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Projekt nachhaltig leben

Month: February 2016

Cole Slaw

Cole Slaw gehört zu den Salaten, die ich in den USA immer sehr gerne gegessen habe. Hier ist ein Rezept, dass sehr einfach ist und lecker.

Ihr benötigt:

  • 1 kleinen Weißkohl oder alternativ auch Spitzkohl
  • 2 Möhren
  • 100ml Soja- oder Hafersahne
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Agavendicksaft oder 3EL Rohrohrzucker
  • 2 EL veganen Essig
  • Salz und Pfeffer

All American Breakfast

Während unseres Texas-Urlaubs sind mir wieder einige Gerichte in den Sinn gekommen, die ich früher sehr gerne gegessen habe – und bei denen es möglich sein muss, sie zu veganisieren. Den Auftakt gibt heute das amerikanische Frühstück komplett mit Rührei, Bacon, Hashbrowns und Pancake. Die Zubereitung nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber lohnt sich – es ist wirklich sehr lecker!

Hier die Zutaten für die einzelnen Komponenten:

Rührei

  • 200g Naturtofu
  •   50g  Räuchertofu
  • 200g Seidentofu
  • etwas Pizzaschmelz
  • etwas Sojasauce
  • eine kleine Zwiebel
  • Kala Namak
  • Pfeffer
  • Kurkuma

Hashbrowns

  • Kartoffeln nach Belieben
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Bacon

  • 200g Räuchertofu
  • 100ml Wasser
  • 1 EL Tomatenmark

American Pancakes

  • 150g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 300ml Vanillesojamilch
  • 100ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 8 EL Margarine oder Öl
  • Ahornsirup

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und gutes Gelingen!

 

Vegan in Texas, Part V

Start und Endpunkt unserer Texasrundreise war Houston. Wir haben uns das Space Center Houston angesehen (muss jetzt dringend mal Apollo 13 sehen) – ganz nett, aber nichts im Vergleich zum Kennedy Space Center in Cape Canaveral. Abgesehen davon, dass wir damals einen echten Raketenstart miterleben durften, bietet das Kennedy Space Center schon mehr für den Besucher. Aber für den ersten Tag nach der langen Anreise und ge-jetlagged ist der Space Center schon eine gute Adresse. Wenn man sieht, mit welchen Möglichkeiten die damals ins All geflogen sind, setzt das meine Flugangst in ganz andere Dimensionen, ja, lässt sie schon abstrakt und lächerlich wirken. So gerne ich reise, mir reicht dieser Planet und ich hege keinerlei Wünsche, mal in so einem Space Shuttle zu sitzen.

Essenstechnisch gibt es bei Happy Cow ein paar Empfehlungen für Houston, ganz weit oben das Buffet des Pepper Tree.

3821 Richmond, Houston, Texas 77027

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Definitiv einen Besuch wert, die veganen Fleischgerichte sind wirklich verblüffend gut. Aber mein Favorit ist ganz klar der Maharaja Bhog

8338 Southwest Freeway, Houston, Texas 77074

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In den veganen Listings der Stadt gar nicht so weit oben im Ranking zu finden (wir waren auch zwei der wenigen Nicht-Inder dort vor Ort), war das Abendessen dort ein Erlebnis. Königlich speisen, wie ein Maharaja, definitiv. Zu Beginn bekommt man die Hände gewaschen und dann geht alles ratz-fatz. Ich würde schon fast sagen in houstonischer Lichtgeschwindigkeit kommen Kellner an den Tisch und füllen Deinen Teller mit allerlei Köstlichkeiten. Im Idealfall sagt ihr vorher Bescheid, wenn das Essen rein vegan sein soll, dann fallen zwei bis drei Dinge weg. Maharaja Bhog gibt es auch in Mumbai und Dubai. Es war toll!

Zusammenfassend kann ich nach drei Wochen Texas sagen: uns hat es sehr gut gefallen. Die Menschen waren sehr freundlich, die Landschaft der Nationalparks ist wunderschön und das mit dem veganen Essen hat erstaunlich gut geklappt. Besser, als ich gedacht hätte. Zwar sind die Texaner als Fleischnation noch weit davon entfernt, ein veganes Reiseziel zu werden. Aber es gibt eine kleine, feine vegane Community dort und das eine oder andere Restaurant ist auf Veganer eingestellt. Wer vor Ort selber kochen kann, wird keine Probleme haben, sich pflanzlich zu ernähren. Wer so wie wir mit dem Mietwagen unterwegs ist und in einfachen Motels übernachtet, findet aber auch genügend Möglichkeiten. Sicherlich war nicht alles vegan, was ich vor Ort gegessen habe, da die amerikanischen Konzerne gerne auch mal was mit in ihre Produkte schmuggeln – aber ich denke, wir haben es in den drei Wochen ganz gut hinbekommen. Es freut mich, einen kleinen, aber doch spürbaren Wandel in den Speisekarten  mancher Restaurants zu lesen und kann Texas für diejenigen empfehlen, die gerne draußen unterwegs sind und die herkömmlichen Reiseziele wie Florida, Kalifornien, New York etc. schon abgehakt haben und bereit sind, mal abseits der ursprünglichen Touristenpfade zu reisen. Es lohnt sich.

Meine Highlights? Big Bend National Park und das Abendessen im Starlight Theatre, Carlsbad Caverns National Park und das Abendessen im Yellowbrix Restaurant. Die Live-Version von Ring of Fire von der mexikanischen Musikgruppe. The Alamo, spanische Missionskirchen und der Riverwalk in San Antonio. Und die veganen Pioniere in Austin. Das deutsche Hill Country. Und komischerweise auch El Paso, obwohl viele Leute es so häßlich finden.

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Falls ihr Fragen zu Motels, Wanderwegen oder was auch immer haben solltet, lasst es mich wissen. Gerne helfe ich Euch bei Eurer Reisevorbereitung!

Vegan in Texas, Part IV

Von Carlsbad bis hinunter an die Golfküste haben wir uns im absoluten kulinarischen Niemandsland bewegt. In einem Steakhaus habe ich Kartoffelpüree bekommen, der laut der Küche mit Margarine zubereitet wurde. Einen Maiskolben und Zwiebelringe. Meinen anschließenden Magenschmerzen zu Folge waren die Zwiebelringe entweder zu fettig oder aber es war Ei in der Panade oder doch Milch in der Margarine mit drin. Who knows?

Das schlechteste Essen habe ich in Del Rio (das Nest kennt man höchstens aus “No Country for Old Men”) bei einem Thailänder gegessen und gleich nach der Stadtgrenze in einem kleinen Waldstück wieder zurück gelassen. Vielleicht hätte ich vorher mal die Kritiken bei Tripadvisor lesen sollen. Den meisten Gästen schmeckt es dort, aber es gibt auch welche, die haben zum Beispiel in Thailand für mehrere Monate gelebt und wissen also auch, dass das, was dort geboten ist, KEINE Thai-Cuisine ist. Eigentlich verlinke ich keine schlechten Restaurants, aber für den Fall, dass es Euch jemals dorthin verschlägt. Absolute No Go-Area!

In Corpus Christi gibt es die Pizzeria Grimaldi’s, dort habe ich eine vegane Pizza bekommen. War in Ordnung, aber bei weitem nicht so toll wie in Alamogordo im Pizza Patio. Richtig lecker war es bei dem Mexikaner On the Border, die haben auch eine vegetarische Speisekarte und mein Essen veganisiert. Über einen Standort in Berlin würde ich mich freuen. Es gab auch Thais in Corpus Christi, die bei Happy Cow empfohlen werden, aber einen Tag nach meinem Thai-Desaster in Del Rio hatte ich darauf keine Lust.

Auch in Galveston haben wir die veganen Optionen nicht ausprobiert. Wir hatten beim Olympia Grill vorbeigeschaut, aber ich hatte irgendwie richtig griechische Möglichkeiten wie gegrilltes Gemüse erwartet, was nicht möglich war. Nur auf einer Pizza. ??? Wir sind dann zwei Mal bei Mexikanern gewesen, was wieder super geklappt hat. Bei Salsa gab es sogar eine mexikanische Musikgruppe, die gespielt hat und dann irgendwann von Tisch zu Tisch ging. Als Musikwunsch ist mir auf die Schnelle nur Jonny Cash eingefallen und diese Live-Version von Ring of Fire zählt zu meinen schönsten Urlaubserinnerungen. Die Musiker haben Stimmen, die viel zu schade sind für ein kleines Restaurant in Galveston!

In der Tortuga Mexican Kitchen hat jedoch das Essen besser geschmeckt, mein veganer Burrito war einfach ein Traum – richtig klasse angebratenes Gemüse mit tollem Reis, Bohnenpüree und leckerer Guacamole. Ich werde das mexikanische Essen vermissen und Mexiko ist auf der Reiseliste recht weit nach oben gerückt.

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Die Golfküste, die Texas Riviera, soll in den Augen der Texaner endlich als dritte Küste der USA so richtig angenommen werden. Mit den ganzen Ölraffinerien und einem der mülligsten Küstenabschnitten, die ich bisher gesehen habe, aber ein recht schwieriges Unterfangen. Vor Baden wird wegen Bakterien gewarnt, aber ich wäre bei der Brühe sowieso nicht auf die Idee gekommen, freiwillig auch nur einen kleinen Zeh da rein zu setzen.

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Die Museen und Unternehmungen vor Ort sind richtig touristisch überteuert und leider wenig sehenswert. Wir waren in einem Flugzeugmuseum, das sehr klein war, dafür aber zehn Dollar Eintritt verlangt hat. Dann gab es noch einen Souvenirladen, den ich besser nicht besucht hätte. Die haben dort tatsächlich kleine lebendige Krebse, deren Panzer sie bemalt haben und mit kleinen Plastikbehältnissen zum Verkauf anbieten. Und die Touristen vor Ort finden das auch noch lustig. Die Einzige, die sich in dem Laden aufgeregt hat, war ich. Verrückte Europäerin. Die Verkäuferin fand das alles ziemlich ok, eine ihrer Kundinnen hätte einen, der schon seit 16 Jahren in diesem Kasten lebt. Hat meine Wut irgendwie nicht geschmälert, diese Aussage. Ich glaube, ich muss nicht betonen, dass wir dort nichts gekauft haben.

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Empfehlen möchte ich aber noch das Eatcetera, dort gibt es vegane Sandwichs und Salate, die richtig lecker sind. Wir sind jeden Tag dort vorbeigegangen. Yummi!

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