Projekt nachhaltig leben

Kategorie: Beauty (Seite 1 von 2)

Beiträge rund um natürliche Schönheit – ohne Tierversuche und ohne der Umwelt und der eigenen Haut zu schaden.

Feste Kosmetik

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Wie ihr wisst, propagiere ich seit Jahren schon feste Kosmetik. Jetzt sind die großen Hersteller aufgesprungen und bieten ihre Produkte auch in fester Form an. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass sie jetzt nachhaltig sind. Wenn ihr selbst mehr über ein Produkt wissen möchtet, kann ich nur empfehlen, Unternehmen direkt anzuschreiben. Hier sind ein paar Fragen, die ihr stellen könnt:

  • Bei Ihrer Verpackung verweisen Sie darauf, dass sie recycelbar ist und aus einem FSC-Mix besteht. Werden Ihre Verpackungen aber aus Recyclingpapier hergestellt? Wie hoch ist der Anteil an Altpapierfasern?
  • Warum verwenden Sie Duftstoffe, die sich auf der Liste der 26 allergenen Duftstoffe befinden?
  • Planen Sie, in Zukunft ein Öko- oder soziales Siegel zu beantragen, zum Beispiel vom BDIH, Natrue, Cosmos oder Demeter?
  • Welches pflanzliches Öl verwenden Sie für Ihr Produkt? Handelt es sich dabei um Palmöl? Wenn ja, handelt es sich hierbei um zertifiziertes Palmöl?
  • Kennen Sie die Produzenten und die Lieferketten? Werden Pestizide und Pflanzenschutzmittel eingesetzt? Halten die Produzenten Kriterien zum aktiven Naturschutz, Arbeitnehmerrechte, Arbeitssicherheit und zur Vorbeugung von Landkonflikten ein? Werden Neupflanzungen auf Land vorgenommen, das durch Enteignung erlangt wurde?
  • Warum verwenden Sie Kokosöl, obwohl sich damit ein Problem, nämlich das Vermeiden von Palmöl, nur verlagert?
  • Werden die Bars aus Pulver hergestellt oder erst noch zu Pulver verarbeitet, sprich, sind die Inhaltsstoffe vorher flüssig und werden dann dehydriert? Wo geht das für diesen Prozess verwendete Wasser hin? Wie viel Energie wird für diesen Prozess benötigt?
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Ein Deo, das wirklich wirkt! Cremedeo von Eskay Essentials

Ich habe im letzten Sommer auf einem veganen Markt die Cremedeos von Eskay Essentials entdeckt und ausprobiert. Ich muss sagen, dass sie für mich das beste Deo-Produkt sind, denn sie wirken wirklich und lassen einen nicht im Stich. Auch wichtig: sie hinterlassen keine Ränder oder Flecken an den Oberteilen. Sie sind vegan und in einer Verpackung, die recycelt oder wieder verwendet werden kann. Ohne Umverpackung, sehr minimalistisch. Das gefällt mir sehr gut. Saqera hat uns ihre Tür zur Produktion geöffnet und zeigt uns, wie in ihrer kleinen Manufaktur in Handarbeit diese tollen Deocremes entstehen. Vielen Dank dafür!

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diy Gesichtswasser

Besser leben ohne Plastik – das Video habe ich in diesem Frühjahr für Euch gedreht und werde Euch heute das erste Update geben. Der Anlass recht profan, mein Gesichtswasser näherte sich dem Ende und ich begab mich auf die virtuelle Suche nach einem neuen plastikfreien Produkt. Leider wurde ich nicht fündig – sämtliche Gesichtswasser sind in Plastikflaschen abgefüllt oder haben zumindest einen Plastikverschluss.

Was nun? Zum Glück habe ich einige Rezepte gefunden von Bloggern, die ihr Gesichtswasser einfach selber machen. Auf die Idee bin ich erst einmal gar nicht gekommen, da ich irgendwie eher den Mittelchen der Naturkosmetikhersteller traue. Bestimmt kompletter Quatsch, denn beim Selbermachen weiß man ja, was drin steckt und kann sich die Zutaten selber aussuchen. Ich habe mich für ein Gesichtswasser mit frischer Minze entschieden und für eines mit Apfelessig.

Ich habe mich vorher, außer zum Kochen, nicht näher mit Apfelessig beschäftigt. Dabei ist er seit Jahrtausenden als Heilmittel geschätzt und wurde wegen seiner keimtötenden und heilenden Wirkung verwendet, zum Beispiel auch zum Einreiben von Kranken. Apfelessig reguliert den pH-Wert, übermäßige Talgproduktion wird korrigiert (durch die Fruchtsäure im Essig werden die Hautporen zusammen gezogen), fördert die Durchblutung, strafft die Haut und wirkt antibakteriell. Pefekt!

Und auch Minze ist gut bei öliger und großporiger Haut, hat außerdem einen kühlenden Effekt. Also gut im Sommer.

Ich verwahre meine neuen Gesichtswasser im Kühlschrank auf und freue mich wirklich, diese Alternative gefunden zu haben. Mal sehen, woran ich mich in Zukunft noch wagen werde im Hinblick auf eigene Kosmetik und Pflege.

Und das Beste: diese Gesichtswasser sind sehr einfach und schnell zubereitet, kosten so gut wie nichts und sparen tatsächlich Verpackungsmüll!

Mein Mann ist übrigens total von dem Apfelessig-Gesichtswasser begeistert.

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Herrlich duftende Zitronenseife – so geht’s!

Ich braucht mal wieder frischen Wind im Badezimmer? Wie wär’s mit einer zitronigen Variante! Wir zeigen euch, wie ihr ganz einfach Zitronenseife selber machen könnt!

Ihr braucht:

  • die abgeriebene Schale einer ungespritzten ZitroneIMG_7551
  • ein großes Stück Rohseife
  • ätherisches Zitronenöl
  • Schneidebrett und Messer
  • Topf und Schale für Wasserbad
  • Silikonförmchen
  • Kordel

Das Original-Rezept stammt hierher: Zitronenseife selber machen!

 

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Mandel-Rosmarin-Peelingbutter

IMG_7294Beim Video zur selbstgemachten Mandelmilch hatte ich es versprochen: die Mandelreste landen nicht im Mülleimer, sondern werden weiterverwertet! Und zwar habe ich die gemahlenen Mandeln zunächst gründlich trocknen lassen – das geht am besten auf niedriger Stufe im Backofen, wer Geduld und Zeit hat, kann sie natürlich auch an der Luft trocknen lassen – und dann für die Peelingbutter verwendet.

Hier die Zutaten, die ihr dafür braucht:

  • 2 EL gemahlene MandelnIMG_7309
  • 5 EL Kakaobutter – oder 3 EL Kakaobutter und 2 EL Sheabutter
  • optional 1,5 EL Cadelillawachs (dann muss die Peelingbutter nicht im Kühlschrank gelagert werden)
  • einige Zweige frischer Rosmarin
  • 10 Tropfen ätherisches Öl, z.B. Lavendel

Ich habe dieses grandiose Rezept – wie auch schon das zur Mandelmilch – bei SchwatzKatz – selbstgemacht natürlich gesehen und gleich auch ausprobiert.

Ihr werdet euch wundern, wie zart eure Haut nach dem Peeling ist! Also: probiert es aus!

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Gänseblümchenöl – kleine Blume mit großer Wirkung

Gänseblümchen schmücken nicht nur nahezu das ganze Jahr fast jede Wiese, sie sind auch noch ein vielseitiges Heilmittel mit breit gefächerter Wirkung. Eine Möglichkeit, sich diese nutzbar zu machen, zeigen wir euch im Video:  Gänseblümchenöl! Das lindert Muskelkater, hilft bei Quetschungen und Prellungen und ist ganz allgemein eine phantastische Pflege für die Haut.

Für das Öl braucht ihr: IMG_2427

  • eine gute Handvoll Gänseblümchen – nur die Blüten ohne Stiel
  • 200ml Jojobaöl
  • einen Kaffeefilter
  • eine Flasche zum Einfüllen

Denkt daran, die Gänseblümchen nach dem Pflücken ein bisschen auszuschütteln, damit kleine Tierchen noch schnell die Flucht ergreifen können, bevor ihr mit der Zubereitung des Öls los legt!

Die Idee zum Gänseblümchenöl habe ich mir übrigens wieder einmal in dem Buch Geschenke aus der Natur von Anne Rogge abgeschaut. Dort findet ihr noch viele weitere schöne Anregungen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

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