Letztes Jahr in der Fränkischen Schweiz sind sie mir zum ersten Mal begegnet: Holunderblütenküchle oder Hollerküchle, wie man dort sagt. Jetzt musste ich ein Jahr warten, bis ich sie selber ausprobieren konnte und das Rezept ist wirklich einfach und da die Küchle nicht so bekannt sind, habt ihr damit sicherlich einen Überraschungs-Clou auf dem Tisch stehen – alle freiwilligen Testpersonen waren begeistert. 😉
Ihr braucht:
12 Holunderblütendolden
400ml Hafermilch
250g Mehl
2 EL Zucker oder 2 Päckchen Vanillezucker
1 TL Rum oder 2-4 Tropfen Rumaroma
1 Päckchen Backpulver
Öl zum Frittieren
vegane Dessert-Sauce oder Zimt und Zucker
Dann wünschen wir Euch gutes Gelingen und guten Appetit!
Heute gibt es von unserer Seite einen kleinen Urlaubstipp in Nordhessen – einer sehr schönen und recht unbekannten Ferienregion, die daher nicht überlaufen ist und sich sehr gut zum Wandern eignet: die Region Werra-Meißner rund um Eschwege.
Inge und Wolfgang Hielscher bieten vom 13. bis 20. September eine Feldenkrais- und Wanderwoche in der Hessischen Schweiz an. Was Euch da erwartet und wie auch das Hotel und die Verpflegung während der Woche aussieht, verraten uns die beiden in unserem Interview.
Weitere Informationen findet ihr unter Feldenkrais Hielscher – anmelden könnt ihr Euch bis zum 15. August 2015!
Frau Stifel vom Naturhotel Hessische Schweiz kocht vegane Menüs, wenn ihr Euch vorher anmeldet. Selbst wenn ihr mal nur zum Tagesausflug in der Gegend seid, könnt ihr nach Voranmeldung dort Mittag essen. Unser Menü hat 15 Euro gekostet – es gab Salat, Suppe, einen Hauptgang mit Spargel und Dinkelbratlingen und Nachtisch. Wir waren mehr als satt – ich finde, der Preis ist mehr als angebracht.
Viel Spaß beim Schauen – vielleicht bekommt ihr ja Lust auf eine Woche Entspannung in Nordhessen!
Guerilla Gardening – Blühende Oasen an tristen Orten
Brandneu ist das Guerilla Gardening nicht mehr, aber wir finden die Idee nach wie vor toll. Guerilla Gardening bedeutet, triste Stellen mit Pflanzaktionen aufzupeppen und die Stadt dadurch ein bisschen bunter, freundlicher und schöner zu machen. Werft die Samenbomben genau dahin, wo bunte Blumen vermisst werden und auch wachsen können. Eure Mitmenschen erhalten nach wenigen Wochen eine blühende Überraschung. Ihr braucht nur ein bisschen Geduld, vielleicht geht ihr auch einfach ab und an bei Eurem Guerilla Gardening-Platz vorbei und gießt ein wenig als Starthilfe, falls es nicht genug regnen sollte.
Benötigte Zutaten:
verschiedene Samen (zum Beispiel Tagetes, Ringelblume, Kornblume, Lavendel, Sonnenblume, Malve, Lupine)
torffreie Erde
natürlicher Kompost
braunes Tonpulver
ein wenig Wasser
Formt die Kugeln nicht zu groß, sonst könnte das mit dem Keimen nicht so optimal klappen. Trocknet sie am besten ein bis drei Tage – man sieht und fühlt aber selber, wann die Bomben auswurfbereit sind. Acht bis zehn Samenbomben solltet ihr pro Quadratmeter verwenden. Die Bomben werden einfach ausgeworfen und müssen nicht eingegraben werden, höchstens noch leicht auf der Erde andrücken. Falls ihr nicht alle Samenbomben direkt aufbraucht, halten sie auch eine Weile, wenn man sie kühl und trocken lagert. Wir wünschen Euch ganz viel Spaß dabei und schickt uns auf alle Fälle Eure Fotos – wir freuen uns auf blühende Nachbarschaften!
Zum Geburtstag meiner Mama haben wir einen Frühstücksbrunch gemacht und dabei gleich mitgedreht. Meine Mama, ihre Freundin Ingrid und ich zeigen Euch jeweils unseren Beitrag fürs Buffet und wie ihr die leckeren Brotaufpepper schnell selber zubereiten könnt. Hier die Zutaten für den Einkaufszettel:
Fake-Thunfisch-Salat
Das es in unseren Weltmeeren fast keine Thunfische mehr gibt, muss ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht erst erwähnen. Deswegen gibt es in dem Buch Vegan lecker lecker! auch eine fischfreie Variante:
250g Kichererbsen (bereits gekocht)
50g Staudensellerie
50g Gewürzgurken
50g Porree oder 1 kleine rote Zwiebel
1 EL Hefeflocken
1 TL Sojasauce
1 TL Algenpulver
Salz und Pfeffer
150g Sojanaise
Mandel-Möhre-Paprika-Creme
Dieser Aufstrich war der Favorit beim Geburtstagbrunch sowohl unter den Veganern als auch Nicht-Veganern. Ist wirklich suuuuper-lecker! Meine Mama und Ingrid haben die Rezepte bei einem veganen Kurs bei Monika Leuenberg gelernt. Schaut mal auf ihrer Seite vorbei, sie bietet verschiedene interessante Kurse an!