Projekt nachhaltig leben

Schlagwort: Bücher (Seite 1 von 3)

Lesetipp: Das Minimalismus-Projekt

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Zum Jahresanfang möchte ich Euch gerne ein Buch empfehlen, durch das ihr es sicherlich schafft, ein wenig auszumisten. In Euren Wohnungen, aber auch in Euren Gewohnheiten und im gelebten Alltag.

Christof Herrmann

Das Minimalismus-Projekt

GU Verlag

ISBN 978-3-8338-7359-1

17,99 Euro

An einer Stelle im Video hatte ich Euch noch den Punkt digitales Fasten/digital Detox aufgezählt und direkt vergessen, dazu was zu sagen. Dabei ist das ein wichtiger Punkt. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich wochenends und im Urlaub keine Emails checke. Einfach, um eine regelmäßige Auszeit einzubauen – denn ich finde es wichtig, nicht ständig erreichbar sein zu müssen. Ich denke, wir stecken alle unter enormen Stress durch ständige Erreichbarkeit und wie häufig treffe ich Menschen, die noch nicht einmal ohne Smartphone am Essenstisch sitzen oder sich gar nicht mehr richtig auf ihre Gesprächspartner konzentrieren können. Ich verwende nur die nötigsten Apps und bestelle jegliche Newsletter und Werbung ab, um mich auch nicht um zu viel digitalen Müll kümmern zu müssen. Das frisst alles Zeit.

In welchen Bereichen würdet ihr gerne minimalistischer leben? Gibt es Punkte aus dem Buch, die ihr selbst schon umsetzt und gute Erfahrungen damit gemacht habt?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lesetipp: Der Palmöl-Kompass

Heute stelle ich Euch einen Ratgeber vor, der zwar nicht mehr brandneu auf dem Büchermarkt ist, den ich aber sehr oft zur Hand nehme – ein Nachschlagewerk, das in keiner Privatbibliothek fehlen sollte, sofern ihr wie ich versucht, so wenig Palmöl wie möglich zu konsumieren. Im Interview mit Frauke Fischer habe ich einige Punkte aus dem Buch angekratzt und ich hoffe, auch ihr erfahrt noch viel neues.

Frauke Fischer & Frank Nierula

Der Palmöl-Kompass

oekom-Verlag

ISBN: 978-3-96238-106-6
Softcover, 176 Seiten

ab 15,99 Euro

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nachgefragt! Das große Insektensterben

In meiner heutigen Buchvorstellung geht es um das Thema Insektensterben. Die Autoren Andreas H. Segerer und Eva Rosenkranz haben sich nach ihrer Buchpräsentation noch Zeit genommen, um mit mir über die Inhalte zu sprechen. Der Ratgeber ist für all diejenigen interessant, die sich gerne näher mit dem Insektensterben und seinen Ursachen, aber auch den Folgen auseinandersetzen möchten.

Warum behandele ich das Thema momentan auf ve lové? Weil das Artensterben auch bei uns angekommen ist. Wenn bislang in Afrika eine unbekannte Art verschwand, konnte man dazu vielleicht noch mit den Schultern zucken. Aber nun sterben Bienen, Schmetterlinge und Käfer vor unserer Haustür – und mit ihnen verschwinden Vögel, Frösche und vieles mehr. Und man kann es nicht mehr ignorieren, denn alleine an den Windschutzscheiben der Autos sieht man: es gibt weniger Insekten. Für mich waren die Abschnitte im Buch besonders interessant, die erläutern, was jeder einzelne tun kann, um den Insekten im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu helfen. Ganz gleich, wie groß ein Garten ist, kann er mit wenigen Veränderungen insektenfreundlich gestaltet werden:

  • Nahrungsquellen rund ums Jahr bieten
  • Wiesen, die (wenigstens zum Teil) mit einheimischen Wildblumen aufgewertet und nur zweimal gemäht werden
  • Mähen in Abschnitten, um nicht alle Insekten dabei zu töten oder alle Nahrungsquellen gleichzeitig zu beseitigen
  • Verzicht auf Mähroboter, Laubsauger und –bläser (Rasenroboter gefährden Igel, Amphibien und Insekten)
  • Kinderstuben und Schlafplätze: verschiedenartige Nistplätze für unterschiedliche Bedürfnisse der Insekten; Baumaterial für den Bau von Brutzellen, Winterverstecke, Wasserstellen
  • Winkel, die sich selbst überlassen bleiben, Laub und Pflanzenreste, verwelkte Pflanzen, die über den Winter stehen bleiben, Steinhaufen, Sandhaufen, Holz, Matsch an Stelle von Insektenhotels. Auch das Lassen gehört zu insektenfreundlichen Maßnahmen.
  • Nistplätze für Vögel und Fledermäuse
  • Verzicht auf Dünger, Insektizide, Herbizide
  • Weniger Lichtquellen in Gärten und rundum beleuchtete Häuser (künstliches Licht verwirrt zum Beispiel Glühwürmchen und Motten)

Was sich einfach liest, ist in deutschen Gärten jedoch zur Seltenheit geworden. Der superkurze und von jedem Löwenzahn und Gänseblümchen frei gehaltene Rasen, der neuerdings gerne vom Rasenroboter bewacht wird ist der normale Anblick, Unordnung in Form einer bunten Blumenwiese eine Seltenheit. Steingärten und Kirschlorbeere schmücken die Einfahrten, heimische Pflanzen ziehen oftmals den Kürzeren. Geranien und Petunien, beliebte und weit verbreitete Balkonpflanzen, liefern keine Pollen und auch keinen Nektar.

Der Garten muss nicht gleich zum Dschungel werden, in dem keine Ordnung mehr erkennbar ist. Und es muss auch nicht gleich alles umgebaut und neu gepflanzt werden. Aber jedes Jahr zwei drei Punkte in Richtung mehr Vielfalt ändern bringt eine Menge, so die Experten. Daher gibt es im Buch gleich mehrere Seiten mit Auflistungen von Pflanzen, die die verschiedenen Insekten mögen. Das ist eine große Hilfe, besonders da auch die Blühzeiträume angegeben sind. Insgesamt also ein Ratgeber, den ich immer wieder einmal zu Rate ziehen werde.

Das große Insektensterben

208 Seiten, oekom verlag München, 2018
ISBN-13: 978-3-96238-049-6

20 Euro, auch als E-Book erhältich

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lesetipp: Einfach Anziehend

Für die heutige Buchvorstellung konnte ich mich mit Autor Alf  über das Thema Wegwerfmode und öko-fairen Kleiderschrank unterhalten. Das Video ist ein wenig länger geworden, aber ich fand das Gespräch mit Alf sehr interessant und möchte es Euch daher in voller Länge präsentieren. Auch die Buchvorstellung in Berlin-Friedrichshain an sich wurde von der Länge her überzogen, was den vielen Gesprächsbeiträgen und Fragen der Besucher geschuldet war. Das Interesse an dem Thema ist also groß und der Ratgeber ein solides Werk für Einsteiger, aber auch ein Nachschlagewerk, das man als versierter „Öko-Konsument“ immer wieder mal zu Rate ziehen kann und sicherlich auch wird.

Einfach Anziehend

Kirsten Brodde & Alf-Tobias Zahn

144 Seiten, oekom verlag München, 2018
ISBN-13: 978-3-96238-054-0

15 Euro, auch als E-Book erhältlich

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lesetipp: Einfach anders wohnen

Für meine heutige Buchvorstellung habe ich einen Talkgast gewinnen können, der sich selbst für anderes Wohnen in der Stadt einsetzt. Einen besseren Gesprächspartner für dieses Thema hätte ich also nicht haben können, abgesehen natürlich vom Autor Daniel Fuhrhop selbst. Herausgekommen ist, wie ich finde, eine Buchbesprechung mit interessanten Thesen und der Frage, wie man glücklich werden kann durch Wohnen. Gedanken über Wohnlegasteniker, Eigentum, Mobilität, Konsum, Wachstum, Besitz, individuelle Gesellschaft, Stigmatisierung und Wohnoptionen, um nur ein paar Schlagwörter zu nennen. Und warum ich eine Allgemeinwohnarbeiterin bin und einen türkisen Parkausweis verdienen würde, findet ihr in diesem Gespräch auch heraus. Vor Ort in der Tiny Town Urania habe ich live erleben können, dass das Interesse – sowohl an alternativen Wohnmöglichkeiten als auch am Buch – groß ist.

Der Ratgeber ist gespickt mit interessanten Fakten und Ideen. Wenn es jeder schaffen würde, ein Zehntel weniger Fläche zu verbrauchen, könnten vier Millionen Wohnungen frei werden. Platz für zehn Millionen Menschen, so Fuhrhop. Pro Person beträgt die Wohnfläche in Deutschland im Schnitt 45 Quadratmeter, da liege ich zum Glück erheblich drunter.

Cirka 2 Millionen Wohnungen stehen in Deutschland leer – ein interessanter Aspekt, für den Fuhrhop viele Lösungsansätze bietet. Schaut mal rein, vielleicht ist für Euch auch die passende Idee dabei.

Daniel Fuhrhop – Einfach anders wohnen

128 Seiten, oekom verlag München, 2018
ISBN-13: 978-3-96238-016-8

14 Euro, auch als E-Book erhältlich

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lesetipp: Noch besser leben ohne Plastik

Letztes Jahr habe ich Euch den Ratgeber Besser leben ohne Plastik vorgestellt, diese Woche ist die Fortsetzung erschienen – „Noch besser leben ohne Plastik“.  Im Video erzähle ich Euch, was Euch im zweiten Teil erwartet und welche Aspekte ich besonders spannend finde bzw. was mich schon direkt angeregt hat, in die Tat umgesetzt zu werden.

Noch besser leben ohne Plastik

Nadine Schubert

112 Seiten, 13 Euro

oekom Verlag

ISBN 978-3-96006-015-4

« Ältere Beiträge

© 2022 ve lové

Theme von Anders NorénHoch ↑