Plastik-Trinkhalme sind immer noch überall: man bekommt sie zum Cocktail, zum Softdrink im Schnellrestaurant, angeklebt am Getränkepäckchen. Auf dieses Thema bin ich aber aus einem ganz anderen Grund gekommen: auf einer Geburtstagsfeier orderte eine junge Dame explizit einen Strohhalm zu ihrem Getränk, da sie Angst hat, sich mit Herpes zu infizieren. In meinem Hirn fingen direkt folgende Gedankengänge an sich in Gang zu setzen:

Wenn jemand einen Strohhalm pro Tag während der nächsten zehn  Jahre benutzt, dann landen wegen dieser Person 3650 Plastikstrohhalme auf der Deponie. Diese Plastikhalme sind nicht nur schlecht für unsere Umwelt, sie beeinflussen auch unsere Gesundheit. Strohhalme enthalten Bisphenol A (BPA), eine Chemikalie, die verwendet wird, um Plastik herzustellen und welche die Aktivität von Hormonen wie Östrogen im Körper nachahmt, was zu Fruchtbarkeitsstörungen, Brust- und Prostatakrebs, Diabetes, Herzkrankheit und anderen Erkrankungen führen kann. Mehr dazu gibt es in meinem Video Besser leben ohne Plastik.

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Schnell wusste ich, was wir dieser jungen Dame zu ihrem nächsten Geburtstag schenken werden: wiederverwendbare Trinkhalme! Davon kann sie immer einen dabei haben und muss nicht ständig frische Plastikstrohhalme ordern. Es gibt zum Beispiel Halme aus Papier oder Bambus, Stroh, Edelstahl oder Glas. Aber seht selbst im Video!

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Deswegen: sagt NEIN zum Plastikhalm! In vielen Fällen benötigt man ihn gar nicht und er ist nur Deko. Oder aber man hat seinen eigenen als Alternative dabei. Ich denke, damit wird man Aufmerksamkeit erregen und es wird ein idealer Gesprächsstoff am Tisch sein und vielleicht weitere Menschen dazu anregen, auf Plastikhalme zu verzichten.

Die im Video besprochenen Glashalme und Strohhalme findet ihr über die Links.