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Projekt nachhaltig leben

Tag: Plastikfrei

Nachgefragt! Refill Deutschland

Ich habe gelesen, dass wir Deutschen stündlich zwei Millionen Einweg-Plastikflaschen verbrauchen. Das macht pro Tag 48 Millionen. Das ist eine so große Menge, das kann ich mir gar nicht vorstellen und kaum glauben. Wohin damit? Das Meer ist voll davon. Stephanie Wiermann haben die Unmengen an Einwegflaschen, die mal eben am Kiosk oder Bahnhof gekauft werden, auch nicht geschmeckt. Sie hat Refill Deutschland in Hamburg ins Leben gerufen.

Heute möchte ich Euch diese tolle ehrenamtliche Initiative vorstellen, die sich dafür einsetzt, dass man seine mitgebrachten Flaschen kostenfrei mit Leitungswasser aufgefüllt bekommt. Unterwegs. Egal ob im Alltag oder beim Städtetrip. Teilnehmende Cafés, Restaurants, Apotheken uvm. kennzeichnen dies mit einem Sticker an ihrer Tür. Und werden in einer Übersichtsliste bei Refill Deutschland geführt. Ganz einfach.

Lena von Refill Berlin hat mir rund um Refill und Leitungswasser trinken Rede und Antwort gestanden. Refill Berlin geht auf den Verein A Tip: Tap zurück, der sich für den Konsum von Leitungswasser einsetzt. Vielen Dank Lena fürs frühe Aufstehen an einem verschneiten Morgen in Berlin!

     

 

Lesetipp: Noch besser leben ohne Plastik

Letztes Jahr habe ich Euch den Ratgeber Besser leben ohne Plastik vorgestellt, diese Woche ist die Fortsetzung erschienen – “Noch besser leben ohne Plastik”.  Im Video erzähle ich Euch, was Euch im zweiten Teil erwartet und welche Aspekte ich besonders spannend finde bzw. was mich schon direkt angeregt hat, in die Tat umgesetzt zu werden.

Noch besser leben ohne Plastik

Nadine Schubert

112 Seiten, 13 Euro

oekom Verlag

ISBN 978-3-96006-015-4

Plastikfreie Trinkhalm-Alternativen

Plastik-Trinkhalme sind immer noch überall: man bekommt sie zum Cocktail, zum Softdrink im Schnellrestaurant, angeklebt am Getränkepäckchen. Auf dieses Thema bin ich aber aus einem ganz anderen Grund gekommen: auf einer Geburtstagsfeier orderte eine junge Dame explizit einen Strohhalm zu ihrem Getränk, da sie Angst hat, sich mit Herpes zu infizieren. In meinem Hirn fingen direkt folgende Gedankengänge an sich in Gang zu setzen:

Wenn jemand einen Strohhalm pro Tag während der nächsten zehn  Jahre benutzt, dann landen wegen dieser Person 3650 Plastikstrohhalme auf der Deponie. Diese Plastikhalme sind nicht nur schlecht für unsere Umwelt, sie beeinflussen auch unsere Gesundheit. Strohhalme enthalten Bisphenol A (BPA), eine Chemikalie, die verwendet wird, um Plastik herzustellen und welche die Aktivität von Hormonen wie Östrogen im Körper nachahmt, was zu Fruchtbarkeitsstörungen, Brust- und Prostatakrebs, Diabetes, Herzkrankheit und anderen Erkrankungen führen kann. Mehr dazu gibt es in meinem Video Besser leben ohne Plastik.

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Schnell wusste ich, was wir dieser jungen Dame zu ihrem nächsten Geburtstag schenken werden: wiederverwendbare Trinkhalme! Davon kann sie immer einen dabei haben und muss nicht ständig frische Plastikstrohhalme ordern. Es gibt zum Beispiel Halme aus Papier oder Bambus, Stroh, Edelstahl oder Glas. Aber seht selbst im Video!

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Deswegen: sagt NEIN zum Plastikhalm! In vielen Fällen benötigt man ihn gar nicht und er ist nur Deko. Oder aber man hat seinen eigenen als Alternative dabei. Ich denke, damit wird man Aufmerksamkeit erregen und es wird ein idealer Gesprächsstoff am Tisch sein und vielleicht weitere Menschen dazu anregen, auf Plastikhalme zu verzichten.

Die im Video besprochenen Glashalme und Strohhalme findet ihr über die Links.

Besser leben ohne Plastik

Heute haben wir mal wieder eine Buchvorstellung für Euch. “Besser leben ohne Plastik” von Anneliese Bunk und Nadine Schubert ist in meinen Augen ein wertvoller Ratgeber für den Einstieg in ein plastikfreieres Leben. Es hat mich nochmals in meinem Willen bestärkt, noch mehr darauf zu achten, Plastik im Alltag zu vermeiden und der Ratgeber informiert nicht nur auf verständliche Weise, warum Plastik sowohl für unseren Organismus als auch für die Umwelt so wahnsinnig schädlich ist, sondern gibt auch ganz einfache Tipps, wie man viele Dinge selber herstellen kann. Von Rezepten über Kosmetik oder Haushalt – die Anregungen sind leicht umzusetzen und geben einen ersten Denkanstoß. 12,95 Euro, die sich meines Erachtens lohnen und in der hauseigenen Nachschlagebibliothek einen Platz verdienen. Wer Papier sparen will, findet auch eine e-book Version.

Besser leben ohne Plastik

112 Seiten, oekom verlag München, 2016
ISBN-13: 978-3-86581-784-6

 

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