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Projekt nachhaltig leben

Category: Lifestyle (page 2 of 5)

diy Hustensaft

Jetzt in der kalten Jahreszeit erwischt viele von uns dann doch mal eine Grippe oder eine leichte Erkältung. Halsschmerzen sind doof, ewiges Rumhusten auch – daher nehme ich gerne Hustensaft. Dieses Mal habe ich meinen Hustensaft selbst gemacht – mit nur zwei Zutaten: einer kleinen Zwiebel und 2 Esslöffeln Rohrohrzucker.

Dieser Hustensaft soll sehr wirksam sein, denn Zwiebeln wirken antibakteriell. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass bei mir recht schnell Besserung eingetreten ist. Ob es nun die Vitamine und antibakteriellen Wirkstoffe der Zwiebel waren oder aber die Einbildung ist ja letzten Endes egal – ich finde dieses Rezept klasse. Einfach und schnell umgesetzt aus Produkten, die man meistens schnell zur Hand und sowieso zu Hause hat. Heißt, man spart auch noch Geld und Müll – es hat kein neues Hustensaftprodukt die Schwelle zu meiner Wohnung übertreten. Das Rezept habe aus dem Buch “Besser leben ohne Plastik”, zu dem ich schon am 9. Mai 2016 ein Video veröffentlicht habe.

Buchtipp: Glücklich leben ohne Müll!

Das Jahr 2016 neigt sich so langsam dem Ende zu. Und wer auf der Suche nach guten Vorsätzen für das neue Jahr ist, könnte sich ja zum Beispiel vornehmen, im nächsten Jahr weniger Müll zu “produzieren”. Bea Johnson gibt auf 334 Seiten viele Ratschläge und Tipps, wie man diesen Vorsatz auch in die Tat umsetzen kann.

An manchen Stellen habe ich mich zwar gefragt, welchem Beruf sie zu der Zeit nachgegangen ist, da sie sich extrem darauf konzentriert und fixiert hat, ihr Haus und den Lebensstil der Familie auf Zero Waste, also null Müll, umzustellen und ich mir vage vorstellen kann, wie viel Zeit für Recherche und Ausprobieren dafür “drauf gegangen” ist. Vielleicht ist es auch nur eine Ausrede zu sagen, dieser Lebensstil ist viel zu zeitaufwendig, das schafft man im Alltag nicht…? Zu bequem? Zu egoistisch? Immerhin wird mir auch immer gesagt: “Ach vegan, nein, das könnte ich nicht.” Ich für mich werde auf jeden Fall versuchen, ihre Anregungen in meinen Alltag aufzunehmen.

Teilweise sind es wirklich kleine Dinge, die sie vorschlägt. Wie zum Beispiel im Büro nicht zu tackern, denn Heftklammern sind Einwegprodukte und folglich eine Verschwendung von Ressourcen. An Stelle sollten Büroklammern benutzt werden, die man immer wieder verwenden kann. Das habe ich in meinen Büroalltag schon aufgenommen. Viele andere Kleinigkeiten führe ich seit Jahren schon selber durch und habe auch unseren Büroablauf über die Zeit auf mehr Nachhaltigkeit umstrukturiert.

Auch die Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung hat am Anfang mehr Zeit verschlungen, als zum Beispiel heute. Natürlich musste ich mich erst einfuchsen und einlesen, reinfinden ins Thema. Und ich lerne immer noch ständig dazu. Ich würde aber nicht sagen, dass mich mein neuer Lebensstil mehr Zeit kostet. Ganz im Gegenteil, es macht mir Spaß und ist eine sinnvolle Zeitaufwendung. Ich denke, so ähnlich wird es auch Bea Johnson gegangen sein, als sie sich voller Eifer in ihr Projekt gestürzt hat. Es macht Freude, Erfolge motivieren ungemein und irgendwann geht es einem so sehr ins Blut über, dass die Abläufe keine Zeit mehr fressen, sondern die eigene Zeit optimieren. Wie toll ist es doch, sein Leben jenseites der großen Shopping Malls zu verbringen, Samstage Zeit zum Wandern zu haben, anstatt Einkaufen zu gehen – inklusive Parkhäuser, Warteschlangen, Menschenmassen… Da stimme ich Bea Johnson vollkommen zu.

Ein paar ihrer Vorschläge finde ich komplizierter in der Umsetzung. Manche Ideen hat Bea Johnson auch selber wieder aufgegeben, da sie zu zeitaufwendig sind oder andere Ressourcen verschwendet hätten (zum Beispiel Benzin für lange Fahrtwege o.ä.). Mit ihren Erfahrungen erspart sie uns diese aufwendigen Tests und lässt uns teilhaben an dem, was wirklich funktioniert. Sie sagt selbst, dass komplett ohne Müll leben in unserem Alltag kaum machbar ist. Wenn überhaupt, dann in den eigenen vier Wänden, aber sobald wir diese verlassen und ins Restaurant oder auf Reisen gehen, geben wir diese Möglichkeit zur Selbstbestimmung natürlich aus der Hand.

Daher finde ich die Herangehensweise, dass sich jeder aus diesem Buch heraussuchen soll, was zu ihm oder ihr selber passt und was er oder sie sich zutraut umzusetzen, eine sehr motivierende. Ich werde Euch natürlich zukünftig über meine Fortschritte und Erfahrungen auf dem Laufenden halten. Ob ich es jemals schaffen werde, meinen Müll auf ein Einmachglas zu reduzieren, möchte ich heute, am 24.11.2016 noch bezweifeln. Aber es ist immer gut, Ziele zu haben.

Bea Johnson: Glücklich leben ohne Müll!

ISBN: 978-3-86935-292-3

19,90 Euro

Verlag Ludwig

Buchtipp: FAIRreisen

Reisen war schon immer meine Leidenschaft, ich war schon immer gerne unterwegs. Mehr und mehr gerät man aber in einen Selbstkonflikt, wenn die eigene Reiselust schwer auf dem ökologischen Gewissen lastet. Denn für diesen “Egoismus” finde ich keine plausible Begründung oder Entschuldigung oder Ausrede, die ich durchgehen lassen würde. Also bleibt nur die Hoffnung, dass ich irgendwann an dem Punkt ankommen werde, dass ich nur noch von der eigenen Haustür zu Fuß, mit dem Rad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln starte. Oder dass unsere Verkehrsmittel irgendwann nachhaltig werden… (?)

So wie mir geht es sicherlich vielen. Ich persönlich kenne nur einen Menschen, der nicht gerne verreist bzw. gar nicht verreist. Es nicht mag und auch nicht vermisst. Keinerlei Bedürfnis danach verspürt. Für ihn wäre dieses Buch also nicht geeignet, obwohl ich mir sicher bin, dass er es mit großer Aufmerksamkeit lesen würde. Denn dieses Sachbuch ist so gut geschrieben, dass es sich so lesen lässt, als ob man da mit einem Naturkrimi sitzt. Das sind 300 Seiten geballtes Wissen und als letztes Kapitel noch ein Serviceteil mit vielen weiterführenden Lektüre- und Filmtipps sowie Links. Und auch Informationen zu verschiedenen Siegeln der Reisebranche und Informationen zu vielen Reiseanbietern.

Dieser Ratgeber sollte bei jedem Zuhause im Bücherregal stehen, der gerne verreist und versuchen möchte, dies so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Es gibt viele Denkanstöße, auf die man selber oftmals gar nicht kommt bzw. weist es auf Dinge hin, die man selber schon “falsch” gemacht hat.

FAIRreisen – Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen, Frank Herrmann

328 Seiten, oekom verlag München, 2016
ISBN-13: 978-3-86581-808-9

€ 19,95

diy: Ringelblumensalbe

Für die Ringelblumensalbe benötigt ihr lediglich 200 ml Olivenöl, 50g Kakaobutter und ein bis zwei Handvoll Ringelblumenblüten. Wie ihr im Video seht, ist die Salbe recht schnell hergestellt und kann für verschiedenste Anwendungsbereiche verwendet werden: Hautreizungen, Verletzungen, trockene Haut, bei einigen Hautausschlägen, spröde und rissige Haut, bei schlecht heilenden Wunden, Mundwinkelentzündungen, rauen Lippen und leichteren Verbrennungen. Das ist der Hauptgrund, wofür ich die Salbe verwenden möchte: bei Sonnenbrand.

Sie soll eine durchblutungsfördernde Wirkung auf die Haut haben, was bewirken soll, dass die Haut zart und geschmeidig wird. Salbenumschläge sollen bei Ekzemen, Erfrierungen, Hornhaut und Blutergüssen gemacht werden. Ich werde die Salbe also auch noch bei meinen rauen Ellenbogen anwenden.

Besser leben ohne Plastik

Heute haben wir mal wieder eine Buchvorstellung für Euch. “Besser leben ohne Plastik” von Anneliese Bunk und Nadine Schubert ist in meinen Augen ein wertvoller Ratgeber für den Einstieg in ein plastikfreieres Leben. Es hat mich nochmals in meinem Willen bestärkt, noch mehr darauf zu achten, Plastik im Alltag zu vermeiden und der Ratgeber informiert nicht nur auf verständliche Weise, warum Plastik sowohl für unseren Organismus als auch für die Umwelt so wahnsinnig schädlich ist, sondern gibt auch ganz einfache Tipps, wie man viele Dinge selber herstellen kann. Von Rezepten über Kosmetik oder Haushalt – die Anregungen sind leicht umzusetzen und geben einen ersten Denkanstoß. 12,95 Euro, die sich meines Erachtens lohnen und in der hauseigenen Nachschlagebibliothek einen Platz verdienen. Wer Papier sparen will, findet auch eine e-book Version.

Besser leben ohne Plastik

112 Seiten, oekom verlag München, 2016
ISBN-13: 978-3-86581-784-6

 

Vegane Hundekekse

Heute zeigen wir Euch, wie ihr Bananen-Hundekekse selber backen könnt. Das Rezept dazu habe ich auf dem Blog Trendpfote – Hundeernährungsberatung gefunden. Dem Beschenkten haben sie sehr gut geschmeckt. Die Hundekekse sind weizenfrei und vegan. Ihr benötigt :

  • 650g Roggenvollkornmehl
  • 350g Dinkelvollkornmehl
  • 400g Bananen, vollreif, zerdrückt
  • 250g Kleinblatt-Haferflocken
  • Wasser
  • Mehl zum Ausrollen

Im Rezept steht, dass die Kekse für zwei Stunden gebacken werden sollen. Meine waren anscheinend so dünn ausgerollt, dass sie bereits nach 30 Minuten fertig waren. Im Rezept steht jedoch auch, dass wenn man sie nicht lange bäckt, sie auch nicht zu lange haltbar sind. Da die Rezeptmenge einen großen Berg an Teig produziert, sollte man also einen guten Tag Zeit fürs Backen einplanen 😉 und sie gut durchbacken, damit Euer Hund auch lange was davon hat. Oder aber die Menge des Rezepts einfach reduzieren und ein paar wenige backen.

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