Projekt nachhaltig leben

Videos (Seite 1 von 27)

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wanderurlaub in Südpolen

Unsere Reise hat sich in drei Abschnitte geteilt: die ersten eineinhalb Wochen haben wir in Zakopane in der Hohen Tatra verbracht, dem kleinsten Hochgebirge der Welt, uns dann über den Kurort Kudowa-Zdrój im Glatzer Bergland zurück Richtung Deutschland vorgearbeitet und die letzten Tage in Karpacz im Riesengebirge verbracht. Alles in allem drei Wochen – wahrscheinlich geht es auch kürzer, aber ich denke, wer die Gegenden in Ruhe erkunden möchte, sollte sich drei Wochen Zeit lassen.

In Zakopane haben wir folgende Wanderungen und Ausflüge gemacht:

  • den Wanderweg Droga pod Reglami – nie komplett, da wir ihn in leicht abgewandelter Form gelaufen sind; von unserem Ferienhaus in der Droga do Daniela aus nach links bis zum Nationalparkeingang, dann durch die Dolina Bialego, über die lohnenden Sarnia Skaly (Felsen) und über die Dolina Strążyska zurück. Das war unsere Einstiegswanderung und für uns durchaus ausreichend. An einem anderen Tag sind wir mit einem der Minibusse zur Dolina Kościeliska gefahren und von dort bis zur Droga do Daniela den Droga pod Reglami zurückgelaufen, mit Abstecher zur Höhle (Jama) Dziura. Keine Scheu vor den Minibussen – der Service klappt prima, ist günstig und zuverlässig.
  • Eine Wanderung zu den fünf polnischen Teichen und dem Meerauge, Morskie Oko. Wir waren gut elf Stunden unterwegs, da wir beide Touren kombiniert haben. Anstrengend – aber es lohnt sich! Wem das zu viel ist, kann natürlich auch zwei eigenständige Routen ausarbeiten. Kartenmaterial gibt es überall in Zakopane, aber auch an den Eintrittshäusschen des Nationalparks zu kaufen. Wer mit dem Auto zum Morskie Oko fährt, anstatt den Minibus zu nehmen: es ist zu empfehlen, vorab das Parkticket online zu bestellen. Das hatten wir nicht gemacht, durften daher die Straße nicht weiter fahren und mussten dann in der Slowakei parken. War letzten Endes auch nicht schlimm und wir konnten dort in Euros zahlen, aber wer näher ran fahren möchte, sollte vorreservieren. Übrigens waren wir schon um 7:15 dort und standen im Stau. Früh aufstehen lohnt sich, zumindest in der Hauptsaison! Wichtig bei der Einteilung der eigenen Kraftreserven: vom Morskie Oko läuft man nochmal zwei Stunden zurück zum Parkplatz!!! Das kam bei unseren elf Stunden also nochmal oben drauf, 13 mit Rückweg. 😉
  • Eine leichte Wanderung nach einem vorangegangenen harten Wandertag wäre zum Beispiel die Alm Rusinowa Polana mit einem Abstecher zum Marienheiligtum Wiktorówki. Beeindruckend fand ich dort den symbolischen Friedhof für diejenigen, die in den Bergen verunglückt und gestorben sind. Auf dem Rückweg nach Zakopane lohnt es sich, bei der Kirche Jaszczurówka anzuhalten. Der nette junge Pfarrer hat uns dort die Galerie aufgeschlossen und gezeigt.
  • Eine weitere leichte Wanderung ist die Dolina Chochołowska. Bei letzterer gibt es auch überall Fahrradverleiher – wir haben uns für eine Fahrradtour entschieden, denn wir waren an dem Tag recht spät dran und durch das Rad doch um einiges schneller. Doch es sei gesagt: die Strecke ist nicht mit asphaltierten Fahrradwegen zu vergleichen und wird ab und an doch sehr sehr holprig.
  • Auf den Berg Gubałówka kann man wandern oder mit der Standseilbahn fahren – oben ist es sehr touristisch. Einmal dem Trubel entkommen, gibt es mehrere Wanderwege. Wir haben von denen aber keine ausprobiert, dafür hat unsere Zeit dann doch nicht gereicht.
  • Eine Wanderung durch die Dolina Kościeliska – wunderschön und es lohnt sich ein Abstecher zur Eishöhle und zum See (Staw) Smreczyński.
  • Auf den Gipfel des Kasprowy Wierch. Entweder hoch laufen, wir haben die Seilbahn genommen. Auch hier gilt: vorab reservieren, das geht unter anderem auch an der Gubałówka-Station oder an einem Automaten bei der Post in der Haupteinkaufsstraße Krupówki. Wir haben zu den gewünschten Zeiten kein Ticket erhalten und sind auf gut Glück zur Seilbahnstation gefahren. Mit dem Minibus, denn die letzten Kilometer sind für Privatfahrzeuge gesperrt. Wie zu erwarten, war die Warteschlange lang und wir haben uns dekadenterweise ein Expressticket geleistet. Den Ticketschalter dazu gibt es draußen, wenn man sich nicht in die Schlange einreiht, sondern die Treppe hoch geht und dann links. Für umgerechnet zehn Euro mehr pro Person haben wir uns das Warten gespart, um mehr Zeit auf dem Berg zu haben. Ja, dekadent, aber da die Wettervoraussagen für die kommenden Tage schlecht waren, wollten wir unbedingt noch hoch, um die Gratwanderung zu machen – die sehr schön war, Rückweg über die Alm (Hala) Gąsienicowa.
  • Wer mal nicht wandern will: wir haben eine Raftingtour auf dem Dunajec mitgemacht, unterwegs gab es einen Stopp am Schloss Niedzica und an der Lärchenholzkirche Erzengel Michael von 1490, übrigens UNESCO Weltkulturerbe. Empfehlen kann ich hierfür den Reiseanbieter STRAMA, der am Bahnhof auch ein Ticketoffice hat.

Vegan essen klappt in der Bar Górski und der Pizzeria Cristina. Einkaufen bei Lidl, Tesco, Biedronka, Żabka, Lewiatan, aber auch in den anderen Supermärkten gibt es das eine oder andere vegane Produkt. Frisches Obst und Gemüse am besten direkt bei Gemüsehändlern am Straßenstand besorgen.

Unternehmungen in Kudowa-Zdrój bzw. Teplice nad Metují

  • Spaziergang durch den Kurpark und Mineralwasser trinken. Kostenpflichtig in der Trinkhalle, im Kurpark gibt es auch einen Brunnen, dort ist es umsonst. Die Trinkhalle macht aber natürlich mehr her. 😉
  • Wanderungen im Nationalpark Heuscheuer Gebirge (Góry Stołowe) : Felsenlabyrinth Błędne Skały, Szczeliniec Wielki (Großer Heuscheuer) und zu den Pilzformationen Skalne Grzyby.
  • Auf der tschechischen Seite haben wir uns dann die Braunauer Wände und den Tafelberg Ostaš angesehen.
  • Außerdem: die Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt. Empfehlenswert ist es, beide Städte miteinander zu kombinieren. Und: früh aufstehen und um acht Uhr da sein, dann schafft man es, Adersbach noch fast für sich alleine genießen zu dürfen!

Hier hatten wir übrigens die besten Ferienwohnungen! In Kudowa-Zdrój das Domki u Basi und in Teplice nad Metují das Apartmán Carpe Diem.

Unternehmungen im Riesengebirge:

  • Wanderung auf die Schneekoppe, Rückweg über die Hampelbaude, Kleiner Teich, Teichbaude, Stabkirche Wang.
  • Wanderung über den Rabenberg nach Budniki und über den Tabaksteig zur Brauerei Trautenberk in Horní Malá Úpa. Über den Eulenpass und den Eulengrund zurück nach Karpacz.
  • Ausflug nach Jelenia Gorá (Hirschberg). Auf dem Rückweg Wanderung zur Ruine Chojnik. Wer möchte, kann auch die Kapelle St. Anna besuchen mit der Liebesquelle Guter Born. Man sagt, wer mit dem Wasser im Mund sieben Runden um die Kapelle läuft, wird Glück in der Liebe haben.
  • Eine E-Biketour durch das Hirschberger Tal der Schlösser. Schloss Łomnica, Schloss Wojanów, Ruine Bobrów, Schloss Karpniki und Schloss Mysłakowice haben wir bei der Tour abgeradelt, mehr ging nicht. Reicht aber auch für einen Eindruck. Schlösserfans können natürlich alle besuchen oder gar in einigen von ihnen übernachten.
  • Mal wieder Mineralwasser/Heilwasser trinken in Świeradów-Zdrój.

Wie ihr seht, lohnt es sich, dieses Fleckchen Erde zu erkunden. Langweilig wird es ganz bestimmt nicht! Nur das vegane Angebot fehlt noch, die tolle vegane Community, die ich aus Breslau oder Krakau kenne, fehlt in den Urlaubsorten Südpolens.

Mir ist bewusst, dass dieser Post Verwunderung hervorrufen mag. Weltweit tötet das Coronavirus Menschen, zerstört Existenzen und unser Leben, wie wir es bisher kannten. Und da rede ich über Stadttauben!

Da in diesen Tagen aber über alle Bedrohten der Krise berichtet wird, finde ich, ist es durchaus auch legitim über diejenigen zu sprechen, die vielleicht „wertlos“ erscheinen im Hinblick auf das große Drama, das sich gerade abspielt. Daher möchte ich den Augenmerk heute auf einen Vogel lenken, der auch zu unserem Alltag gehört, sehr verkannt wird, ja sogar als „Ratte der Luft“ beschimpft wird – und nichts dafür kann, dass er vom Menschen einmal in die Stadt gebracht wurde.

Ich habe mich mit Dr. Almut Malone vom Avian Vogelschutzverein am Berliner Bahnhof Zoo zum Thema Stadttauben in der Coronakrise unterhalten, aber auch darüber, dass die Vögel es schon ohne diese Krise schwer genug haben. Wie man ihnen helfen kann und was die einzelnen Städte und Gemeinden tun können, um ihr „Taubenproblem“ artgerecht in den Griff zu bekommen. Unterstützen könnt ihr Dr. Malone mit einer kleinen Spende von 3,65 Euro pro Jahr.

Weitere Informationen bekommt ihr auch bei der Taubenkampagne des Deutschen Tierschutzbunds.

Ich hoffe, dass dieses Video hilft, dass auch ihr die Stadttauben nun mit etwas anderen Augen seht. Sie mögen nicht so interessant wie Papageien oder Tukane erscheinen, nicht so bunt wie Kanarienvögel oder imposant wie ein Storch. Aber ich mag die drolligen Vögel – jetzt noch mehr als vorher schon.

In Zeiten von Corona mag die Ostertafel vielleicht nicht ganz so üppig ausfallen wie sonst, es kommen weniger bzw. gar keine Gäste. Und die Oma, die Eierlikör liebt, nimmt dieses Jahr auch nicht am Osterbrunch teil. Trotzdem möchte ich Euch heute verraten, wie ihr einen veganen Eierlikör hinbekommt, denn es wird ja noch weitere Osterfeste geben und Möglichkeiten, das Likörchen vielleicht zu verschenken. Oder ihr braucht in diesen Tagen einfach mal was für die Nerven – ich muss gestehen, mein Süßigkeitenkonsum ist leider in den letzten Wochen angestiegen.

Ich persönlich habe Eierlikör nie gemocht. Als Kind, Teenager, Erwachsene durfte ich immer wieder mal dran nippen und fand es immer eklig. Ich fand die Vorstellung, dieses merkwürdige Getränk zu veganisieren aber lustig und habe daher geschaut, ob es da vielleicht sogar schon was zu gibt. Ich habe verschiedene Rezepte gefunden und mir ausgesucht, was für mich praktikabel erschien – der Eierlikör von Veggie Einhorn. Und ich muss ganz ehrlich sagen: mir schmeckt der vegane Eierlikör. Sehr gut sogar. Ich war selber überrascht. Da ich eigentlich keinen Alkohol trinke, habe ich die Flasche an meinen nicht-veganen, Eierlikör-liebenden Kollegen verschenkt. Sein Urteil: schmeckt fast wie das Original. YAY! Ich finde ja, er schmeckt noch besser. Ahem…

Ihr braucht:

500g veganen Vanillepudding

200ml Wodka oder anderen Alkohol, ich habe eine Berliner Marke genommen, die vegan ist

125g Puderzucker

3 Tüten Vanillezucker

1/4 TL Kurkuma für die Farbe

eine Prise Kala Namak für den Ei-Geschmack

Ich wünsche Euch gutes Gelingen, ein frohes Osterfest und bleibt gesund!

Diese Suppe habe ich in einem Landgasthof in Brandenburg probiert. Erst war ich skeptisch – eine Apfelsuppe? Das ist bestimmt zu süß! Ganz und gar nicht. Ich war angenehm überrascht. Dieses Rezept ist eine Grundlage, ihr könnt nach Belieben mit Euren Lieblingsgewürzen experimentieren, zum Beispiel Liebstöckel. Wer es etwas schärfer mag, fügt Chili hinzu.

Für 4 Portionen benötigt ihr:

4 Äpfel

2 rote Paprikaschoten

1 kleine Salatgurke

1 Knoblauchzehe

1 EL Margarine

1 TL Zucker

1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf

750ml Gemüsebrühe

100ml Sojasahne

Salz und Pfeffer

In diesem Video habe ich mich mit Dr. Thorsten Kessler vom Forum Waschen darüber unterhalten, wie man nachhaltiger waschen kann. Durch einfache Tipps ist es möglich, weniger Wasser und Energie zu verbrauchen.

Wir haben uns auch über Inhaltsstoffe unterhalten und kurz den Aspekt Palmöl in Waschmitteln angerissen. Da gehen unsere Meinungen jedoch außeinander. Ich bin kein Fan von Produkten auf Basis von Mineralöl oder mit Hilfe von Petrochemie. Auf Umweltblick gibt es übrigens eine Übersicht über Reinigungsmittelhersteller, die kein Palmöl verwenden.

Grundsätzlich kann ich Euch die Webseite vom Forum Waschen aber ans Herz legen, denn die Tipps sind wirklich einfach umzusetzen und es gibt reichhaltige Informationsangebote, die für jeden gelten – egal ob man nun darauf achtet, vegane und nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel zu benutzen oder immer noch zu den gängigen Chemieprodukten greift.

Für junge Leute, die gerade in die erste eigene Wohnung oder WG gezogen sind, gibt es noch die Seite Waschtipps.

« Ältere Beiträge

© 2020 ve lové

Theme von Anders NorénHoch ↑