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Projekt nachhaltig leben

Tag: Backen (page 1 of 2)

Berliner / Berliner Ballen / Kreppel / Krapfen / Pfannkuchen zum Karneval

Helau und Alaaf! Zu dieser Karnevalssaison müsst ihr auf Berliner nicht verzichten, wenn ihr Euch vegan ernährt! Das Rezept für die pflanzliche Variante ist sehr einfach und gelingt sehr gut – und vor allem, lecker! Sogar bei meinem ersten Versuch sind sie schön fluffig geworden und haben meinen Testessern sehr gut geschmeckt!

Ihr benötigt:

  • 200 ml Sojamilch
  • 100g vegane Margarine
  • 500g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Würfel Frischhefe (alternativ 1 Päckchen Trockenhefe)
  • ca. 1 Liter Pflanzenöl oder Pflanzenfett
  • Erdbeermarmelade
  • etwas Zitronensaft
  • Puderzucker

Ich habe das Rezept bei vegan-o-mania gefunden und kann es wirklich nur weiterempfehlen! Wirklich viel besser als gekauft in der Bäckerei! 😉

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Vegane Scones

Auf meiner Drehreise in Yorkshire im Mai musste ich auf die leckeren Scones verzichten – jetzt habe ich sie selber ausprobiert. Natürlich vegan! 😉

  • 450 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 90g zerlassene Margarine
  • 300ml Soja- oder Reismilch

Super-einfach und schnell. Hätte ich nicht gedacht!

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Cinnamon Rolls

Heute wage ich mich an Cinnamon Rolls. Heiß geliebt in meiner unveganen Zeit und in veganer Version in den USA genossen – jetzt ist es an der Zeit, es selber auszuprobieren.

Ihr benötigt:

  • Hefe
  • 240 ml Mandelmilch
  • 112g vegane Butter
  • 1/4 EL Salz
  • 408g Mehl
  • 1 1/2 EL Zimt
  • 63g Rohrohrzucker

Für das Frosting:

  • 4 EL vegane Butter
  • 2 – 2 1/2 Tassen Puderzucker
  • veganer Streichkäse
  • 1/4 EL pures Vanilleextrakt
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Nachgefragt! Hummelbee – Backhelfer

In der Regel backe ich selber. Das macht ja auch am meisten Spaß. Aber manchmal hat man einfach keine Zeit. Gar keine Zeit. So wie dieses Jahr zu meinem Geburtstag. Ich habe mir dann tatsächlich auf dem Green Market in Berlin eine leckere Brotmischung (italienisches Kräuterbrot Bella Bombo), einen veganen Maulwurfkuchen und Vanillekipferln in Form von Hummelbee Backhelfern geholt. Die Mischungen sind wirklich im Nullkommanichts fertig und haben richtig lecker geschmeckt. Gerade das Brot war ratzfatz weg bei meinem Geburtstagsbrunch.

Das Sortiment könnt ihr im Onlineshop von Hummelbee bestellen. Und wie das Team von Hummelbee überhaupt auf die Idee gekommen ist, Backhelfer anzubieten, was in ihnen steckt und warum das Sortiment nachhaltig ist, das erfahrt ihr natürlich in unserem Interview.

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Vegane Sachertorte

Seit den ersten Tagen meines Vegan-Werdens erlebe ich immer wieder Überraschungen. So auch dieses Mal, als ich gegrübelt habe, ob wohl so etwas schwieriges wie eine Sachertorte auch vegan gelingen könnte. Für meinen Arbeitskollegen habe ich das Experiment gewagt – dank eines Rezepts nach Attila Hildmann und die Torte ist sehr gut angekommen. Zum einen ist sie wirklich nicht schwer und zum anderen überzeugt sie auch Nicht-Veganer mit ihrem leckeren schokoladigen Geschmack und der saftigen Konsistenz.

Für die vegane Sachertorte benötigt ihr:

 

  • 300g Mehl
  • 200g Zucker
  • 300g Margarine (Alsan)
  • 5 EL Sojamehl (Bioladen)
  • 3 TL Backpulver
  • 250 mL Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 60g Kakaopulver (ungezuckert)
  • 100g Bitterschokolade (50%)
  • 8 EL Aprikosenmarmelade

Gefunden habe ich das Rezept im Internet auf der Seite Vegancafé. Vielen Dank für das Rezept – ohne hätte ich mich niemals daran gewagt!!!

 

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Vegane Baiser

Dieses Rezept wurde auf unserer ve lové facebook-page gepostet und natürlich haben wir es sofort ausprobiert. Für die veganen Baiser benötigt ihr:

  • die Flüssigkeit von einer Dose Kichererbsen
  • Zucker
  • Vanilleextrakt

Das Originalrezept findet ihr auf dem amerikanischen Blog Slate. Grundsätzlich finde ich die Idee wirklich grandios, Kichererbsenflüssigkeit (aquafaba) für Baisers zu verwenden. Zum einen, weil daher ein Nebenprodukt nicht in den Abfluss gekippt, sondern sinnvoll weiterverwendet wird. Zum anderen, weil es dadurch wirklich eine Möglichkeit gibt, auf veganem Weg Baisers und Torten mit Baiser herzustellen. Jedoch habe ich das Gefühl, dass man für die perfekte Konsistenz tatsächlich eine Küchenmaschine benötigt, die viel besser unterheben kann, als wenn man das selber mit dem Mixer versucht. Geschmacklich waren meine Baiser wirklich absolut am Original dran und super-lecker. Jedoch war die Masse nicht fest genug und nach gut zwei Stunden sind die Baiser wieder in sich zusammen gefallen. Ich schiebe es auf die Küchenmaschine. Da ich sowieso plane, mir eine zuzulegen, werde ich das Rezept dann nochmal mit der Hilfe einer Küchenmaschine ausprobieren.

Vielleicht hätte ich die Baiser auch noch länger im Backofen trocknen lassen sollen, als es im Rezept angegeben wurde. Oder ich hätte Puderzucker an Stelle von regulärem Zucker verwenden sollen, wie der deutsche Blog kochtrotz vorschlägt. Sie verwenden auch ein Bindemittel (Xanthan, Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl), was ich beim nächsten Mal auch ausprobieren werde. Vielleicht liegt die Lösung in beidem, Bindemittel und Küchenmaschine. Die Blogger von kochtrotz haben eine Küchenmaschine verwendet und schreiben auch, dass die Masse ohne Bindemittel in sich zusammenfällt – was mein Desaster erklärt. Komisch, dass es bei den Amerikanerinnen ohne Bindemittel funktioniert hat – aber man sieht auch in ihrem Video, wenn sie in die Baiser beißen, dass sie recht weich im Inneren sind.

Grundsätzlich habe ich gelesen, dass Baiser eher die trockenen, festen Süßigkeiten sind, die wir aus den deutschen Bäckereien kennen und Meringues sowieso vom Rezept her auch weich sein können. Auf Grundlage dieses Rezeptes können also nicht nur die harten Baiser, sondern auch Mousse au Chocolat, Kuchen mit Baiserhaube, lockere Käsekuchen, Schaumküsse, Marshmallows und Marshmallow Fluff hergestellt werden. Und da kann ich voll zustimmen – meine aufgeweichten Baiser hatten nachher sowohl die Konsistenz als auch den Geschmack von Marshmallows.

Ich werde mich der Herausforderung stellen, irgendwann Meisterin in Sachen Kichererbsenwasser-Schaum zu sein und sowohl perfekte Baiser als auch Kuchen mit Baiserhaube hinzubekommen und mich vielleicht mal an Schaumküsse und richtige Marshmallows ranzuwagen. Vielen Dank nochmal an Emma für den Post und die Anregung. Faszinierend, was man aus Kichererbsenwasser zaubern kann.

Ich freue mich über Eure Kommentare, Anregungen und Tipps in Sachen vegane Baiser – vielleicht klappt es bei Euch besser und ihr könnt mir verraten, woran es bei meinem Versuch gescheitert ist.  Es gibt übrigens eine komplette facebook-Gruppe zum Thema “Vegane Meringue – Hits and Misses” und da fühle ich mich doch gleich besser. Wenn es für die Zubereitung und dem Scheitern bei der Herstellung des veganen Schness eine eigene Seite gibt, kann ich mich nicht komplett doof angestellt haben. 😉 Es besteht Hoffnung!

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