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Projekt nachhaltig leben

Tag: Backen (page 2 of 2)

Vegane Baiser

Dieses Rezept wurde auf unserer ve lové facebook-page gepostet und natürlich haben wir es sofort ausprobiert. Für die veganen Baiser benötigt ihr:

  • die Flüssigkeit von einer Dose Kichererbsen
  • Zucker
  • Vanilleextrakt

Das Originalrezept findet ihr auf dem amerikanischen Blog Slate. Grundsätzlich finde ich die Idee wirklich grandios, Kichererbsenflüssigkeit (aquafaba) für Baisers zu verwenden. Zum einen, weil daher ein Nebenprodukt nicht in den Abfluss gekippt, sondern sinnvoll weiterverwendet wird. Zum anderen, weil es dadurch wirklich eine Möglichkeit gibt, auf veganem Weg Baisers und Torten mit Baiser herzustellen. Jedoch habe ich das Gefühl, dass man für die perfekte Konsistenz tatsächlich eine Küchenmaschine benötigt, die viel besser unterheben kann, als wenn man das selber mit dem Mixer versucht. Geschmacklich waren meine Baiser wirklich absolut am Original dran und super-lecker. Jedoch war die Masse nicht fest genug und nach gut zwei Stunden sind die Baiser wieder in sich zusammen gefallen. Ich schiebe es auf die Küchenmaschine. Da ich sowieso plane, mir eine zuzulegen, werde ich das Rezept dann nochmal mit der Hilfe einer Küchenmaschine ausprobieren.

Vielleicht hätte ich die Baiser auch noch länger im Backofen trocknen lassen sollen, als es im Rezept angegeben wurde. Oder ich hätte Puderzucker an Stelle von regulärem Zucker verwenden sollen, wie der deutsche Blog kochtrotz vorschlägt. Sie verwenden auch ein Bindemittel (Xanthan, Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl), was ich beim nächsten Mal auch ausprobieren werde. Vielleicht liegt die Lösung in beidem, Bindemittel und Küchenmaschine. Die Blogger von kochtrotz haben eine Küchenmaschine verwendet und schreiben auch, dass die Masse ohne Bindemittel in sich zusammenfällt – was mein Desaster erklärt. Komisch, dass es bei den Amerikanerinnen ohne Bindemittel funktioniert hat – aber man sieht auch in ihrem Video, wenn sie in die Baiser beißen, dass sie recht weich im Inneren sind.

Grundsätzlich habe ich gelesen, dass Baiser eher die trockenen, festen Süßigkeiten sind, die wir aus den deutschen Bäckereien kennen und Meringues sowieso vom Rezept her auch weich sein können. Auf Grundlage dieses Rezeptes können also nicht nur die harten Baiser, sondern auch Mousse au Chocolat, Kuchen mit Baiserhaube, lockere Käsekuchen, Schaumküsse, Marshmallows und Marshmallow Fluff hergestellt werden. Und da kann ich voll zustimmen – meine aufgeweichten Baiser hatten nachher sowohl die Konsistenz als auch den Geschmack von Marshmallows.

Ich werde mich der Herausforderung stellen, irgendwann Meisterin in Sachen Kichererbsenwasser-Schaum zu sein und sowohl perfekte Baiser als auch Kuchen mit Baiserhaube hinzubekommen und mich vielleicht mal an Schaumküsse und richtige Marshmallows ranzuwagen. Vielen Dank nochmal an Emma für den Post und die Anregung. Faszinierend, was man aus Kichererbsenwasser zaubern kann.

Ich freue mich über Eure Kommentare, Anregungen und Tipps in Sachen vegane Baiser – vielleicht klappt es bei Euch besser und ihr könnt mir verraten, woran es bei meinem Versuch gescheitert ist.  Es gibt übrigens eine komplette facebook-Gruppe zum Thema “Vegane Meringue – Hits and Misses” und da fühle ich mich doch gleich besser. Wenn es für die Zubereitung und dem Scheitern bei der Herstellung des veganen Schness eine eigene Seite gibt, kann ich mich nicht komplett doof angestellt haben. 😉 Es besteht Hoffnung!

Haselnusskuchen mit Schokolade

Aus dem Buch Echt Vegan Kochen stellen wir Euch ein einfaches, aber sehr leckeres Kuchenrezept vor.

Ihr braucht dafür:

  • 450 ml Mandelmilch
  • 4,5 EL geschroteter Leinsamen
  • Margarine und Mehl für die Form
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 140g Zartbitterschokoladenraspel
  • 200g Margarine
  • 225 g Zucker
  • 100g Mandelmus
  • 1 TL Zimtpulver
  • Salz
  • 2-3 EL Sojamilch

SAMSUNG

Übrigens: letztes Jahr haben wir aus dem Buch bereits den leckeren  Couscous-Salat ausprobiert!

Russischer Zupfkuchen

Ein Klassiker unter den Kuchen und der Lieblingskuchen einiger meiner Freunde – also wurde es an der Zeit, ihn mal als vegane Variante auszuprobieren.

Hier die Zutaten:

Für den Teig

  • 200g Mehl
  • 100g Zucker
  • 120g Margarine
  • 1 Päckchen Vanilinzucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 40g dunklen Kakao
  • Sojamilch oder Hafermilch

Für die Creme

  • 1 Becher Sojajoghurt natur
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 70g Zucker
  • etwas Zitronensaft

Der Teig kommt für eine Stunde in den Kühlschrank, dann nochmal für 40 – 45 Minuten in den Backofen bei 160 Grad. Ich habe das Rezept bei Chefkoch.de gefunden – vielen Dank an julia_281 für das tolle Rezept! Euch viel Spaß beim Video und beim Nachbacken!

Vegane Mandarinen-Orangen-Torte

Nach dem vielen Geschlemme zur Weihnachtszeit hat der eine oder andere unter Euch so langsam bestimmt wieder Lust auf einen leckeren Kuchen am Wochenende – Anlässe gibt es ja zu Genüge.  Heute zeigen wir Euch eine leckere Mandarinen-Orangen-Torte, das Rezept stammt zwar aus Katharina Kuhlmanns Weihnachtsbäckerei, aber Mandarinen und Orangen sind ja jetzt auch noch in den Läden erhältlich.

Ihr braucht:

400g Mehl Type 550

200g feiner Backzucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

1 EL Christstollengewürz (Lebkuchengewürz geht auch, das habe ich verwendet)

100g weiße vegane Schokolade

200ml Rapsöl

100ml Sojamilch oder Dinkelmilch

10ml Rum (ich habe Rumaroma verwendet)

Saft von 1 Orange

10 Mandarinen

1 EL Orangeat

1 EL Zitronat

5 EL Puderzucker

Backzeit: 50 Minuten bei 170 Grad (Umluft 150 Grad)

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Schlemmen!

Spekulatiuscreme-Torte

Wie gut, dass unser Blog den Untertitel “Projekt nachhaltig leben” trägt und nicht “Wir wissen schon, wie’s geht”. Bei diesem Video ist mir ein faux pas passiert, der sehr schön illustriert, das wir uns mit unserem Blog auf einer Reise befinden, die uns täglich dazulernen lässt. Passend zum Weihnachtsfest präsentieren wir Euch eine leckere Spekulatiuscremetorte, die eigentlich eine Lebkuchencremetorte werden sollte.

Ich bin eine absolute ab-und-an-Bäckerin, dementsprechend verblüfft war ich, schon Ende November vor leeren Gewürzregalen zu stehen. So wurde aus meiner Lebkuchencreme- eine Spekulatiuscremetorte, die auch sehr lecker schmeckt. Mein faux pas passierte jedoch an einem anderen Regal – auf der Suche nach Back- und Puddingpulver habe ich lediglich darauf geachtet, dass die Produkte keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten. Isabell hat mich dann entsetzt darauf hingewiesen, dass ich Dr. Oetker-Produkte verwendet habe, anstatt Bio. Ehrlich gesagt, habe ich bei so einem Backpulver nicht damit gerechnet, dass das einen großen Unterschied macht. Also habe ich mich an die Recherche gesetzt und herausgefunden, warum man definitiv NICHT zu den handelsüblichen Backmittelchen greifen sollte:

Handelsübliches Backpulver enthält Natriumhydrogencarbonat (Natron), welches in Verbindung mit einer Säure – oft Dinatriumdihydrogendiphosphat oder Monocalciumorthophosphat – die gewünschte Reaktion zeigt. Künstliche Phosphate stehen im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu fördern. Mmh, genau eben dieses Diphosphat befindet sich in den Produkten von Dr. Oetker. Dementsprechend verwendet doch bitte für Eure Variante der Spekulatius- oder Lebkuchencremetorte Bioprodukte oder stellt Euer Backpulver selber her – Maria vom Blog Widerstandistzweckmaessig zeigt, wie das ganz einfach geht.

Und hier jetzt aber das Rezept der leckeren Weihnachtstorte:

300 g Mehl

200g gemahlene Haselnüsse

140g extrafeiner Backzucker

4 EL Backzucker für die Füllung

1 Päckchen Backpulver

1 Päckchen Lebkuchengewürz oder in meinem Fall Spekulatisgewürz

150 ml Rapsöl

400 ml Vanille-Sojamilch

2 Päckchen Puddingpulver mit Sahnegeschmack

600 ml ungesüßte Sojamilch

50g gehackter Haselnusskrokant

80 ml vegane Sahne

Viel Spaß beim Nachbacken und genießen!

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