ve lové

Projekt nachhaltig leben

Wanderurlaub in Südpolen

Unsere Reise hat sich in drei Abschnitte geteilt: die ersten eineinhalb Wochen haben wir in Zakopane in der Hohen Tatra verbracht, dem kleinsten Hochgebirge der Welt, uns dann über den Kurort Kudowa-Zdrój im Glatzer Bergland zurück Richtung Deutschland vorgearbeitet und die letzten Tage in Karpacz im Riesengebirge verbracht. Alles in allem drei Wochen – wahrscheinlich geht es auch kürzer, aber ich denke, wer die Gegenden in Ruhe erkunden möchte, sollte sich drei Wochen Zeit lassen.

In Zakopane haben wir folgende Wanderungen und Ausflüge gemacht:

  • den Wanderweg Droga pod Reglami – nie komplett, da wir ihn in leicht abgewandelter Form gelaufen sind; von unserem Ferienhaus in der Droga do Daniela aus nach links bis zum Nationalparkeingang, dann durch die Dolina Bialego, über die lohnenden Sarnia Skaly (Felsen) und über die Dolina Strążyska zurück. Das war unsere Einstiegswanderung und für uns durchaus ausreichend. An einem anderen Tag sind wir mit einem der Minibusse zur Dolina Kościeliska gefahren und von dort bis zur Droga do Daniela den Droga pod Reglami zurückgelaufen, mit Abstecher zur Höhle (Jama) Dziura. Keine Scheu vor den Minibussen – der Service klappt prima, ist günstig und zuverlässig.
  • Eine Wanderung zu den fünf polnischen Teichen und dem Meerauge, Morskie Oko. Wir waren gut elf Stunden unterwegs, da wir beide Touren kombiniert haben. Anstrengend – aber es lohnt sich! Wem das zu viel ist, kann natürlich auch zwei eigenständige Routen ausarbeiten. Kartenmaterial gibt es überall in Zakopane, aber auch an den Eintrittshäusschen des Nationalparks zu kaufen. Wer mit dem Auto zum Morskie Oko fährt, anstatt den Minibus zu nehmen: es ist zu empfehlen, vorab das Parkticket online zu bestellen. Das hatten wir nicht gemacht, durften daher die Straße nicht weiter fahren und mussten dann in der Slowakei parken. War letzten Endes auch nicht schlimm und wir konnten dort in Euros zahlen, aber wer näher ran fahren möchte, sollte vorreservieren. Übrigens waren wir schon um 7:15 dort und standen im Stau. Früh aufstehen lohnt sich, zumindest in der Hauptsaison! Wichtig bei der Einteilung der eigenen Kraftreserven: vom Morskie Oko läuft man nochmal zwei Stunden zurück zum Parkplatz!!! Das kam bei unseren elf Stunden also nochmal oben drauf, 13 mit Rückweg. 😉
  • Eine leichte Wanderung nach einem vorangegangenen harten Wandertag wäre zum Beispiel die Alm Rusinowa Polana mit einem Abstecher zum Marienheiligtum Wiktorówki. Beeindruckend fand ich dort den symbolischen Friedhof für diejenigen, die in den Bergen verunglückt und gestorben sind. Auf dem Rückweg nach Zakopane lohnt es sich, bei der Kirche Jaszczurówka anzuhalten. Der nette junge Pfarrer hat uns dort die Galerie aufgeschlossen und gezeigt.
  • Eine weitere leichte Wanderung ist die Dolina Chochołowska. Bei letzterer gibt es auch überall Fahrradverleiher – wir haben uns für eine Fahrradtour entschieden, denn wir waren an dem Tag recht spät dran und durch das Rad doch um einiges schneller. Doch es sei gesagt: die Strecke ist nicht mit asphaltierten Fahrradwegen zu vergleichen und wird ab und an doch sehr sehr holprig.
  • Auf den Berg Gubałówka kann man wandern oder mit der Standseilbahn fahren – oben ist es sehr touristisch. Einmal dem Trubel entkommen, gibt es mehrere Wanderwege. Wir haben von denen aber keine ausprobiert, dafür hat unsere Zeit dann doch nicht gereicht.
  • Eine Wanderung durch die Dolina Kościeliska – wunderschön und es lohnt sich ein Abstecher zur Eishöhle und zum See (Staw) Smreczyński.
  • Auf den Gipfel des Kasprowy Wierch. Entweder hoch laufen, wir haben die Seilbahn genommen. Auch hier gilt: vorab reservieren, das geht unter anderem auch an der Gubałówka-Station oder an einem Automaten bei der Post in der Haupteinkaufsstraße Krupówki. Wir haben zu den gewünschten Zeiten kein Ticket erhalten und sind auf gut Glück zur Seilbahnstation gefahren. Mit dem Minibus, denn die letzten Kilometer sind für Privatfahrzeuge gesperrt. Wie zu erwarten, war die Warteschlange lang und wir haben uns dekadenterweise ein Expressticket geleistet. Den Ticketschalter dazu gibt es draußen, wenn man sich nicht in die Schlange einreiht, sondern die Treppe hoch geht und dann links. Für umgerechnet zehn Euro mehr pro Person haben wir uns das Warten gespart, um mehr Zeit auf dem Berg zu haben. Ja, dekadent, aber da die Wettervoraussagen für die kommenden Tage schlecht waren, wollten wir unbedingt noch hoch, um die Gratwanderung zu machen – die sehr schön war, Rückweg über die Alm (Hala) Gąsienicowa.
  • Wer mal nicht wandern will: wir haben eine Raftingtour auf dem Dunajec mitgemacht, unterwegs gab es einen Stopp am Schloss Niedzica und an der Lärchenholzkirche Erzengel Michael von 1490, übrigens UNESCO Weltkulturerbe. Empfehlen kann ich hierfür den Reiseanbieter STRAMA, der am Bahnhof auch ein Ticketoffice hat.

Vegan essen klappt in der Bar Górski und der Pizzeria Cristina. Einkaufen bei Lidl, Tesco, Biedronka, Żabka, Lewiatan, aber auch in den anderen Supermärkten gibt es das eine oder andere vegane Produkt. Frisches Obst und Gemüse am besten direkt bei Gemüsehändlern am Straßenstand besorgen.

Unternehmungen in Kudowa-Zdrój bzw. Teplice nad Metují

  • Spaziergang durch den Kurpark und Mineralwasser trinken. Kostenpflichtig in der Trinkhalle, im Kurpark gibt es auch einen Brunnen, dort ist es umsonst. Die Trinkhalle macht aber natürlich mehr her. 😉
  • Wanderungen im Nationalpark Heuscheuer Gebirge (Góry Stołowe) : Felsenlabyrinth Błędne Skały, Szczeliniec Wielki (Großer Heuscheuer) und zu den Pilzformationen Skalne Grzyby.
  • Auf der tschechischen Seite haben wir uns dann die Braunauer Wände und den Tafelberg Ostaš angesehen.
  • Außerdem: die Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt. Empfehlenswert ist es, beide Städte miteinander zu kombinieren. Und: früh aufstehen und um acht Uhr da sein, dann schafft man es, Adersbach noch fast für sich alleine genießen zu dürfen!

Hier hatten wir übrigens die besten Ferienwohnungen! In Kudowa-Zdrój das Domki u Basi und in Teplice nad Metují das Apartmán Carpe Diem.

Unternehmungen im Riesengebirge:

  • Wanderung auf die Schneekoppe, Rückweg über die Hampelbaude, Kleiner Teich, Teichbaude, Stabkirche Wang.
  • Wanderung über den Rabenberg nach Budniki und über den Tabaksteig zur Brauerei Trautenberk in Horní Malá Úpa. Über den Eulenpass und den Eulengrund zurück nach Karpacz.
  • Ausflug nach Jelenia Gorá (Hirschberg). Auf dem Rückweg Wanderung zur Ruine Chojnik. Wer möchte, kann auch die Kapelle St. Anna besuchen mit der Liebesquelle Guter Born. Man sagt, wer mit dem Wasser im Mund sieben Runden um die Kapelle läuft, wird Glück in der Liebe haben.
  • Eine E-Biketour durch das Hirschberger Tal der Schlösser. Schloss Łomnica, Schloss Wojanów, Ruine Bobrów, Schloss Karpniki und Schloss Mysłakowice haben wir bei der Tour abgeradelt, mehr ging nicht. Reicht aber auch für einen Eindruck. Schlösserfans können natürlich alle besuchen oder gar in einigen von ihnen übernachten.
  • Mal wieder Mineralwasser/Heilwasser trinken in Świeradów-Zdrój.

Wie ihr seht, lohnt es sich, dieses Fleckchen Erde zu erkunden. Langweilig wird es ganz bestimmt nicht! Nur das vegane Angebot fehlt noch, die tolle vegane Community, die ich aus Breslau oder Krakau kenne, fehlt in den Urlaubsorten Südpolens.

Mir ist bewusst, dass dieser Post Verwunderung hervorrufen mag. Weltweit tötet das Coronavirus Menschen, zerstört Existenzen und unser Leben, wie wir es bisher kannten. Und da rede ich über Stadttauben!

Da in diesen Tagen aber über alle Bedrohten der Krise berichtet wird, finde ich, ist es durchaus auch legitim über diejenigen zu sprechen, die vielleicht „wertlos“ erscheinen im Hinblick auf das große Drama, das sich gerade abspielt. Daher möchte ich den Augenmerk heute auf einen Vogel lenken, der auch zu unserem Alltag gehört, sehr verkannt wird, ja sogar als „Ratte der Luft“ beschimpft wird – und nichts dafür kann, dass er vom Menschen einmal in die Stadt gebracht wurde.

Ich habe mich mit Dr. Almut Malone vom Avian Vogelschutzverein am Berliner Bahnhof Zoo zum Thema Stadttauben in der Coronakrise unterhalten, aber auch darüber, dass die Vögel es schon ohne diese Krise schwer genug haben. Wie man ihnen helfen kann und was die einzelnen Städte und Gemeinden tun können, um ihr „Taubenproblem“ artgerecht in den Griff zu bekommen. Unterstützen könnt ihr Dr. Malone mit einer kleinen Spende von 3,65 Euro pro Jahr.

Weitere Informationen bekommt ihr auch bei der Taubenkampagne des Deutschen Tierschutzbunds.

Ich hoffe, dass dieses Video hilft, dass auch ihr die Stadttauben nun mit etwas anderen Augen seht. Sie mögen nicht so interessant wie Papageien oder Tukane erscheinen, nicht so bunt wie Kanarienvögel oder imposant wie ein Storch. Aber ich mag die drolligen Vögel – jetzt noch mehr als vorher schon.

In Zeiten von Corona mag die Ostertafel vielleicht nicht ganz so üppig ausfallen wie sonst, es kommen weniger bzw. gar keine Gäste. Und die Oma, die Eierlikör liebt, nimmt dieses Jahr auch nicht am Osterbrunch teil. Trotzdem möchte ich Euch heute verraten, wie ihr einen veganen Eierlikör hinbekommt, denn es wird ja noch weitere Osterfeste geben und Möglichkeiten, das Likörchen vielleicht zu verschenken. Oder ihr braucht in diesen Tagen einfach mal was für die Nerven – ich muss gestehen, mein Süßigkeitenkonsum ist leider in den letzten Wochen angestiegen.

Ich persönlich habe Eierlikör nie gemocht. Als Kind, Teenager, Erwachsene durfte ich immer wieder mal dran nippen und fand es immer eklig. Ich fand die Vorstellung, dieses merkwürdige Getränk zu veganisieren aber lustig und habe daher geschaut, ob es da vielleicht sogar schon was zu gibt. Ich habe verschiedene Rezepte gefunden und mir ausgesucht, was für mich praktikabel erschien – der Eierlikör von Veggie Einhorn. Und ich muss ganz ehrlich sagen: mir schmeckt der vegane Eierlikör. Sehr gut sogar. Ich war selber überrascht. Da ich eigentlich keinen Alkohol trinke, habe ich die Flasche an meinen nicht-veganen, Eierlikör-liebenden Kollegen verschenkt. Sein Urteil: schmeckt fast wie das Original. YAY! Ich finde ja, er schmeckt noch besser. Ahem…

Ihr braucht:

500g veganen Vanillepudding

200ml Wodka oder anderen Alkohol, ich habe eine Berliner Marke genommen, die vegan ist

125g Puderzucker

3 Tüten Vanillezucker

1/4 TL Kurkuma für die Farbe

eine Prise Kala Namak für den Ei-Geschmack

Ich wünsche Euch gutes Gelingen, ein frohes Osterfest und bleibt gesund!

Diese Suppe habe ich in einem Landgasthof in Brandenburg probiert. Erst war ich skeptisch – eine Apfelsuppe? Das ist bestimmt zu süß! Ganz und gar nicht. Ich war angenehm überrascht. Dieses Rezept ist eine Grundlage, ihr könnt nach Belieben mit Euren Lieblingsgewürzen experimentieren, zum Beispiel Liebstöckel. Wer es etwas schärfer mag, fügt Chili hinzu.

Für 4 Portionen benötigt ihr:

4 Äpfel

2 rote Paprikaschoten

1 kleine Salatgurke

1 Knoblauchzehe

1 EL Margarine

1 TL Zucker

1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf

750ml Gemüsebrühe

100ml Sojasahne

Salz und Pfeffer

In diesem Video habe ich mich mit Dr. Thorsten Kessler vom Forum Waschen darüber unterhalten, wie man nachhaltiger waschen kann. Durch einfache Tipps ist es möglich, weniger Wasser und Energie zu verbrauchen.

Wir haben uns auch über Inhaltsstoffe unterhalten und kurz den Aspekt Palmöl in Waschmitteln angerissen. Da gehen unsere Meinungen jedoch außeinander. Ich bin kein Fan von Produkten auf Basis von Mineralöl oder mit Hilfe von Petrochemie. Auf Umweltblick gibt es übrigens eine Übersicht über Reinigungsmittelhersteller, die kein Palmöl verwenden.

Grundsätzlich kann ich Euch die Webseite vom Forum Waschen aber ans Herz legen, denn die Tipps sind wirklich einfach umzusetzen und es gibt reichhaltige Informationsangebote, die für jeden gelten – egal ob man nun darauf achtet, vegane und nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel zu benutzen oder immer noch zu den gängigen Chemieprodukten greift.

Für junge Leute, die gerade in die erste eigene Wohnung oder WG gezogen sind, gibt es noch die Seite Waschtipps.

„1/5 aller CO2-Ausstöße weltweit entstehen durch die Textil- und Bekleidungsbranche. Das ist mehr als durch den Schifffahrts- und den Flugverkehr. Das heißt also, es müsste parallel zur Flugscham auch eine Kleiderscham geben.“

Heute gibt es einen kleinen Veranstaltungstipp von mir. Das Museum Europäischer Kulturen in Berlin hat bis zum 20. August 2020 die Sonderausstellung „Fast Fashion – Die Schattenseite der Mode“ im Programm. Immer wieder mal habe ich für ve lové Tauschpartys besucht oder mit spannenden Interviewpartnern über Fast Fashion und die Slow Fashion-Bewegung gesprochen. Auf der großen Klimademo in Berlin bin ich im Modeblock mitgelaufen, denn die Fast Fashion-Industrie trägt einen riesigen Anteil am Klimawandel. Ich finde es klasse, dass sich eine komplette Ausstellung diesem wichtigen Thema widmet und aufzeigt, welche tollen Projekte es in Berlin gibt und was jeder einzelne tun kann, um nachhaltiger Mode zu konsumieren.

In den kommenden Wochen und Monaten gibt es ein tolles Rahmenprogramm zur Ausstellung. Auch hier finde ich klasse, dass das Museum die Besucher so stark einbindet und zum Mitmachen anregt. Regelmäßig finden Führung durch die Ausstellung statt, am 24. November gibt es von 13 – 18 Uhr einen kompletten

Thementag Reduce Reuse Recycle:

13 – 16 Uhr gibt es eine Kleidertauschbörse des Berlin Clothing Swap.

13 – 17 Uhr eine offene Werkstatt für faire Weihnachtsgeschenke. Makerist zeigt, wie aus alten T-Shirts schicke Geschenke entstehen.

13:30 Akteure des Forum Waschen zeigen, wie man ressourcenschonend wäscht und so die Umwelt entlastet.

15:30 Ein Gespräch mit Alf Tobias Zahn vom Ratgeber „Einfach anziehend“. Mit Alf habe ich in diesem Jahr schon ein Interview zu seinem Buch geführt.

An jedem ersten Sonntag im Monat findet eine Offene Werkstatt bzw. ein RepairCafé statt. Dort bekommt ihr Hilfe, um kleinere Reparaturen an Kleidungsstücken durchzuführen. Regelmäßig findet aber auch der Workshop „Zu schade für die Tonne“ statt. Zum Beispiel am 17.11. oder 15.12. Alte Kleidungsstücke und Dinge einfach wegwerfen? Das muss nicht sein. Mit Hilfe von Expert*innen werden aus ausrangierten Teilen neue Lieblingsstücke mit einer besonderen Note gestaltet. Professionelle Modedesigner*innen geben Tipps und stehen mit Schere und Nadel bei der Umsetzung zur Seite.

Kurz vor Weihnachten gibt es dann einen Workshop, in dem aus ausrangierten Kleidungsstücken Weihnachtsschmuck genäht wird. 15.12., 15 – 18 Uhr.

Am 21. März 2020 gibt es eine Spezialführung: einen Ausstellungsbesuch und eine anschließende Tour zu nachhaltigen Modeläden in Berlin Schöneberg mit Green Fashion Tours. Vor vier Jahren habe ich ein Interview mit Green Fashion Tours geführt.

Das komplette Begleitprogramm findet ihr auch online. Schaut einfach auf der Webseite des MEK vorbei.

Vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen von Euch!

In diesem Video geht es um das Thema vegane Schuhe und Accesoires. Wo kann ich vegane Schuhe einkaufen? Welche Materialien sind vegan und warum kaufen Veganer überhaupt vegane Schuhe? Wo liegen die Vorteile und warum kaufen Veganer keine tierische Materialien?

Die Produkte, die ich in diesem Video vorstelle sind von Anifree. Der Onlineshop bietet eine große Auswahl an Marken, die nachhaltige, faire und vegane Schuhe und Accesoires produzieren.

Im Video verweise ich auf ein Interview mit Berndt von Inkota, in dem wir uns über Schuhe, Chrom in Leder und faire Arbeitsbedingungen unterhalten. Gerne könnt ihr Euch auch dieses Video für mehr Hintergrundinfos ansehen.

Ich habe Sören von Anifree noch ein paar Fragen gestellt und im Video konnte ich nur einen kurzen Auszug zitieren, hier sind die Antworten in voller Länge:

  1. Welche Materialien mögt ihr persönlich bei Schuhen am liebsten?

Sören: Es gibt viele nachhaltige Materialien, die wir mögen. Bei Sohlen sind unsere Favoriten Naturlatex und Naturkautschuk. Diese Rohstoffe kommen vom Kautschukbaum, sie sind zu 100% biologisch und der Baum wird bei der „Ernte“ nicht geschädigt. Die meisten unserer Schuhe haben eine solche Sohle. Als Obermaterialien kommen viele tolle Rohstoffe in Betracht, ob Baumwolle, Hanf oder Bast. Wir persönlich sind ein Fan von recycelten Rohstoffen, wie zum Beispiel PET-Flaschen oder alte Netze. Bei recycelten Produkten ist die Öko-Bilanz noch besser, als bei rein biologischen Rohstoffen, gemessen an den Faktoren „Energiebedarf, Emissionen und benötigtes Wasser“.

2. Wo liegen die Vorteile der veganen Materialien?

Sören: Für uns ist positivste Aspekt, dass bei veganen Materialien kein Tier für die Schuhe leiden oder sterben muss. Um ein nachhaltiges Gesamtkonzept bieten zu können, sind unsere Materialien nicht nur vegan, sondern auch nachhaltig und fair. Diese Materialien enthalten im Gegensatz zu Leder keine Schwermetalle, sie werden nicht zu „unmenschlichen“ Bedingungen hergestellt und belasten nicht wie die Lederproduktion immens die Umwelt. Durch diese Faktoren sind die Schuhe gleichzeitig gesünder für die Füße.

3. Gibt es Materialien oder Produkte, die ihr aus produkttechnischer Sicht ablehnt?

Sören: Für uns reicht es nicht, wenn ein Schuh einfach „nur“ vegan ist. Uns geht es um die Tiere, die Menschen und die Umwelt. Es müssen also alle Bedienungen erfüllt werden.

4. Welche Kriterien muss eine Marke erfüllen, um bei Euch im Shop aufgenommen zu werden?

Sören: Unser Motto lautet vegan, nachhaltig und fair. Diese Punkte müssen erfüllt werden, damit wir einen Hersteller ins Sortiment aufnehmen.

5. Warum sind „normale“ Schuhe nicht vegan, nachhaltig und fair?

Sören: Manch einer mag sich vielleicht fragen, warum es spezielle vegane Schuhe gibt, denn lederfreie Schuhe sollten ja vegan sein. Jedoch enthält gängiger Schuhkleber prinzipiell Knochenmehl und auch die Farbpigmente können tierische Bestandteile enthalten. Somit sind die wenigsten Schuhe im klassischen Einzelhandel vegan und auch die Sneaker der großen Hersteller sind nicht vegan. Die Nachhaltigkeit bezieht sich auf den Herstellungsprozess und die verwendeten Materialien, die Fairness auf die im gesamten Prozess beteiligten Menschen. Diese Punkte werden von der herkömmlichen Industrie nicht ausreichend beachtet. Aus diesem Grund gibt es Hersteller und Händler wie uns, die genau die Punkte anstreben.

6. Welche Zukunft wünscht ihr Euch für die Bekleidungs- und Textilindustrie?

Sören: Wir wünschen uns, dass sich die Bekleidungs- und Textilindustrie mit der Gesellschaft weiterentwickelt. Wir alle müssen wacher werden, unseren Egoismus ein Stück fallen lassen und bewusst konsumieren. Wenn wir alle bewusster durchs Leben gehen, dann wird die Einstellung der Konsumenten die Industrie in sämtlichen Bereichen nachhaltig positiv beeinflussen.

Die Supermarktregale sind voll mit Putzmitteln für sämtliche Lebenslagen, oder besser gesagt Verschmutzungen in unseren Wohnungen & Co. Aber brauchen wir wirklich so viele unterschiedliche Putzmittel? Mit wenigen Basics kann man nicht nur Geld sparen, sondern auch Verpackungsmüll und man weiß, dass man keine aggressiven umweltschädlichen Inhaltsstoffe verwendet.

Grundsätzlich liest und hört man von Reinigungsprofis, dass es eigentlich nur wenige Inhaltsstoffe braucht, um alles rein zu bekommen und sich die nötigen Reinigungsmittel selbst herzustellen. Die Hauptbasics sind immer Natron und Waschsoda.

Das Rezept, das ich Euch zeige, stammt aus dem Buch Noch besser leben ohne Plastik. Für das Geschirrspülmittel benötigt ihr

  • 2 TL Natron
  • 2 TL Waschsoda
  • 200ml kaltes Wasser
  • 20g Seifenflocken
  • 200ml warmes Wasser

Ihr könnt natürlich auch einfach nur Kernseife als Ersatz für Spülmittel verwenden. Auf den feuchten Spüllappen und fertig.

Nach unserer Pflanzaktion gibt es heute ein weiteres Interview mit Ines von der Grünen Liga Berlin, um über den Verband zu sprechen. Schaut doch mal auf der Webseite vorbei, um Euch über die vielen Projekte und Aktionen zu informieren! Und viel Spaß beim Schauen des Videos!

In diesem Video zeigt uns Ines von der Grünen Liga Berlin, wie man einen Balkonkasten insektenfreundlich bepflanzt. Die Infos aus diesem Video könnt ihr natürlich auch für Eure Gartenbeete nutzen oder wo auch immer ihr den Insekten etwas Gutes tun wollt. Ich bin total begeistert von meiner neuen Pflanzschale. Ich kann sie von meinem Schreibtisch aus sehen und da ist richtig was los – wahnsinnig viele Bienen, aber auch andere Insekten, wie zum Beispiel Marienkäfer, schauen vorbei. Von morgens früh bis abends spät ist die Schale nonstop besucht und ich erfreue mich riesig an ihr. Daher bin ich mir gar nicht so sicher, ob sich nun die Insekten mehr freuen oder aber ich selber. Ich kann Euch nur empfehlen, den Insekten Nahrungsquellen hinzustellen. Allein, weil ihr eine große Freude daran haben werdet! Viele weitere Punkte, die dafür sprechen, erklärt Ines im Video.

Weitere Infos zur Gartenbox findet ihr auf der Webseite der Grünen Liga. Außerdem eine Liste zu ökologischen Saatgutherstellern und Pflanzentauschbörsen und zu den einzelnen Pflanzen und ihren Blütezeiten.

In meiner heutigen Buchvorstellung geht es um das Thema Insektensterben. Die Autoren Andreas H. Segerer und Eva Rosenkranz haben sich nach ihrer Buchpräsentation noch Zeit genommen, um mit mir über die Inhalte zu sprechen. Der Ratgeber ist für all diejenigen interessant, die sich gerne näher mit dem Insektensterben und seinen Ursachen, aber auch den Folgen auseinandersetzen möchten.

Warum behandele ich das Thema momentan auf ve lové? Weil das Artensterben auch bei uns angekommen ist. Wenn bislang in Afrika eine unbekannte Art verschwand, konnte man dazu vielleicht noch mit den Schultern zucken. Aber nun sterben Bienen, Schmetterlinge und Käfer vor unserer Haustür – und mit ihnen verschwinden Vögel, Frösche und vieles mehr. Und man kann es nicht mehr ignorieren, denn alleine an den Windschutzscheiben der Autos sieht man: es gibt weniger Insekten. Für mich waren die Abschnitte im Buch besonders interessant, die erläutern, was jeder einzelne tun kann, um den Insekten im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu helfen. Ganz gleich, wie groß ein Garten ist, kann er mit wenigen Veränderungen insektenfreundlich gestaltet werden:

  • Nahrungsquellen rund ums Jahr bieten
  • Wiesen, die (wenigstens zum Teil) mit einheimischen Wildblumen aufgewertet und nur zweimal gemäht werden
  • Mähen in Abschnitten, um nicht alle Insekten dabei zu töten oder alle Nahrungsquellen gleichzeitig zu beseitigen
  • Verzicht auf Mähroboter, Laubsauger und –bläser (Rasenroboter gefährden Igel, Amphibien und Insekten)
  • Kinderstuben und Schlafplätze: verschiedenartige Nistplätze für unterschiedliche Bedürfnisse der Insekten; Baumaterial für den Bau von Brutzellen, Winterverstecke, Wasserstellen
  • Winkel, die sich selbst überlassen bleiben, Laub und Pflanzenreste, verwelkte Pflanzen, die über den Winter stehen bleiben, Steinhaufen, Sandhaufen, Holz, Matsch an Stelle von Insektenhotels. Auch das Lassen gehört zu insektenfreundlichen Maßnahmen.
  • Nistplätze für Vögel und Fledermäuse
  • Verzicht auf Dünger, Insektizide, Herbizide
  • Weniger Lichtquellen in Gärten und rundum beleuchtete Häuser (künstliches Licht verwirrt zum Beispiel Glühwürmchen und Motten)

Was sich einfach liest, ist in deutschen Gärten jedoch zur Seltenheit geworden. Der superkurze und von jedem Löwenzahn und Gänseblümchen frei gehaltene Rasen, der neuerdings gerne vom Rasenroboter bewacht wird ist der normale Anblick, Unordnung in Form einer bunten Blumenwiese eine Seltenheit. Steingärten und Kirschlorbeere schmücken die Einfahrten, heimische Pflanzen ziehen oftmals den Kürzeren. Geranien und Petunien, beliebte und weit verbreitete Balkonpflanzen, liefern keine Pollen und auch keinen Nektar.

Der Garten muss nicht gleich zum Dschungel werden, in dem keine Ordnung mehr erkennbar ist. Und es muss auch nicht gleich alles umgebaut und neu gepflanzt werden. Aber jedes Jahr zwei drei Punkte in Richtung mehr Vielfalt ändern bringt eine Menge, so die Experten. Daher gibt es im Buch gleich mehrere Seiten mit Auflistungen von Pflanzen, die die verschiedenen Insekten mögen. Das ist eine große Hilfe, besonders da auch die Blühzeiträume angegeben sind. Insgesamt also ein Ratgeber, den ich immer wieder einmal zu Rate ziehen werde.

Das große Insektensterben

208 Seiten, oekom verlag München, 2018
ISBN-13: 978-3-96238-049-6

20 Euro, auch als E-Book erhältich

Der NABU ruft zum großen Insektenzählen auf. Es gibt zwei Aktionszeiträume, einmal vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August. Ich habe mit Daniela Franzisi, der Insektenbeauftragten des Naturschutzbundes, zum Insektensommer gesprochen. In diesem Video erklärt sie, wie das Zählen funktioniert, was der NABU mit den gesammelten Daten anfangen kann und welche Aktionen es noch rund um den Insektensommer gibt. Schaut einfach auf der Insektensommer-Seite vorbei, wenn ihr noch weitere Informationen wünscht oder Euch auch über die weitere Arbeit des NABU informieren wollt. An dieser Stelle verweise ich auch gerne noch einmal auf das Video Alte Handys für die Havel hin, eine weitere wichtige Aktion des Naturschutzbundes.

       

Für die heutige Buchvorstellung konnte ich mich mit Autor Alf  über das Thema Wegwerfmode und öko-fairen Kleiderschrank unterhalten. Das Video ist ein wenig länger geworden, aber ich fand das Gespräch mit Alf sehr interessant und möchte es Euch daher in voller Länge präsentieren. Auch die Buchvorstellung in Berlin-Friedrichshain an sich wurde von der Länge her überzogen, was den vielen Gesprächsbeiträgen und Fragen der Besucher geschuldet war. Das Interesse an dem Thema ist also groß und der Ratgeber ein solides Werk für Einsteiger, aber auch ein Nachschlagewerk, das man als versierter „Öko-Konsument“ immer wieder mal zu Rate ziehen kann und sicherlich auch wird.

Einfach Anziehend

Kirsten Brodde & Alf-Tobias Zahn

144 Seiten, oekom verlag München, 2018
ISBN-13: 978-3-96238-054-0

15 Euro, auch als E-Book erhältlich

Dieses Rezept ist sehr schnell umzusetzen – ideal für die Mittagspause oder wenn man keine Zeit oder Lust auf stundenlanges Kochen hat. Ihr benötigt:

  • 3-4 Stangen    Lauch
  • 750 ml               Gemüsebrühe
  • 500ml                Sojasahne
  • 200g                   Sojahack
  • 2 EL                     Sojasauce
  • 2 EL                     Senf
  • 1/2 TL                Paprikapulver, edelsüß
  • 2-3 Päckchen veganen Frischkäse (alternativ die Käsemischung aus Cashewnüssen herstellen)
  • 100 – 150 g      Champignons (wer möchte)
  • 1 – 2 EL               Hefeflocken (wer möchte)
  • veganen Scheibenkäse, würzig (wer möchte)

Drei Personen sollten von der Menge satt werden. Ich wünsche Euch guten Appetit!

Viele sind im Weihnachtstress. Daher möchte ich in meinem letzten Video für dieses Jahr einen schnellen und leckeren Desserttipp geben, den ihr als Nachgang zum Weihnachtsmenü anbieten könnt, der Euch aber nicht viel Zeit kostet. Ihr braucht auch nur wenige Zutaten:

  • 300g     Lebkuchen
  • 120g     braunen Zucker
  • 1 TL       Lebkuchengewürz oder ein anderes Weihnachtsgewürz
  • 1 Prise Salz
  • 500ml  Sojacuisine

Dazu passt eine heiße Bratapfelsauce, heiße Kirschen, Schokoladenguss oder Nüsse. Oder ihr esst es einfach pur und stellt noch ein paar Lebkuchenherzen  auf den Tisch.

Ich wünsche Euch entspannte Weihnachten, einen guten Rutsch in ein gesundes 2019 und freue mich auf Euch im nächsten Jahr!

Mit diesem Video bin ich sehr spät dran.  Jetzt ist es schon wieder November und der Sommerurlaub im August liegt gefühlt schon wieder sehr lange zurück. Und seit dem ersten Tag unserer Rückkehr habe ich eigentlich non-stop gearbeitet. Jetzt ist das Video aber endlich fertig. Und auch wenn es im hohen Norden jetzt ein wenig anders aussehen sollte – ich war auch schon einmal im Winter in Dalarna und es war nicht weniger schön.

Folgende Nationalparks haben wir auf unserer Reise besucht: Tiveden, Hamra, Sonfjället, Fulufjället und Kosterhavet. In Norwegen haben wir den Gutulia Nasjonalpark besucht. Wanderempfehlungen und Unterkunftempfehlungen spreche ich gerne aus, schreibt mir einfach. Sehenswert ist auch der Götakanal, der Dalsland-Kanal und die Felsritzungen von Tanumshede.

   

          

Selbstversorgung klappt in Schweden gut, vegane Produkte gibt es in jedem Supermarkt. Unsere Kost hat natürlich nicht nur aus Fast Food-Ersatzprodukten bestanden, aber probieren wollten wir die Produkte natürlich trotzdem.

    

    

  

 

 

Ab und an sind wir auch essen gegangen – manchmal hatten wir echt Glück, aber im Großen und Ganzen sind die Schweden eine Fast Food-Nation.

   

  

   

Der McVegan und das BBQ-Sandwich von Max mit Pommes und veganer Mayonnaise sind für on the road zu empfehlen. Auch bei Burger King war ein veganer Burger möglich.

Wenn ihr Tipps für Wanderungen oder Unterkünfte benötigt, schreibt mir gerne. Unsere Lieblingsbleibe war die Alte Schule in Ljungås, dort wären wir gerne noch länger geblieben.

      

 

 

Für meine heutige Buchvorstellung habe ich einen Talkgast gewinnen können, der sich selbst für anderes Wohnen in der Stadt einsetzt. Einen besseren Gesprächspartner für dieses Thema hätte ich also nicht haben können, abgesehen natürlich vom Autor Daniel Fuhrhop selbst. Herausgekommen ist, wie ich finde, eine Buchbesprechung mit interessanten Thesen und der Frage, wie man glücklich werden kann durch Wohnen. Gedanken über Wohnlegasteniker, Eigentum, Mobilität, Konsum, Wachstum, Besitz, individuelle Gesellschaft, Stigmatisierung und Wohnoptionen, um nur ein paar Schlagwörter zu nennen. Und warum ich eine Allgemeinwohnarbeiterin bin und einen türkisen Parkausweis verdienen würde, findet ihr in diesem Gespräch auch heraus. Vor Ort in der Tiny Town Urania habe ich live erleben können, dass das Interesse – sowohl an alternativen Wohnmöglichkeiten als auch am Buch – groß ist.

Der Ratgeber ist gespickt mit interessanten Fakten und Ideen. Wenn es jeder schaffen würde, ein Zehntel weniger Fläche zu verbrauchen, könnten vier Millionen Wohnungen frei werden. Platz für zehn Millionen Menschen, so Fuhrhop. Pro Person beträgt die Wohnfläche in Deutschland im Schnitt 45 Quadratmeter, da liege ich zum Glück erheblich drunter.

Cirka 2 Millionen Wohnungen stehen in Deutschland leer – ein interessanter Aspekt, für den Fuhrhop viele Lösungsansätze bietet. Schaut mal rein, vielleicht ist für Euch auch die passende Idee dabei.

Daniel Fuhrhop – Einfach anders wohnen

128 Seiten, oekom verlag München, 2018
ISBN-13: 978-3-96238-016-8

14 Euro, auch als E-Book erhältlich

 

Folgende Zutaten braucht ihr für den leckeren Apfelkuchen:

Teig:

  • 300g Mehl
  • 100g Rohrohrzucker
  • 150g Margarine
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Wasser oder Sojamilch

Füllung:

  • 4-5 mittelgroße Äpfel
  • 1 TL Zimt

Streusel:

  • 150g Mehl
  • 120g Margarine
  • 100g Rohrohrzucker
  • eine Prise Salz

Das Rezept stammt aus dem Buch Vegan lecker lecker.

  

Heute gibt es mein Lieblingsrezept für den Sommer:

  • 1kg                 Schmorgurke(n)
  • 1kl. Dose    Tomaten
  • 400g              Sojahack
  • 3 EL                Wein- oder Apfelessig
  • 300ml           Gemüsebrühe
  • 1 Bund          fein gehackten Dill
  • 1 TL                Zucker
  •                           Salz und Pfeffer
  • 150g              veganes Crème Fraîche

Mir persönlich schmeckt es noch besser, wenn die Crème Fraîche noch in die Sauce gerührt wird, das kann dann auch die doppelte Portion sein, damit es schön cremig wird.

Achtung: Die Schale ist eher „ledrig“ und kann nicht mitgegessen werden. Die Schmorgurke ist nicht so wässerig und der Geschmack intensiver als von Salatgurken und hat von Juli bis September Saison. Schmorgurken bestehen zu ca. 95 % aus Wasser. Sie sind äußerst kalorienarm und liefern Vitamin K. Vitamin K sorgt für eine normale Blutgerinnung.

Ein paar kleine Anregungen für’s nächste Grillen – egal ob alleine auf der Terrasse oder zur großen Party. Die Rezepte sind super-lecker und schmecken bestimmt auch der Fleischfraktion.

Hier sind die Rezepte zum Video:

Mediterraner Nudelsalat

  • 500g         Farfalle
  • 250g         Spinat (z.B. Würzspinat mit Zwiebeln)
  • 1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
  •      6            kleine frische Tomaten
  •      1            Zucchini
  • 250g        Champignons
  •   75g         Pinienkerne
  •     1            Knoblauchzehe
  • etwas     Olivenöl oder Knoblauchöl
  • etwas     Aceto Balsamico
  •                    Salz und Pfeffer

Kartoffeln im Zucchinimantel mit gefüllten Paprikas

  • 12 sehr kleine Kartoffeln
  •    8 Pepperoni oder Babypaprikas
  •    1 kleine Zucchini
  •    8 Cocktailtomaten
  •    4 Frühlingszwiebeln
  • 150g Sojajoghurt
  •    2 Knoblauchzehen
  •    1 TL getrocknetes Bohnenkraut
  •    2 EL Sojasahne
  •    etwas Olivenöl
  •    Salz, Pfeffer

Liebstöckel-Joghurtsahne

  • 300g Sojajoghurt
  •       3 EL Sojasahne
  •       2 EL Liebstöckel
  •       1 EL Minze
  •       2 EL Lauchringe
  •       4 Knoblauchzehen
  •       Salz, Pfeffer
  •       2 EL Olivenöl

Die beiden letzten Rezepte stammen aus dem Buch Vegan Grillen. Viel Spaß beim Grillen und Genießen!

In mehreren Artikeln habe ich Tipps gelesen, wie man weiße Sneakers wieder richtig sauber bekommt. Das wollte ich gleich ausprobieren und habe mich für die Variante Geschirrspülmittel und Backpulver entschieden. Beides habe ich zu Hause, Geschirrspülmittel noch ein Relikt – wir benutzen eigentlich dank Spülmaschine sehr selten welches. Das Ganze soll aber auch mit Essig an Stelle von Geschirrspülmittel gelingen. Oder man kann gleich auf Zahnpasta zurückgreifen.

Das Ergebnis: Die Sohlenränder und Gummikappen der Schuhe sind wieder richtig schön weiß geworden. Beim Stoff habe ich lediglich die gelben Ränder vom gelösten Kleber nicht herausbekommen.

Ich habe gelesen, dass wir Deutschen stündlich zwei Millionen Einweg-Plastikflaschen verbrauchen. Das macht pro Tag 48 Millionen. Das ist eine so große Menge, das kann ich mir gar nicht vorstellen und kaum glauben. Wohin damit? Das Meer ist voll davon. Stephanie Wiermann haben die Unmengen an Einwegflaschen, die mal eben am Kiosk oder Bahnhof gekauft werden, auch nicht geschmeckt. Sie hat Refill Deutschland in Hamburg ins Leben gerufen.

Heute möchte ich Euch diese tolle ehrenamtliche Initiative vorstellen, die sich dafür einsetzt, dass man seine mitgebrachten Flaschen kostenfrei mit Leitungswasser aufgefüllt bekommt. Unterwegs. Egal ob im Alltag oder beim Städtetrip. Teilnehmende Cafés, Restaurants, Apotheken uvm. kennzeichnen dies mit einem Sticker an ihrer Tür. Und werden in einer Übersichtsliste bei Refill Deutschland geführt. Ganz einfach.

Lena von Refill Berlin hat mir rund um Refill und Leitungswasser trinken Rede und Antwort gestanden. Refill Berlin geht auf den Verein A Tip: Tap zurück, der sich für den Konsum von Leitungswasser einsetzt. Vielen Dank Lena fürs frühe Aufstehen an einem verschneiten Morgen in Berlin!

     

 

Während ich bei unserer Reise nach Breslau sehr positiv überrascht worden bin, hat mich unser Urlaub im Bayerischen Wald, zumindest was die veganen Essensmöglichkeiten anging, sehr enttäuscht. Natürlich waren wir nicht in der kompletten Region Bayerischer Wald unterwegs, aber an den Orten, an denen wir gewesen sind, hat sich die Essensfrage durchaus als problematisch gestaltet. Zum Glück hatten wir eine Ferienwohnung und konnten größtenteils auf Selbstversorgung zurückgreifen. Trotzdem habe ich, da wir meistens bei unseren Ausflügen in Deutschland bisher Glück gehabt haben, nicht wirklich damit gerechnet, in eine Region zu kommen, in der vegan noch nicht angekommen ist bzw. sogar teilweise recht skeptisch beäugt wird – gerade von den Gastronomen, aber auch von der Bevölkerung, die vegane Angebote nicht ausprobiert. Gerne wollte ich Euch das Restaurant Utaty in Bayerisch Eisenstein empfehlen – aber wir waren am vorletzten Abend dort, am nächsten Tag hat das Restaurant auf Grund mangelnder Gäste geschlossen. Daher habe ich auch kein Interview mit der Gastwirtin mehr bekommen und es tat weh, sich mit einer sehr guten und engagierten Gastwirtin zu unterhalten, die vor der Schließung ihres Restaurants steht. In Passau hätten wir gerne das Bio-Wirtshaus Zum Fliegerbauer ausprobiert, das leider geschlossen hatte.

Empfehlen kann ich die Schmugglerhütte in Bayerisch Eisenstein, die sich tatsächlich sehr viel Mühe gegeben haben, uns was veganes zu kochen. Auch im Schwellhäusl war es im Gegensatz zu anderen Berghütten kein Problem, eine vegane Kleinigkeit zu bekommen. Ein Butterbrot ohne Butter hat richtig gut geschmeckt dort.

Gut gegangen ist es uns auf der tschechischen Seite, in Cesky Krumlov. Böhmische Spezialitäten – das war ein kulinarisch interessanter Ausflug. Wir haben im U dwau Maryi gegessen, das Laibon hatte leider geschlossen. Auch sonst kann ich einen Tagesausflug in diese pittoreske Stadt nur empfehlen – die Innenstadt ist übrigens auch UNESCO-Weltkulturerbe. Krumau an der Moldau wird auch die „Perle des Böhmerwaldes“ genannt.

Grundsätzlich ist es aber im Bayerischen Wald sehr schön. Die Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert und im Winter gibt es auch spezielle Winterwanderwege. Lasst Euch also von meinem Bericht nicht abschrecken, nehmt Euch im Idealfall auch eine Ferienwohung, packt Euch genug zu Essen ein und los geht’s! In den größeren Städten gibt es dann auch Supermärkte, um die Verpflegung wieder aufzustocken. In den kleinen Ortschaften sollte man aber nicht damit rechnen, vegane Produkte zu bekommen.

 

Für dieses Nachgefragt!-Interview habe ich mich mit Sonja von Greenya getroffen. greenya.de bietet dir immer die nachhaltige, umweltfreundliche Alternative auf Deine Online-Suche. Coole Idee, finde ich und daher wollte ich mir von Sonja persönlich zeigen lassen, wie es funktioniert und wie sie auf die Idee gekommen ist.

Alle Jahre wieder öffnen sich in der Weihnachtszeit die Herzen und auch die Portemonnaies. Aber man liest auch immer wieder von Skandalen, dass Spendengelder nicht dort ankommen, wo man sie eigentlich gerne hätte – bei den Bedürftigen. Auf facebook habe ich in den letzten Tagen mehrfach einen Post gesehen über eine Spendenaktion für hungrige Tiere in den eisig-kalten Wintermonaten. Neugierig geworden, bin ich auf die Seite von Tierschutz-Shop gegangen – was und wer steckt hinter diesem großen Spendenmarathon? Und kommt das Futter, dass für die Tiere gespendet wird, tatsächlich an? Oder steckt dahinter eine Masche, um Geld zu verdienen – immerhin ist dieser Tierschutz-Shop ein Versandhandel mit einem recht großen Team.

Beim längeren Durchstöbern der Webseite sind meine Bedenken aber schnell geschrumpft, denn das Konzept klingt plausibel und sie versprechen, dass ein Live-Zähler, ein Notar und die VETO – Vereinigung europäischer Tierschutzorganisationen jedem Spender Transparenz und Sicherheit garantieren. Außerdem soll man Fotos und Videos jeder Spendenankunft erhalten. Zum Konzept: Gründerin Hanna dachte sich: jeder Tierbesitzer braucht Futter für seine Fellnasen. Den Futtereinkauf macht man ohnehin regelmäßig. Warum nicht das Alltägliche mit einer automatischen Spende ans Tierheim verknüpfen? Im Internet fand sie keinen Shop, der das anbot. Sie kündigte ihren Job und gründete gemeinsam mit einem kleinen Team von Zwei- und Vierbeinern einen Online-Shop für Heimtierbedarf, bei dem von jeder Bestellsumme automatisch eine Prämie an ein Tierheim gezahlt wird – und das ganz ohne Aufpreis. Das war im Mai 2014.  Seitdem kann für den guten Zweck für das eigene Haustier nach Lust und Laune geshoppt werden. Gesundes Futter, Snacks, Spielzeug, Zubehör, Pflegeprodukte – insgesamt über 6.000 Produkte für Hunde, Katzen und Kleintiere.

Beim Spendenmarathon sieht es wie folgt aus: du kannst mit ein paar Klicks von Zuhause aus wählen, was und wie viel du spenden möchtest. Eine Tagesration Futter kannst du bereits für 98 Cent spenden, eine Monatsration für 50€. Tierschutz-Shop arbeitet mit über 500 geprüften Tierschutzvereinen zusammen, die in ganz Europa aktiv sind und startet das ganze Jahr über Spendenaktionen für Tiere in Not. Alle Vereine sind offiziell eingetragen und gemeinnützig. Deine Spende wird gesammelt auf einer Palette an das von dir gewünschte Tierheim gebracht – auch ins Ausland zu Tierheimen in Rumänien, Spanien, Ungarn, Bulgarien usw. Vor Ort wird die Spende nur an geprüfte Tierschützer übergeben.

Außerdem gibt es auf der Webseite Tipps, woran man erkennen kann, dass die Spende wirklich dort ankommt, wo sie ankommen soll. Kurz zusammen gefasst:

1. Spende nur an einen offiziell eingetragenen und gemeinnützigen Verein.

2. Am einfachsten ist es, wenn du statt Geld Sachspenden, wie Futter oder Zubehör spendest.

3. Lies Erfahrungsberichte und Bewertungen.

Mit dem ersten Spenden-Marathon für Tiere sammelt der Tierschutz-Shop gemeinsam mit Tierfreunden aus der ganzen Welt 30.000 Pakete mit Futter, damit kein Tier zu Weihnachten hungert. Land für Land durchqueren sie seit dem 16. November Europa, um auf das dortige Leid aufmerksam zu machen. In Deutschland, Polen, Spanien, Portugal und Italien waren sie schon. Ab dem 11. Dezember geht es dann weiter durch Rumänien, Griechenland, Bulgarien, Kroatien, Ungarn und der Slowakei.

Am Spenden-Marathon teilnehmen kannst  du ganz einfach von zuhause, indem du online ein Futterpaket packst. Pro Land gibt es eine Wunschliste, die genau das Futter und Zubehör enthält, das die Tiere dort gerade dringend benötigen. Stelle dein Paket für die Vierbeiner aus den Dingen zusammen, die du ihnen spenden möchtest. Am 22. Dezember wird um 18 Uhr der Live-Paketzähler angehalten.

Über den Spendenmarathon habe ich mich mit Ellen vom Tierschutzverein Oberhavel unterhalten. Nicht nur, um mich über die Seriosität vom Tierschutzshop zu vergewissern, sondern auch, um mehr darüber zu erfahren, was Tierheime generell an Spenden benötigen. Denn auch in Deutschland wirtschaften die Tierheime oft am Existenzminimum und benötigen dringend Futter- und Sachspenden. Außerdem warten im Tierheim Oberhavel viele Hunde und Katzen auf ein neues, liebevolles Zuhause.

Vegan in Polen – das wird schwierig. Irrtum kann ich da nur sagen, denn in Breslau war das absolut kein Problem. Ganz im Gegenteil, direkt im Stadtzentrum gibt es das älteste vegane Restaurant der Stadt. Aber von Anfang…

Nach Breslau sind wir mit dem Kulturzug gefahren. Letztes Jahr war die Stadt Kulturhauptstadt Europas und daher fährt wochenends von Berlin-Lichtenberg, also direkt vor unserer Haustür, der Kulturzug der Deutschen Bahn ab. Ein günstiges Angebot aber auch wahnsinnig nett, denn im Zug gibt es eine Bibliothek, ein Quiz und unterschiedliche kulturelle Angebote. Auf unserer Tour gab es zum Beispiel eine Tarotkartensitzung zum Thema Staub. Zugfahren war noch nie so kurzweilig wie auf dieser Tour! Da das Angebot so gut angenommen wird, fährt der Kulturzug noch bis Ende 2018. Eine Strecke kostet 19 Euro.

 

Gewohnt haben wir auch recht günstig in einer Ferienwohnung direkt am Marktplatz. Zentraler geht es nicht und wir haben uns im Supermarkt fürs Frühstück eingedeckt.

 

Kochen mussten wir durch die vielen Essensmöglichkeiten nicht. Das Essen war günstig und unglaublich lecker. Für zwei Hauptgänge, Vorspeise und Getränke haben wir meistens nur 15 Euro bezahlt.

Unsere Favoriten:

Das Vega, direkt am Marktplatz und nur wenige Schritte von unserer Ferienwohnung entfernt. Ich hatte gelesen, dass das Essen fad schmecken würde und die Portionen klein wären. Letzteres mag bedingt zutreffen, aber fad hat es an keinem Tag geschmeckt. Aufgrund des Blogartikels, den ich vor unserer Abreise gelesen hatte, haben wir am ersten Tag im zweiten Stock gegessen, wo es internationale Küche gibt. Das war auch lecker, aber viel spannender fand ich das Erdgeschoss – denn dort gibt es polnische Küche veganisiert. Ich kann Euch nur sagen – esst die Piroggen nicht so wie wir am letzten Tag! Esst sie täglich, mehrmals! 😉

Dann waren wir in der Pizzeria Piec na Szewskiej. Eine Empfehlung des besagten Blogs und es war sehr lecker und es gab gute Portionen. Dort waren wir zwei Mal zum Essen.

Dann haben wir durch Zufall noch das Alladyn entdeckt, das Essen dort war auch sehr gut und die Portionen reichlich.

Was hat mir an der Stadt gefallen? Dass man zu Fuß überall hinlaufen kann und sich einfach durch diese wunderschöne Stadt treiben lässt. Die Zwerge, die einem überall in der Stadt begegnen. Oder aber das Denkmal zu Ehren der geschlachteten Tiere – so ein Denkmal habe ich bisher sonst noch nirgendwo gesehen. Breslau ist eine Studentenstadt und wirkt sehr jung und aufgeschlossen. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und kann die Stadt für einen Kurztrip sehr empfehlen.

Heute kommt der vierte und letzte Teil der Interviewreihe zum Thema Kleidertauschen, Fast Fashion und Kleiderwandel. Ich bin froh, dass ich dieses Thema behandeln konnte, denn das stand schon sehr lange auf meiner Liste. Gunda ist  ehrenamtliche Mitarbeiterin bei UNICEF Berlin und hat mir in diesem Video viele Aspekte der Kinderarbeit aufgezeigt. Ich denke bei Kinderarbeit meistens an Kinder, die Kleider nähen müssen. Aber natürlich ist das Spektrum viel weiter und reicht von Arbeit in der Saatgutindustrie bis hin zum Schürfen in Goldminen. Außerdem erzählt Gunda mir von Kinderarbeit unter Flüchtlingskindern und inwiefern auch das Marketing der Unternehmen bzw. deren Werbung mehr auf Kinderrechte achten sollte.  Ganz hoffnungslos lässt auch Gunda uns zum Glück nicht zurück und berichtet von Positivbeispielen. Auf der Seite Aktiv gegen Kinderarbeit kann man zum Beispiel sehen, wo man kinderarbeitsfreie Schokolade beziehen kann. Und hier geht es zu einem Download zum Thema Kinderrechte in deutschen Unternehmensaktivitäten.

Hier sind noch zusätzliche Informationen zum Thema, mit denen Gunda mich versorgt hat:

Zurzeit sind weltweit etwa 152 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 17 Jahren Opfer von Kinderarbeit, davon sind sogar über zwei Drittel jünger als 15 Jahre und etwa die Hälfte arbeitet unter besonders gefährlichen oder ausbeuterischen Bedingungen. Die Zahl von 152 Millionen Kinderarbeitern ist erschreckend, konnte aber seit dem Jahre 2000 um mehr als ein Drittel reduziert werden. Gleichzeitig gibt es zurzeit aber wieder mehr Fälle von Kinderarbeit aufgrund der vielen Konflikte und Krisen, die mehr als 30 Millionen Kinder entwurzelt und zur Flucht zwingt. In den Flüchtlingslagern in Jordanien konnten auch Ehrenamtliche von UNICEF Berlin arbeitende Flüchtlingskinder in von UNICEF unterstützten Lernzentren kennenlernen.

UNICEF setzt sich weltweit gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein; diese ist verboten, wenn es sich um Arbeit handelt, für die Kinder zu jung sind, weil sie entweder gefährlich, ausbeuterisch sind, oder die körperliche, seelische oder soziale Entwicklung schädigen. Ein Kind darf durch die Arbeit auch keinesfalls vom Schulbesuch abgehalten werden. Die UN-Kinderrechtskonvention, die von fast allen Ländern der Welt ratifiziert wurde, verbrieft den Kindern das Recht auf Bildung und den Schutz vor ausbeuterischer Arbeit. Weitere optionale Zusatzprotokolle erleichtern ein einheitliches, aber verstärktes Vorgehen gegen die schlimmsten Formen der Kinderausbeutung wie Kinderprostitution, Kinderhandel sowie Kindersoldaten.

In der Bekleidungsindustrie besteht einerseits ein großes Risiko für Kinderarbeit, andererseits führte der öffentliche Druck in der Vergangenheit bereits dazu, dass viele große Firmen die Kinderarbeit in eigenen oder zuliefernden Betrieben verboten haben und die Einhaltung von Verhaltenskodexen verlangen. Dieses auch durch Medien und Konsumenten ausgelöste Engagement ist wichtig, aber leider sind die Lieferketten oft zu lang oder komplex für effektive Maßnahmen. So tritt Kinderarbeit immer noch in den kleinen Zulieferbetrieben der Textilindustrie, aber auch auf den Baumwollfeldern und in der Saatgutindustrie auf. Die Familien sind oft sehr arm und hochverschuldet und es bleibt für sie oft keine andere Wahl als dass die Kinder für das Familieneinkommen sorgen; dies jedoch in oft langen Arbeitszeiten und durch gesundheitsgefährdende Tätigkeiten.

 

Findet Greenpeace und setzt sich unter anderem mit der Kleiderwandel-Tauschparty für ein bewusstes und nachhaltiges Konsumverhalten ein, das nicht von kurzfristigen Modetrends getrieben wird. Doch auch die Textilanbieter werden in die Verantwortung genommen und so haben sich auf Druck von Greenpeace 79 globale Modemarken verpflichtet, bis 2020 gefährliche Chemikalien durch ungefährliche Substanzen zu ersetzen.

Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung kommen aus Asien. Die Textilindustrie setzt bei der Herstellung von Jeans, Shirts und Co. massiv gesundheits- und umweltgefährdende Chemie ein. Die Abwässer aus den Fabriken vergiften in den Produktionsländern vor allem in Asien und Mittelamerika Flüsse und Trinkwasser.

Tipps von Greenpeace, um den Kleiderwandel anzustoßen (und nach denen ich auch seit einigen Jahren handele):

  • Reparieren statt Kleidung und Schuhe wegzuwerfen
  • Kleidung upcyceln, neu kombinieren oder tauschen
  • beim Kauf auf neue Produkte auf Siegel achten, in speziellen Fachgeschäften kaufen und nachfragen, unter welchen Produktionsbedingungen die Stücke hergestellt wurden
  • weniger konsumieren – brauche ich das neue Teil wirklich? = Qualität statt Quantität

Das Interview mit Claudia Kersten von GOTS findet ihr hier.

Während meines Drehs auf der Kleiderwandel-Party habe ich ein interessantes Gespräch mit Berndt von Inkota geführt, sowohl vor als auch hinter der Kamera. „Changes Your Shoes“ ist eine Inititative von 18 Menschenrechts- und Arbeitsrechtsorganisationen, die sich für eine nachhaltige und ethische Schuhlieferkette einsetzen.

Klar war mir bisher auch, dass für günstige Schuhe gilt, was auch für günstige Kleidung gilt. Trotzdem wird das Thema Schuhe seltener in den Medien behandelt als die Bedingungen in der Kleidungsindustrie. Das ist mir nun bewusster geworden. Die Volksrepublik China ist mit Abstand das Land mit der weltweit größten Schuhproduktion. Darauf folgen Indien, Vietnam und Indonesien.

Bei einer Befragung durch Change Your Shoes kam heraus, dass 53% der Befragten in China zu Überstunden gezwungen werden. In Indonesien gibt es auch Fabriken, die drei bis vier Überstunden am Tag anordnen, den Arbeitnehmern ist jedoch nicht bewusst, dass es sich dabei um eine Art von Zwangsarbeit handelt. Bei HeimarbeiterInnen fallen oft auch hohe Überstunden an, um ihr Arbeitspensum schaffen zu können, denn sie werden nach Stückpreisen bezahlt – oft müssen die Kinder mithelfen.

Schriftliche Arbeitsverträge für die ArbeiterInnen gibt es selten. Viele können trotz Überstunden von ihrem Lohn nicht die Grundbedürfnisse decken. Viele der indonesischen HeimarbeiterInnen bekommen kaum Ausstattung von der Fabrik, wenn ihre Nadeln, Garn oder Fingerschutz beschädigt sind, müssen sie auf eigene Kosten neue nachkaufen.

Umweltverschmutzung, Menschenrechte bei der Arbeit, Lohn, Arbeitsschutz, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz – all das sind Themen, die die Schuhproduktion betreffen und über die ich mich mit Berndt unterhalten habe. Aktiv werden kann man zum Beispiel durch das Unterzeichnen der Petition Transparenz statt Versteckspiel.

Ich bin ein riesiger Fan von Tauschpartys. Vor ungefähr drei Jahren haben meine Freundin Daniela und ich zum ersten Mal eine Kleidertauschparty besucht und waren sofort süchtig. Warum? Aus vielen Gründen – zum einen lernt man dort immer nette Leute kennen, kann sich gut unterhalten und hat Spaß, gegenseitig zu tauschen. Es ist schön zu sehen, dass ein Kleidungsstück, dass einem selbst nicht mehr gefällt oder steht an einer anderen Person richtig klasse aussieht. Und man dieses Stück nicht länger im Kleiderschrank sein trostloses Dasein fristen lassen oder gar wegwerfen muss. Es fühlt sich gut an zu wissen, dass man mit Tauschen kostenlos zu neuen Teilen im Kleiderschrank kommt – das schont den eigenen Geldbeutel und ist gut für die Umwelt. Denn die Ausmaße, die die Fast Fashion Mentalität angenommen hat, sind katastrophal: In Deutschland landen jährlich 1,5 Milliarden Kleidungsstücke auf dem Müll. Nur um Platz für noch mehr Billigmode zu schaffen. Jeder Deutsche kauft im Durchschnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr. Davon landen 40% kaum oder gänzlich ungenutzt im Kleiderschrank. Das hat verheerende Auswirkungen auf die Umwelt und auf unsere Mitmenschen. Die Herstellung unserer Kleidung in Ländern wie Bangladesch, China oder Kambodscha führt zu massiver Umweltverschmutzung durch den Einsatz gefährlicher Chemikalien. Der immer schnellere Wechsel unserer Mode und billige Fast Fashion setzen die Arbeiter der Textilfabriken immer mehr unter Druck und führen zu unsäglichen Arbeitsbedingungen und Leid.

 

Dass Mode, die eine lange Reise rund um die Welt hinter sich hat, so günstig sein kann, wird auf dem Rücken derjenigen ausgetragen, die sie herstellen.

Überwiegend sind Frauen in der weltweiten Bekleidungsindustrie beschäftigt, die

  • zu massiven unbezahlten Überstunden gezwungen werden und 10 bis 16 Stunden für einen Lohn arbeiten, der nicht zum Leben reicht
  • miserablen sanitären und gesundheitlichen Bedingungen ausgesetzt sind
  • sich nicht gewerkschaftlich organisieren dürfen
  • bei Krankheit oder Schwangerschaft entlassen werden
  • betroffen sind von Schikanen seitens der Vorarbeiter.

Greenpeace Berlin, Inkota und die CleanClothesCampaign veranstalten einmal im Jahr eine große Kleidertauschparty in Berlin unter dem Motto „Kleiderwandel“. Der KleiderWandel bedeutet, achtsam mit Kleidung umzugehen. So gilt es, beim Kauf nachhaltig produzierte Kleidung zu wählen oder – noch besser – nicht immer Neues zu kaufen, sondern zu tauschen oder Second-Hand-Stücke zu erwerben. Nach diesem Ansatz lebe ich selber nun schon seit fast fünf Jahren und freue mich sehr, dass ich zu diesem wichtigen Thema ein Interview vor Ort bekommen habe!

Den Veranstaltern geht es darum,

Kleidung wieder mehr wert zu schätzen. Was vielen Menschen nicht so bewusst ist, ist dass zahlreiche umweltschädigende Gifte der Textilproduktion die Natur zerstören und dass mit jedem neuen Hemd Chemikalien die umliegende Landschaft nachhaltig schädigen. Dazu kommt, dass diejenigen, die unsere Kleidung, zum Beispiel in Bangladesch herstellen unter menschenverachtenden und gefährlichen Bedingungen arbeiten müssen. Damit das T-Shirt günstig zu erwerben ist, werden bei der Produktion Abstriche gemacht. Somit sehen sich die Arbeiter täglich mit minimalem Lohn, starker Gesundheitsgefährdung und mangelnden Sicherheitsvorkehrungen konfrontiert. Was dringend benötigt wird, ist eine Veränderung der Beziehung zur Kleidung, ein Bewusstsein dafür, was man kauft und welche Auswirkungen ein solcher Kauf mit sich trägt, kurz: ein Kleiderwandel.

In den nächsten Wochen gibt es dann die Einzelinterviews mit Greenpeace, Inkota und Unicef zum Thema Kleiderwandel und warum er unbedingt notwendig ist.

Schaut mal, diese beiden neuen Stücke habe ich auf der Tauschparty ergattert:

  

   

 

Letztes Jahr habe ich Euch den Ratgeber Besser leben ohne Plastik vorgestellt, diese Woche ist die Fortsetzung erschienen – „Noch besser leben ohne Plastik“.  Im Video erzähle ich Euch, was Euch im zweiten Teil erwartet und welche Aspekte ich besonders spannend finde bzw. was mich schon direkt angeregt hat, in die Tat umgesetzt zu werden.

Noch besser leben ohne Plastik

Nadine Schubert

112 Seiten, 13 Euro

oekom Verlag

ISBN 978-3-96006-015-4

Plastik-Trinkhalme sind immer noch überall: man bekommt sie zum Cocktail, zum Softdrink im Schnellrestaurant, angeklebt am Getränkepäckchen. Auf dieses Thema bin ich aber aus einem ganz anderen Grund gekommen: auf einer Geburtstagsfeier orderte eine junge Dame explizit einen Strohhalm zu ihrem Getränk, da sie Angst hat, sich mit Herpes zu infizieren. In meinem Hirn fingen direkt folgende Gedankengänge an sich in Gang zu setzen:

Wenn jemand einen Strohhalm pro Tag während der nächsten zehn  Jahre benutzt, dann landen wegen dieser Person 3650 Plastikstrohhalme auf der Deponie. Diese Plastikhalme sind nicht nur schlecht für unsere Umwelt, sie beeinflussen auch unsere Gesundheit. Strohhalme enthalten Bisphenol A (BPA), eine Chemikalie, die verwendet wird, um Plastik herzustellen und welche die Aktivität von Hormonen wie Östrogen im Körper nachahmt, was zu Fruchtbarkeitsstörungen, Brust- und Prostatakrebs, Diabetes, Herzkrankheit und anderen Erkrankungen führen kann. Mehr dazu gibt es in meinem Video Besser leben ohne Plastik.

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Schnell wusste ich, was wir dieser jungen Dame zu ihrem nächsten Geburtstag schenken werden: wiederverwendbare Trinkhalme! Davon kann sie immer einen dabei haben und muss nicht ständig frische Plastikstrohhalme ordern. Es gibt zum Beispiel Halme aus Papier oder Bambus, Stroh, Edelstahl oder Glas. Aber seht selbst im Video!

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Deswegen: sagt NEIN zum Plastikhalm! In vielen Fällen benötigt man ihn gar nicht und er ist nur Deko. Oder aber man hat seinen eigenen als Alternative dabei. Ich denke, damit wird man Aufmerksamkeit erregen und es wird ein idealer Gesprächsstoff am Tisch sein und vielleicht weitere Menschen dazu anregen, auf Plastikhalme zu verzichten.

Die im Video besprochenen Glashalme und Strohhalme findet ihr über die Links.

Seit fast einem Jahr mischt KOKOworld nun auf dem deutschen Modemarkt mit, wir haben es aber bisher nie geschafft, einen gemeinsamen Termin für ein Interview zu finden. Nun war es endlich soweit und ich konnte mich mit Agata Kurek auf der Ethical Fashion Show in Berlin über ihre Marke unterhalten.

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KOKOworld ist nicht komplett vegan, sie führen ein paar Ledertaschen von einem marokkanischen Handwerker im Sortiment, aber Agatas Konzept überzeugt mich trotzdem. „Der würdigste Weg, einem Menschen zu helfen, ist ihm einen Arbeitsplatz anzubieten“, sagt sie und so sieht auch die Geschichte ihres jungen Unternehmens aus. Alle Kollektionen werden von dem KOKOworld-Team in Krakau entworfen und mit Hinsicht auf die Richtlinien des gerechten Handels gefertigt. Sie werden in einer Familien-Nähstube bei Krakau oder in Westafrika genäht, aus Materialien, die sie in Zusammenarbeit mit Handwerkern und lokalen Werkstätten aus der ganzen Welt erwerben. Alle Handwerker, mit denen sie kooperieren, kennen sie persönlich und arbeiten schon seit Jahren mit ihnen zusammen. Das ist die Art von Mode, wie ich sie mag. Daher freut es mich besonders, dass es endlich mit einem Interview geklappt hat. Seht selbst!

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Knoblauch ist nicht gleich Knoblauch. Das habe ich nun beim Besuch bei Knofi und so gelernt. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal im Hochsommer auf einem Knoblauchfeld rumtreiben würde? Ich fand den Besuch bei Wina und Jonas hochspannend, habe doch einiges über die Wunderknolle gelernt und weiß sie nun noch mehr zu schätzen als vorher schon. Die gesundheitsfördernde Wirkung ist gemeinhin bekannt, so hat er antibakterielle und antibiotische Wirkung. Er verbessert den Bluttransport und enthält Vitamin C, B und A.

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Ausgerechnet der gesunde Inhaltsstoff des Knoblauchs, das Allicin (chemisch: Diallyldisulfidoxid), ist im weiteren Sinne für den unangenehmen Geruch nach dem Knoblauchverzehr verantwortlich. Dem Stoff, der beim Schneiden und Pressen von Knoblauch entsteht, werden antibakterielle, entzündungshemmende und Blutfett-senkende Wirkungen nachgesagt. Auch antithrombotische Effekte wurden in Laborversuchen nachgewiesen. Unter Sauerstoff zerfällt Allicin in weitere Schwefelverbindungen, die dann zu dem typischen Knoblauchgeruch führen. Das ist aber nicht meine größte Sorge, bei der Vorbereitung des Interviews bin ich darauf gestoßen, dass Pestizide und Schimmelpilze ein Problem sein könnten – gerade bei Produkten aus China. Und unser Knoblauch aus dem Supermarkt kommt größtenteils aus Spanien und China und nicht vom Feld aus Hessen.

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Ich überlege ernsthaft, das Experiment zu wagen, Knoblauch auf meinem Balkon wachsen zu lassen – damit ich meinen eigenen frischen habe.  Eingedeckt habe ich mich mit leckerem Aioli von Wina und ein paar Knollen. Schön, dass Wina und Jonas sich so dem regionalen Anbau verschrieben haben. Wenn ihr in der Gegend unterwegs seid, lohnt es sich auf jeden Fall bei ihnen vorbeizuschauen und sich mit Leckereien einzudecken!

„Das Handy ist das Filetstück des Elektroschrotts. Ich kenne kein anderes Gerät, das auf so kleinem

Raum so viele wichtige Rohstoffe anhäuft.“

(Herbert Köpnick, Bayerisches Umweltministerium)

Smartphones und Computer werden immer schneller aussortiert und durch das neueste Modell ersetzt. Finanzielle Anreize der Mobilfunkanbieter haben den regelmäßigen Austausch gefördert: im Durchschnitt wird ein Smartphone maximal zwei Jahre lang genutzt. Rund 120 Millionen ungenutzte Mobiltelefone schlummern in deutschen Schubladen. Dabei sind sie wahre Goldgruben: eine Tonne Handys enthält 50mal so viel Gold wie eine Tonne Erz. Insgesamt können etwa 80 Prozent der Bestandteile eines Handys wiederverwertet werden. Dadurch gehen wertvolle Rohstoffe, die einst der Natur entnommen wurden, nicht verloren.

Allein die jährliche weltweite Handyproduktion ohne Smartphones verbraucht 16.000 Tonnen Kupfer, 6.800 Tonnen Kobalt und 43 Tonnen Gold, hinzukommen Rohstoffe wie Tantal und Palladium.

Doch von den cirka zwei Millionen Tonnen ausrangierter Elektrogeräte in Deutschland erreichen nur 40 Prozent die Wertstoffhöfe. Vieles landet im Hausmüll, obwohl das vor allem wegen der Giftstoffe in den Geräten gesetzlich verboten ist und letztlich in der Müllverbrennung, deren Filter jedoch nicht für Elektroschrott ausgelegt sind. Noch 2008 gelangten 155.000 Tonnen illegal nach Afrika, wo Kinder die kostbaren Metalle aus dem Plastik herausgebrannt haben, unter den Dämpfen von Schwermetallen und Flammschutzmitteln. Dabei könnten Recyclingunternehmen viele der vorhandenen Metalle zurückgewinnen. So gewonnenes Kupfer verbraucht nur die Hälfte der Energie einer Erzförderung. Ziel ist es, auch das Recycling von Seltenen Erden wie Tantal und Palladium zu verbessern.

Altgeräte gehören also nicht in den Restmüll: Recyclinghöfe und Sammelstellen, auch von der Deutschen Post und auch die großen Elektronikhändler nehmen kaputte Technik zurück. Für Handys gibt es auch besondere Sammelinitiativen, zum Beispiel vom NABU.  In Zusammenarbeit mit einem Telefonanbieter sammelt der Naturschutzbund alte Geräte, für jedes Handy erhält der Verein eine Spende von 1,60 Euro. Diese Gelder fließen in die Renaturierung der Havel und somit in den Erhalt des größten zusammenhängenden und ökologisch bedeutsamsten Feuchtgebiets im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Für die Schifffahrt wurde der Fluss einst begradigt, gegen das Hochwasser eingedeicht und Auenwald gerodet. Viele schützenswerte Arten sind mittlerweile akut vom Aussterben bedroht. 2005 startete der NABU das größte europäische Renaturierungs-Projekt eines Flusses – Ziel ist es, die enorme Artenvielfalt der Region zu erhalten, die einzigartige Auenlandschaft wieder herzustellen sowie die Lebensbedingungen in und an der Havel zu verbessern.

Der Auenwald, einer der am stärksten gefährdeten Lebensräume in Europa, trägt bei Hochwasser zur Selbstreinigung des Wassers bei und bietet Platz für viele Tier- und Pflanzenarten. Hunderttausende Zugvögel, die an das Wasser gebunden sind, finden hier Nahrung und tanken Kraft für den weiteren Flug.

Sabine Lemke vom NABU hat sich mit mir über die Aktion unterhalten und das System der Handyrückgabe geklärt. Wer sich informieren möchte, welche andere Spendenmöglichkeiten es gibt, kann hier vorbeischauen: https://www.handyverkauf.net/knowledgebase/handy-spenden

Wie ihr seht, gibt es verschiedene Projekte, die man unterstützen kann. Ich persönlich habe die Havel-Renaturierung ausgewählt, da ich ein regionales Projekt unterstützen wollte. Und die Havel liegt nun mal bei uns hier in Berlin direkt vor der Haustür. Übrigens – mein aktuelles Smartphone benutze ich mittlerweile seit sechs Jahren, auch wenn mich alle mitleidig belächeln.

 

Vor zwei Jahren habe ich Sabine Schmidt kennengelernt. Damals hat sie mir von ihren Plänen erzählt, ein eigenes Modelabel für Frauen mit empfindlicher Haut zu gründen. Nun ist es soweit und ich hatte die Gelegenheit, Sabine auf einer Messe zu treffen und mehr von ihrer ersten Kollektion zu erfahren.

Seit ihrem dritten Lebensjahr litt Sabine an einer starken Neurodermitis. Das heißt, ihre Mode ist wirklich eine Herzensangelegenheit – und wie ich finde, ein wichtiger Schritt zum Schließen einer Marktlücke. Denn der Kauf geeigneter Kleidung erweist sich für Allergiker als kompliziert, da die Massenware oft allergische Reaktionen, Hautreizungen usw. verursacht, da es keine Kennzeichnung der eingesetzten Stoffe und Chemikalien gibt. Bei Lebensmitteln und Kosmetika ist es gesetzlich vorgeschrieben, die Zutaten/Inhaltsstoffe auf der Verpackung anzugeben – bei Kleidung nicht.

Häufig wird die Allergie übrigens nicht durch das Textil selbst erzeugt, sondern durch die bei der Herstellung eingesetzten Pestizide, Farb- und Veredelungsstoffe. Auf bekannte Allergene wie Kobalt, das häufig in Färbemitteln vorhanden ist, sowie Chrom und Nickel bspw. in Knöpfen, Nieten und Reißverschlüssen verzichtet sie daher vollständig. Wichtig sind Sabine neben der hohen Qualität und Allergieneutralität der Stoffe, Farben und Materialien eine spezielle, hautfreundliche Verarbeitung ohne Zickzacknähte auf der Haut, Gummibänder oder geraffte Stoffe, die die Haut mechanisch reizen.

Was mir persönlich gefällt, sind natürlich die Aspekte, dass nur Bio-Baumwolle verwendet wird und die Stoffe auch GOTS-zertifiziert ist.

Richtig viele Infos zu ihrem Label Xaxiraxi, Neurodermitis, ihrem persönlichem Leidensweg und der Suche nach Linderung und Tipps, worauf man beim Kleidungskauf achten sollte gibt es natürlich auf Sabines Webseite.

Einfach öko, wenn das so einfach wäre! Dieses Buch verspricht mit 200 Tipps, die wirklich was bringen sollen, besseres leben und nachhaltiges wohnen. Direkt zum Einstieg macht das Buch schon klar, dass wir was ändern müssen, denn wenn es mit unserem Lebensstil so weitergeht (in allen Ländern), würden wir drei Planeten benötigen.

Eine Botschaft des Buchs: jeder Einzelne ist wichtig. Jeder, der etwas in seinem Verhalten ändert, zählt. Jeder Tipp bewirkt etwas. Aufgeteilt ist „Einfach öko“ pro Kapitel in die Wohnbereiche des Hauses – Küche, Bad, Schlafzimmer etc., immer mit einer Einschätzung zu Aufwand und Wirkung. Es gibt viele Anstöße für Einsteiger, aber auch für Menschen, die sich schon ein wenig mit dem Thema beschäftigt haben. Auch ich habe aus dem Buch Ideen mitgenommen. Zum Schluss gibt es, wie so oft, weiterführende Links.

Schon der Einstieg macht mir mal wieder bewusst: eigentlich kann ich „ve lové Projekt nachhaltig leben“ in „Projekt leben“ umändern, denn ich fliege. Flugreisen sind das ökologisch Ruinöseste, was jemand laut Buch legal anrichten kann. Und daher bin ich unglaubwürdig. Oder vielleicht passt mein Blogtitel ja doch, da ich ihn als ein Projekt sehe, einen Weg, eine Entwicklung, die noch nicht bei perfekt angekommen ist. Wenn das überhaupt geht.

Mache ich laut Buch etwas richtig?

  • Ich versuche, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden – wir kaufen, was wir brauchen. Wir verwerten, was wir haben. Ich hinterfrage das Mindesthaltbarkeitsdatum und esse auch Dinge, die über dem MHD liegen. (Pro Jahr werfen wir alle gut 235 Euro in die Tonne!)
  • Ich habe mein Auto vor neun Jahren verkauft und laufe oder benutze die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin.
  • Ich trinke selten Kaffee und benutze keine Kaffeekapseln.
  • Ich kaufe unverpacktes Gemüse, nehme keine Tütchen.
  • Generelles Plastiktütenverbot: ich habe immer einen Beutel dabei, wenn es sich nicht vermeiden lässt, nehme ich die Plastiktüte im Nachgang mehrfach, zuletzt als Müllbeutel.
  • Ich versuche, regionale Produkte zu kaufen.
  • Ich wasche Kleidung seltener, lüfte sie eher aus.
  • Ich  lebe vegan, das heißt auch, ich benutze vegane Kosmetik (ohne Mikroplastik und Mineralöl) und Kleidung (GOTS-zertifiziert, Fairwear, ansonsten Secondhand, Kleiderkreisel und Auftragen der Kleidung).
  • wir verwenden wenige Reinigungsmittel (Allzweckreiniger, Handspülmittel, WC-Reiniger, Scheuermilch reicht).
  • Wir kaufen vieles gebraucht – auch Möbel. Letztes Jahr haben wir in ein neues Bett investiert, sehr teuer, aber in Deutschland gefertigt und ohne Chemikalien oder Tropenhölzer.
  • Ich habe Werbung und Kataloge abbestellt, einen „Keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten.
  • Ich versuche, Geschäfte zu frequentieren und nicht online zu bestellen.
  • Meinen Plastikweihnachtsbaum benutze ich seit 17 Jahren. So lange muss man ihn auch nutzen, damit er ökologisch „besser“ ist als jedes Jahr einen Weihnachtsbaum zu fällen.

Was habe ich neues und spannendes gelernt? Was ist mir bewusst geworden?

Da ich momentan weniger Zeit für ve lové habe, lade ich auch weniger Videos hoch => daher werden weniger Platinen benötigt, die hergestellt werden müssen, oder Server, die bereitgestellt und gekühlt werden müssen. 😉 Nein, im Ernst: 140 Terrawattstunden Strom werden durch große und überflüssige Mails auf Servern und Heim-PCs benötigt. Öfter virtuell aufräumen und löschen!

Ich leihe Bücher aus der Bibliothek, gut so – denn der WWF hat Tropenholz aus mutmaßlichem Raubbau in bis zu 10 Prozent der untersuchten Bücher auf dem Markt gefunden.

Mein Smartphone ist alt, mein Laptop auch – ich benötige nicht ständig die neueste Version. Allein die jährliche Handyproduktion benötigt ohne Smartphones 16.000 Tonnen Kupfer, 6.800 Tonnen Kobalt, 43 Tonnen Gold,  Rohstoffe wie Tantal, Palladium. Die meist in China gewonnenen Seltenen Erden benötigen noch größere Abbaugebiete als der Goldbergbau, dazu kommen Abfälle wie Schwefelsäure und radioaktive Elemente.

Alufolie (18g CO2 pro Brot) liegt im Gegensatz zum Brotbox-Spülen (25g) vorne: noch besser wäre es,  Butterbrotpapier zu nehmen und die Brotbox nur auszuwischen.

Der Wasserkocher ist schneller und günstiger, zum Beispiel zum Nudelwasser vorkochen.

Nicht zu viele Baumwollbeutel horten – erst nach rund 30 Nutzungen haben sie eine bessere Ökobilanz als eine neue Plastiktüte. Papiertüten sind keine Alternative. Sie sind erst nach dem vierten Gebrauch besser als Plastik und das halten sie selten aus. ABER mit Mehrwegtragetaschen spart man im Schnitt 76 Tüten pro Jahr, daher haben wir immer einen Beutel dabei.

Reis verursacht 3 Kilo Treibhausgase, Nudeln 1 Kilo, Kartoffeln 200g.

Butter hat den schlimmsten CO2-Fußabdruck, noch vor Rindfleisch.

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Wie ihr seht, die Themen sind breit gefächert. Auf Energie- und Stromsparen bin ich zum Beispiel hier gar nicht eingegangen. Wer mehr erfahren möchte:

Marcus Franken, Monika Götze: Einfach öko

17,95 Euro

oekom Verlag

Wir haben eine kleine Rundtour durch das schöne Belgien gemacht – Gent, Brügge und Brüssel waren unsere Ziele. Ein Tipp vorweg: Achtung, im Land der Pommes wird gerne mit Rinder- und Schweinefett frittiert, daher vorher immer fragen.

Pommes

Gent

In Gent haben wir im  Vakantielogies Faja lobi in der Vlanderenstraat übernachtet, dort haben wir uns auch sehr wohl gefühlt. Zum Frühstück gab es unter anderem auch Sojajoghurt und aus der Küche gab es eine Avocado geschenkt als Brotaufstrich. War für mich eine super Lösung. Außerdem liegt das Hotel sehr zentral. Es gibt sogar ein veganes B&B in Gent, wir haben dort aber leider kein Zimmer mehr bekommen.

Gent bei Nacht

Gegessen haben wir in der Mosquitocoast (Hoogport 28), es gab Seitangeschnetzeltes mit Kroketten.

Seitan

Folgende weitere veganen Möglichkeiten gibt es in Gent:

Lekker GEC (K.M. Hendrikplein 6, nähe Hauptbahnhof)

Komkommertijd (Reep 14, Oost-Vlanderen/Vlanderenstraat; veganes Buffet. Bei uns haben die Zeiten leider nicht gepasst, ich hätte es gerne ausprobiert.)

Mie Vie (Serpentstraat 28)

Außerdem unzählige Italiener, bei denen man sein Glück versuchen kann. Wir haben auch einen direkt gegenüber vom Hotel gefunden.

Brügge

In Brügge gibt es mehrere vegane Essensmöglichkeiten, wir sind aber meistens zum Italiener gegangen, da es dort günstige Mittagsmenüs gab. Mit unseren belgischen Freunden haben wir uns aber im Réliva getroffen – etwas teurer, aber lecker.

Amuse Gueuele   Lasagne xxx

Ansonsten:

Royal Frituur (Langestraat 181A)

Passion for Food (Philipstockstraat 39, da gibt es Tajine)

Lotus (Waoenmakerstraat 5)

De Bron (Katelijnestraat 82)

De Plats (Wapenmakersstraat 5)

Pastis (Speelmansrei 8)

Marco Polo Noodles (Katelijnestraat 29, vegan möglich)

Hashtag Food (Oude Burg 30, vegan möglich)

Brasserie Forestiere (Academiestraat 11, vegan möglich)

Frühstück: Le Pain Quotidien

Brügge bei Nacht   Schwäne

Die Touristenmassen in Brügge sind extrem – wer mal etwas Ruhe braucht, kann auf der Drie Kastelenwandelroute ein paar Stunden abseits des Trubels finden. Der Wanderweg führt, wie der Name schon sagt, an drei Schlössern entlang. Eine Karte zu der Strecke gibt es im Fremdenverkehrsbüro käuflich zu erwerben.

DrieKastelen   DrieKastelen2

Das eine oder andere unserer Videos ist in Hessen entstanden, in der Region rund um Eschwege. Auch dieses Video haben wir dort gedreht, genauer gesagt im Ringgau. Dort gibt es einen der zwanzig Premiumwanderwege der Region Werratal/Meißner.

Das Highlight des Premiumwegs 13 ist die sagenumwobene Boyneburg (513m üNN), eine denkmalgeschützte Ruine. Teilweise läuft man auf dem Elisabeth-Pilgerpfad (Eisenach-Marburg) der Heiligen Elisabeth. Da ich in Marburg studiert habe, finde ich sowohl die Wartburg, als auch die Boyneburg daher in Verbindung mit der Heiligen Elisabeth besonders interessant. Berühmt ist die Burg aber durch Kaiser Barbarossa, der von hier zu seinem letzten Kreuzzug aufbrach.

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Wer den Weg im Frühling läuft, trifft auf ein Meer von Märzenbechern, Leberblümchen und sogar Seidelbast haben wir entdeckt, wohl gemerkt aber zuerst gerochen. Diese Pflanze ist selten und zudem hoch giftig.

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Start und Ziel des 17 km langen Rundweges ist die Kulisse des Dorfteiches in Grandenborn, direkt daneben die Gaststätte und Hausschlachterei „Der Teichhof“. Das Teichhof-Team hat mich als Gast insofern überzeugt, als dass sie für uns spontan ein veganes 4-Gang-Ostermenü gezaubert haben und mittlerweile vegan auch regulär bei ihnen möglich ist (Voranmeldung erwünscht). Insofern ist es für den veganen Wanderer auch möglich, nach der Tour im Teichhof einzukehren.
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Suppen und Eintöpfe schmecken immer gut – mir zumindest mittlerweile. Als Kind habe ich sie nicht gemocht.  Von Taifun habe ich ein Rezept für einen Linseneintopf und der schmeckt grandios.

Ihr benötigt für vier Portionen:

  • 400g                 Räuchertofu
  •  3                         Zwiebeln
  • 400g                 Berglinsen – ich habe Hochland-Linsen aus Nordhessen genommen
  • 2EL                    Bratöl
  • ca. 1 L               Wasser
  • 2                          Karotten
  • 1-2 Stangen Lauch
  • etwas                Salz
  • etwas                Pfeffer
  • 2-6 EL               Essig
  • 1 EL                    Senf
  • 1 Bund              Schnittlauch

Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit! Vielleicht wage ich mich bald mal an Erbsensuppe ran! Mir fällt ein, früher mochte ich immerhin Graupensuppe.

 

Today my friend Emma and I are talking about a children’s book which is quite different to the children’s books that we’ve read when we were little kids. Times have changed but I think this is a great book about love and friendship, help and companionship in the difficult environment we’re living in right now.

Doug Kuntz and Amy Shrodes

Illustrated by Sue Cornelison

Lost and Found Cat – The True Story of Kunkush’s Incredible Journey

Random House

$ 17.99

Helau und Alaaf! Zu dieser Karnevalssaison müsst ihr auf Berliner nicht verzichten, wenn ihr Euch vegan ernährt! Das Rezept für die pflanzliche Variante ist sehr einfach und gelingt sehr gut – und vor allem, lecker! Sogar bei meinem ersten Versuch sind sie schön fluffig geworden und haben meinen Testessern sehr gut geschmeckt!

Ihr benötigt:

  • 200 ml Sojamilch
  • 100g vegane Margarine
  • 500g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Würfel Frischhefe (alternativ 1 Päckchen Trockenhefe)
  • ca. 1 Liter Pflanzenöl oder Pflanzenfett
  • Erdbeermarmelade
  • etwas Zitronensaft
  • Puderzucker

Ich habe das Rezept bei vegan-o-mania gefunden und kann es wirklich nur weiterempfehlen! Wirklich viel besser als gekauft in der Bäckerei! 😉

In diesem Winter haben wir unseren Urlaub in Südkalifornien und Südarizona verbracht. Es gibt immer wieder Orte, in denen es vegane Essensmöglichkeiten gibt – natürlich in Los Angeles, Palm Springs, Sedona oder Tucson. Besonders gerne und oft sind wir ins Lovin‘ Spoonfuls gegangen – zum Frühstück und dann nach einem ereignisreichen Tag auch zum Abendessen. Wir waren vier Tage und fünf Nächte in Tucson und haben (fast) die gesamte Zeit dort gegessen. Die Besitzerin, Sunny Anne Holliday, setzt sich sehr für den Tierschutz ein, hat ein eigenes Kochbuch geschrieben und das Lokal ist geschmückt mit Bildern lokaler Künstler, es gibt aber auch eine kleine Ecke mit Zeitungsartikeln über Sunny und ihre Tierschutzarbeit und über Lovin‘ Spoonfuls. Wir haben uns bei ihr und ihrem Team sehr wohl gefühlt und richtig gut geschlemmt!

Ein paar Beispiele:

Frühstück

Pancakes, Rührei, French Toast

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Dinner

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Der Best-Seller: „Hähnchen“ mit Kartoffelpüree

Super-leckere Mac’n Cheese, Buffalo Wings und Nuggets aus Blumenkohl

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Ich habe im letzten Sommer auf einem veganen Markt die Cremedeos von Eskay Essentials entdeckt und ausprobiert. Ich muss sagen, dass sie für mich das beste Deo-Produkt sind, denn sie wirken wirklich und lassen einen nicht im Stich. Auch wichtig: sie hinterlassen keine Ränder oder Flecken an den Oberteilen. Sie sind vegan und in einer Verpackung, die recycelt oder wieder verwendet werden kann. Ohne Umverpackung, sehr minimalistisch. Das gefällt mir sehr gut. Saqera hat uns ihre Tür zur Produktion geöffnet und zeigt uns, wie in ihrer kleinen Manufaktur in Handarbeit diese tollen Deocremes entstehen. Vielen Dank dafür!

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Ich befinde mich noch im technischen Hinterland, bin in der Regel kein großer App-Nutzer und habe auch mein Smartphone nicht 24/7 am Ohr oder in der Hand. Diese App finde ich aber wirklich sinnvoll:

Too Good To Go möchte Lebensmittelverschwendung vermeiden und hilft Restaurants und Bäckereien ihre Reste zu verkaufen anstatt sie zu entsorgen. Wie das geht, zeige ich Euch in unserem Video!

Vielen Dank an Ilhami Terzi vom Restaurant Kopps für seine Zeit für ein kurzes Interview!

Ic h habe mal so eine Art Rückschau betrieben – mit wem habe ich in den letzten Jahren alles gedreht, wer fertigt schöne Produkte, die sich als tolle Weihnachtsgeschenke eignen?

In diesem Video präsentiere ich für unentschlossene ein paar Vorschläge für unter den Weihnachtsbaum:

Bücher

Drei Ratgeber habe ich Euch in diesem Jahr vorgestellt, die ich wirklich lesenswert finde:

Bea Johnson: Glücklich leben ohne Müll!

ISBN: 978-3-86935-292-3

19,90 Euro

Verlag Ludwig

FAIRreisen – Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen, Frank Herrmann

328 Seiten, oekom verlag München, 2016
ISBN-13: 978-3-86581-808-9

€ 19,95

Besser leben ohne Plastik

112 Seiten, oekom verlag München, 2016
ISBN-13: 978-3-86581-784-6

Film

Dieser Film darf eigentlich in keiner Hausvideothek fehlen: Live and let live

Kinder

Das Brettspiel Ein Lebenshof für Tiere und das Kinderbuch Die Reise nach Veganien sind schöne Geschenke für die Kleinen!

Kosmetik

Annett von Sauberkunst stellt die besten Seifenprodukte her, vegan und ohne Palmöl – ich bin Fan und benutze nur noch ihre Seifen!

Tolle Cremedeos aus einer kleinen Berliner Manufaktur: Eskay Essentials. Ein Nachgefragt!-Interview mit Saqera gibt es im neuen Jahr!

Lebensmittel

Leckere Backmischungen für Brote, Kekse & Co. gibt es bei Hummelbee!

Haushalt & Dekorieren

Kerzen aus Soja– oder Rapswachs sind eine gute Alternative zu Paraffin- und Palmölprodukten!

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Für unterwegs: Brotboxen und Trinkflaschen von Eco Brotbox, einem Start-up aus Berlin.

Haustiere

Sehr viel Spaß gemacht hat mir auch das Interview mit Kinga Rybinska und ihrer Hündin Shila. Kinga fertigt tolles Hundezubehör- und Spielzeug.

In dem Sinne wünsche ich Euch frohes Schenken, ein gemütliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und schönes 2017!

Jetzt in der kalten Jahreszeit erwischt viele von uns dann doch mal eine Grippe oder eine leichte Erkältung. Halsschmerzen sind doof, ewiges Rumhusten auch – daher nehme ich gerne Hustensaft. Dieses Mal habe ich meinen Hustensaft selbst gemacht – mit nur zwei Zutaten: einer kleinen Zwiebel und 2 Esslöffeln Rohrohrzucker.

Dieser Hustensaft soll sehr wirksam sein, denn Zwiebeln wirken antibakteriell. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass bei mir recht schnell Besserung eingetreten ist. Ob es nun die Vitamine und antibakteriellen Wirkstoffe der Zwiebel waren oder aber die Einbildung ist ja letzten Endes egal – ich finde dieses Rezept klasse. Einfach und schnell umgesetzt aus Produkten, die man meistens schnell zur Hand und sowieso zu Hause hat. Heißt, man spart auch noch Geld und Müll – es hat kein neues Hustensaftprodukt die Schwelle zu meiner Wohnung übertreten. Das Rezept habe aus dem Buch „Besser leben ohne Plastik“, zu dem ich schon am 9. Mai 2016 ein Video veröffentlicht habe.

Das Jahr 2016 neigt sich so langsam dem Ende zu. Und wer auf der Suche nach guten Vorsätzen für das neue Jahr ist, könnte sich ja zum Beispiel vornehmen, im nächsten Jahr weniger Müll zu „produzieren“. Bea Johnson gibt auf 334 Seiten viele Ratschläge und Tipps, wie man diesen Vorsatz auch in die Tat umsetzen kann.

An manchen Stellen habe ich mich zwar gefragt, welchem Beruf sie zu der Zeit nachgegangen ist, da sie sich extrem darauf konzentriert und fixiert hat, ihr Haus und den Lebensstil der Familie auf Zero Waste, also null Müll, umzustellen und ich mir vage vorstellen kann, wie viel Zeit für Recherche und Ausprobieren dafür „drauf gegangen“ ist. Vielleicht ist es auch nur eine Ausrede zu sagen, dieser Lebensstil ist viel zu zeitaufwendig, das schafft man im Alltag nicht…? Zu bequem? Zu egoistisch? Immerhin wird mir auch immer gesagt: „Ach vegan, nein, das könnte ich nicht.“ Ich für mich werde auf jeden Fall versuchen, ihre Anregungen in meinen Alltag aufzunehmen.

Teilweise sind es wirklich kleine Dinge, die sie vorschlägt. Wie zum Beispiel im Büro nicht zu tackern, denn Heftklammern sind Einwegprodukte und folglich eine Verschwendung von Ressourcen. An Stelle sollten Büroklammern benutzt werden, die man immer wieder verwenden kann. Das habe ich in meinen Büroalltag schon aufgenommen. Viele andere Kleinigkeiten führe ich seit Jahren schon selber durch und habe auch unseren Büroablauf über die Zeit auf mehr Nachhaltigkeit umstrukturiert.

Auch die Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung hat am Anfang mehr Zeit verschlungen, als zum Beispiel heute. Natürlich musste ich mich erst einfuchsen und einlesen, reinfinden ins Thema. Und ich lerne immer noch ständig dazu. Ich würde aber nicht sagen, dass mich mein neuer Lebensstil mehr Zeit kostet. Ganz im Gegenteil, es macht mir Spaß und ist eine sinnvolle Zeitaufwendung. Ich denke, so ähnlich wird es auch Bea Johnson gegangen sein, als sie sich voller Eifer in ihr Projekt gestürzt hat. Es macht Freude, Erfolge motivieren ungemein und irgendwann geht es einem so sehr ins Blut über, dass die Abläufe keine Zeit mehr fressen, sondern die eigene Zeit optimieren. Wie toll ist es doch, sein Leben jenseites der großen Shopping Malls zu verbringen, Samstage Zeit zum Wandern zu haben, anstatt Einkaufen zu gehen – inklusive Parkhäuser, Warteschlangen, Menschenmassen… Da stimme ich Bea Johnson vollkommen zu.

Ein paar ihrer Vorschläge finde ich komplizierter in der Umsetzung. Manche Ideen hat Bea Johnson auch selber wieder aufgegeben, da sie zu zeitaufwendig sind oder andere Ressourcen verschwendet hätten (zum Beispiel Benzin für lange Fahrtwege o.ä.). Mit ihren Erfahrungen erspart sie uns diese aufwendigen Tests und lässt uns teilhaben an dem, was wirklich funktioniert. Sie sagt selbst, dass komplett ohne Müll leben in unserem Alltag kaum machbar ist. Wenn überhaupt, dann in den eigenen vier Wänden, aber sobald wir diese verlassen und ins Restaurant oder auf Reisen gehen, geben wir diese Möglichkeit zur Selbstbestimmung natürlich aus der Hand.

Daher finde ich die Herangehensweise, dass sich jeder aus diesem Buch heraussuchen soll, was zu ihm oder ihr selber passt und was er oder sie sich zutraut umzusetzen, eine sehr motivierende. Ich werde Euch natürlich zukünftig über meine Fortschritte und Erfahrungen auf dem Laufenden halten. Ob ich es jemals schaffen werde, meinen Müll auf ein Einmachglas zu reduzieren, möchte ich heute, am 24.11.2016 noch bezweifeln. Aber es ist immer gut, Ziele zu haben.

Bea Johnson: Glücklich leben ohne Müll!

ISBN: 978-3-86935-292-3

19,90 Euro

Verlag Ludwig

Heute gibt es den zweiten Teil des Interviews, dass ich mit Lucas vom Deutschen Tierschutzbüro führen durfte. In diesem Teil geht es unter anderem auch um Pelz von Wildtieren. Ich habe bei einem Outdoor-Versand unter anderem Pelz von Koyoten entdeckt. Auf meine Anfrage hin, warum sie Pelz im Sortiment haben, bekam ich diese Antwort:

 

„Canada Goose verwendet Pelze seit jeher aus funktionellen Gründen:

Pelz schützt das Gesicht vor Erfrierung mittels umschlossener Luft

Pelz friert nicht ein, wenn er feucht wird

Pelz hält den Wind vom Gesicht fern“

Aha. Weiter geht es zum Thema Koyoten:

„Pro Jahr werden in Kanada rund 400.000 Koyoten zum Abschuss freigegeben, um eine nachhaltige Bestandskontrolle der Tiere zu gewährleisten und das natürliche Gleichgewicht zu erhalten. Die Pelze stammen ausschließlich von frei gejagten Koyoten, gejagt nach den Regeln des Agreement on Humane Trapping Standards (Einhaltung strengster Standards für Jagd, Abschussquoten, Jagdlizensierung und Qualifizierungsmaßnahmen für Jäger staatlicher Organe, sowie Überprüfung der Standards durch die kanadische Regierung mit Hilfe von Biologen und Wildhütern). Pelz ist ein nachwachsendes Naturprodukt – „Fake Fur“ ist ein synthetisches Produkt aus Erdöl. Die Herstellung von Kunstpelz verbraucht viel Energie, er ist schwer zu recyceln und nicht biologisch abbaubar.“

Ihr werdet es kaum glauben, aber diese Argumente haben mich irgendwie nicht überzeugt. Als ob die Herstellung eines richtigen Pelzes keine Energie benötigt, ganz zu schweigen des Transports der Felle aus Kanada nach weiß ich wohin zur Verarbeitung und dann nachher in die Läden. Und nach den ganzen eingesetzten Chemikalien  (durch Gerbungsprozesse wird ein Naturprodukt vor der Verwesung bewahrt) ist auch ein Echtpelz sicherlich nicht mehr ohne weiteres biologisch abbaubar.

Was mich aber am meisten auf die Palme bringt, ist das Agreement on Humane Trapping Standards. Was heißt das genau? Lucas hat uns ja erklärt, dass kein Tier geschossen wird, denn dann haben wir ein Loch im Pelz. Also? Richtig – Fallenstellen. Dieser Katalog verkauft also Ware, deren Pelztiere zwar vorher in Freiheit gelebt haben, dann aber in Fallen gefangen wurden. Da gibt es Totfangfallen und Lebendfangfallen. Meine „Freunde“, die Jäger, haben dazu einen eigenen Artikel veröffentlicht. Etwas anders sehen das die Kollegen von Peta.

Ich habe dem Katalogkundenservice geantwortet und gefragt, ob sie eigentlich hinter dem stehen, was sie da schreiben und habe den Katalog abbestellt. Zugleich wollte ich aber noch wissen, ob sie eigentlich wissen, welche Fallen bei den Koyoten verwendet werden. Beziehungsweise auch bei den anderen Tierpelzsorten, die sie führen. Und wie die Tiere getötet werden:

„Liebe Frau xxx,
haben Sie recht herzlichen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.
Ich habe tatsächlich noch Rückfragen, denn ich habe dieses Agreement on Humane Trapping Standards mal recherchiert und was sich dahinter verbirgt, ist Jagd mit Fallenstellung. Ich bin mir nicht sicher, ob Sie und Ihr Arbeitgeber das tatsächlich als tierfreundlich bezeichnen möchten.
Als nachwachsendes Naturprodukt würde ich Pelz auch nicht bezeichnen, denn ich glaube nicht, dass die Herstellung eines richtigen Pelzes keine Energie benötigt, ganz zu schweigen des Transports der Felle aus Kanada nach weiß ich wohin zur Verarbeitung und dann nachher in die Läden. Und nach den ganzen eingesetzten Chemikalien  (durch Gerbungsprozesse wird ein Naturprodukt vor der Verwesung bewahrt) ist auch ein Echtpelz sicherlich nicht mehr ohne weiteres biologisch abbaubar. Ganz im Gegenteil.
Wissen Sie, wie die Koyoten gefangen werden, in Totfangfallen oder in Lebendfallen? Wie oft werden die Fallen kontrolliert? Wie werden die Tiere getötet, falls sie die Fallen überleben? Mit Abgasen erstickt oder mit Elektroschocks? Ich glaube nicht, dass die Methoden da andere sind als bei anderen Pelztieren.
Wie sieht es mit den anderen Pelzprodukten aus, die xxx vertreibt? Fuchs zum Beispiel?
Ich freue mich über weitere Informationen zu Ihren Produkten und sende beste Grüße aus Berlin
Marina Wenk“
Leider habe ich auf diese Nachfrage bisher keine Antwort erhalten. Ich rechne auch nicht mehr mit einer.
Ich danke Euch für Euer Interesse zu diesem Thema und ich hoffe, dass die Informationen über die Machenschaften der Pelzindustrie mehr und mehr Leute erreichen werden. Und zukünftige Generationen sich darüber wundern, was wir Menschen damals alles grausiges gemacht haben – denn sie werden hoffentlich keine Prdoukte aus Tierleid und Tierqual mehr tragen.

Gestern bin ich an einem Schaufenster vorbeigelaufen und musste den Kopf über den Werbeslogan schütteln: „It’s Outdoor Time!“ Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber bei mir ist eigentlich immer Outdoor-Time und nicht nur jetzt im Herbst. Nun ja, aufmerksam gemacht werden soll natürlich auf die neuen Winterjacken, Schals, Mützen und Handschuhe, die eine mollig-warme Outdoor-Time ermöglichen. Leider sehe ich aber in den letzten Jahren auf einmal wieder Pelz in den Läden und Katalogen. Und frage mich, wie konnte das passieren? Als ich klein war, da war das mal richtig verpönt und es war aus den herkömmlichen Läden raus. Keiner trug Pelz.

Und heute tragen es wieder erschreckend viele. Ob wissentlich oder unwissentlich, die Anzahl der Pelzträger ist der einzige Grund, warum ich den Herbst und den Winter nicht mag. Weil die Leute ihre Jacken mit Pelzbesatz und Mützen mit Pelzbommel wieder rausholen und ich mich so sehr zusammenreißen muss, nicht mit jeder Person auf der Straße eine kleine Unterhaltung anzufangen. Und gerade auch bei diesem Thema fällt es so schwer, nicht komplett den Glauben an die Menschheit zu verlieren. Wer braucht denn heute noch Pelz? Warum ist es auf einmal wieder chic? Kümmert das Leid der Pelztiere heute wirklich die Konsumenten nicht mehr? War das Comeback vom Pelz ein schleichender Prozess oder von heute auf morgen?

Beantworten kann mir diese Fragen niemand, aber Lucas vom Deutschen Tierschutzbüro hat sich Zeit für ein gemeinsames Gespräch genommen und mir einiges zum Thema Pelz erzählt.  Informationen und Kampagnen gibt es bei allen deutschen Tierschutzorganisationen, denn leider ist es halt wieder ein großes Thema. Ich freue mich über jeden Menschen auf der Straße, der pelzfrei unterwegs ist. Ich hoffe, ihr seid es auch!

Natürlich kann man auf Kunstpelz zurückgreifen. Das Problem liegt hier aber in der fehlenden Transparenz, der Verbraucher kann in den meisten Fällen nicht klar erkennen, ob es sich um ein Kunstprodukt oder einen echten Pelz handelt. Für Pelze gibt es in Deutschland weder ein unabhängiges staatliches Prüfsiegel, noch eine sichere Deklaration, die zweifelsfrei darüber Auskunft gibt, woher die Pelze stammen oder um welche Tierart es sich genau handelt. Hundertprozentig feststellen lässt sich die Tierart daher nur mit teuren DNA-Tests. Bei Echtpelz sollte laut EU-Textilkennzeichnungsverordnung auf einem Etikett in der Kleidung eigentlich der Hinweis stehen: „Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs“. Dieser Hinweis gilt allerdings auch für alle Produkte, die mit Lederpatches oder Hornknöpfen verziert sind oder Daunen enthalten. Für den Verbraucher ist deshalb eine eindeutige Materialbestimmung am Bekleidungsstück sehr schwierig. Parkas oder Mützen mit Echtpelz sind häufig falsch oder gar nicht deklariert.  Doch selbst wenn die Tierart bei einem Produkt angegeben ist, fehlen in der Regel Angaben zur geographischen Herkunft oder der Tierhaltung.

Auch der Preis ist hierbei nicht unbedingt ein Anhaltspunkt, da gut gemachter Kunstpelz teurer sein kann als eine günstige Jacke mit Pelz aus China. Dort werden Jahr für Jahr schätzungsweise 70 Millionen Nerze, Füchse, Marderhunde sowie 2 Millionen Hunde und Katzen ihres Felles wegen getötet. China ist heute der weltweite Hauptproduzent und Hauptumschlagplatz von Rohpelzen. Chinesische Pelzhändler sind mittlerweile auch die dominierenden Einkäufer auf großen Pelzauktionen in Skandinavien, Russland und Nordamerika. Die auf diesen Auktionen ersteigerten Pelze gehen zur Reinigung, Gerbung, Färbung und zum Zuschnitt zunächst nach China und werden anschließend an internationale Modeunternehmen verkauft. Als Pelzbesätze an Jacken landen die Felle der getöteten Tiere schließlich in Geschäften in aller Welt. Der Handel mit Hunde- und Katzenfellen ist seit dem 1. Januar 2009 in Europa verboten. Dennoch können sich hinter bestimmten Tarnnamen eben diese Produkte verbergen. Mal ganz abgesehen vom Tierleid: Modeartikel aus Tierplezen sind starkt mit giftigen Chemiekalien belastet.  Nachdem ein Tier getötet wurde, behandelt man die Haut mit giftigen Chemikalien, wie Schwefelsäure, Ammoniumchlorid oder Bleiazetate, um ein Zersetzen oder Schimmeln zu verhindern. Bei der Zurichtung der Pelze, wie beispielsweise beim Weichen, Waschen, Entfleischen, und bei der Behandlung mit Säuren, Laugen oder Schwermetallen, kommen dutzende ätzender und umweltschädlicher Stoffe zum Einsatz. Nicht nur die Arbeiter, die ohne Schutzmaßnahmen mit den gefährlichen Stoffen Tag für Tag umgehen müsssen, sondern letzten Endes auch die Träger der Pelzprodukte nehmen über die Haut und die Atemwege diese Chemikalien auf.  Dass auch die Umwelt darunter und unter der Pelztierzucht leidet, muss ich eigentlich nicht noch extra erwähnen.

Ein paar Anhaltspunkte gibt es, woran man Echtpelz von Kunstpelz unterscheiden kann. Hilfreich finde ich auch eine Liste zur Bezeichnungen in der Pelzbranche und ihre Bedeutung. Hund oder Katze kommt da gar nicht so selten vor. Sogar Robben und Eichhörnchen finden sich auf dieser grausigen Namensvertuschungsliste. Das Fur Free Retailer Programm zeigt an, wo man pelzfrei einkaufen kann.

Das Deutsche Tierschutzbüro wird in den nächsten Monaten die Kampagne „Bogner tötet“ fortsetzen. Ihr könnt bei den Protestaktionen vor Ort unterstützen!

PS: Manchmal kann ich es einfach nicht bleiben lassen, Menschen auf der Straße dann doch mal anzusprechen und zu fragen, welches Tier sie da tragen. Oder ob sie ihren alten Hund in einen Pelzkragen haben umwandeln lassen und das mit ihrem jetzigen auch vorhaben. Vielleicht nicht gerade nett, die Leute so anzugehen. Aber manchmal geht es mit mir durch. Eine gute Hilfe sind die Aktionskarten „Schöner Pelz„, die ich jetzt schon seit Jahren verteile und immer in meiner Jackentasche dabei habe – die kann man höflich überreichen und für sich sprechen lassen, ganz ohne Diskussion. Daher überkommt es mich ja nur noch manchmal…

 

Auf meiner Drehreise in Yorkshire im Mai musste ich auf die leckeren Scones verzichten – jetzt habe ich sie selber ausprobiert. Natürlich vegan! 😉

  • 450 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 90g zerlassene Margarine
  • 300ml Soja- oder Reismilch

Super-einfach und schnell. Hätte ich nicht gedacht!

Von diesem Rezept hat mir mein Kollege Robert erzählt und ich muss sagen, er hat wirklich nicht zu viel versprochen. Ich gehe sogar so weit und sage, dass dieses Rezept zu den besten gehört, das wir hier bisher veröffentlicht haben. Es ist wirklich wahnsinnig lecker und gerade jetzt, wenn es draußen wieder kühler wird, ein tolles Gericht für Besuch am Wochenende. Oder sogar zu Weihnachten. Es stammt von Jamie Oliver (ich wusste gar nicht, dass er auch vegane Rezepte kreiert) und ist eine tolle vegane Variante zu dem traditionellen irischen Gericht.

Ihr benötigt:

  • 600 g mehlige Kartoffeln
  • 600g Süßkartoffeln
  • Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 40g Margarine
  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • zwei Stangen Sellerie
  • 1 Esslöffel Koriandersamen
  • Olivenöl
  • ein halbes Bund Thymian
  • 350g braune Champignons
  • 12 sonnengetrocknete Tomaten in Öl
  • veganen Rotwein
  • 2 Esslöffel Balsamicoessig
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 400g Linsen aus der Dose
  • 400g Kichererbsen aus der Dose
  • 5 Zweige frische Petersilie
  • 2 Zweige Rosmarin
  • die Schale einer Zitrone
  • 30g Semmelbrösel

Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit und entschuldige mich für die Rechtschreibfehler in der Grafik!

Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt: Bereits vor mehreren Tausend Jahren wird die Sojabohne in China zum ersten Mal angebaut, gelangt dann – vermutlich über buddhistische Einflüsse – nach Japan und verbreitet sich in ganz Ostasien. Bis heute ist die eiweißreiche Hülsenfrucht von großer Bedeutung in der asiatischen Esskultur. Und auch bei uns Veganern befindet sie sich in vielfältiger Form auf unserem Speiseplan.

In Deutschland ist sie teilweise umstritten, zum Beispiel wegen der sekundären Pflanzenstoffe Isoflavone. Was hat es damit auf sich? Ernährungsberater Niko Rittenau hat mir in diesem Interview einiges zu diesen Vorwürfen erzählt.

Die Sojabohne ist prall gefüllt mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß, zudem enthält sie zahlreiche Mineralstoffe, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und ist reich an Vitaminen und Lecithin. Steht der Sojabohne eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie der Kartoffel bevor, die auch hierzulande völlig unbekannt war und heute vom deutschen Speiseplan nicht mehr wegzudenken ist? Ich bin gespannt auf die Entwicklung in den nächsten Jahren.

Übrigens gibt es bei Taifun einen neuen leckeren Tofu im Sortiment, den wir beim Blogger-Lunch in den Prinzessinnengärten probieren durften. Es war wahnsinnig köstlich – schade, dass ich nicht jeden Tag so bekocht werde!

   

Soja ist in Deutschland immer noch ein Exot. Mit dem Forschungsprojekt „1000 Gärten“ möchte der Sojahersteller Taifun und die Landeszuchtanstalt der Uni Hohenheim die asiatische Frucht heimisch machen – als Pflanze und als Lebensmittel und den ökologischen Sojaanbau in ganz Deutschland ausweiten. Denn bisher gedeiht die eiweißreiche Hülsenfrucht hierzulande vor allem in warmen Gegenden wie Südbaden. Doch wie reagiert die asiatische Bohne auf die unterschiedlichen klimatischen und geologischen Bedingungen zwischen Alpenrand und Waterkant?

Die Antwort soll ein Experiment liefern: mithilfe von freiwilligen Teilnehmern werden rund 1000 Sojakreuzungen an verschiedenen Standorten im ganzen Land angebaut und getestet. Ziel ist es, passende Sojasorten für jede Region in Deutschland zu finden – Sorten, die auch im rauen Klima des Nordens und in den Bergen Bayerns Früchte tragen. Nicht nur 1000, sondern 2.400 Hobby- und Profigärtner haben sich zur Teilnahme am Soja-Experiment angemeldet.

  Ich habe jetzt übrigens Sojapflänzchen zu Hause auf dem Fensterbrett stehen! Die ersten Bohnen wachsen schon!

Die Bohne polarisiert, Bilder von gerodetem Regenwald und ausgelaugten Böden dominieren. Doch nicht die Sojabohne ist das Problem, sondern die Art und Weise, wie sie angebaut und verwendet wird. Mit dieser agrarindustriellen Produktion, die überwiegend Soja als Futtermittel verarbeitet, hat der deutsche Anbau wenig zu tun.  Biologisch, regional und gentechnikfrei angebaut ist sie eine umweltfreundliche Pflanze, die den Boden gesund erhält. Sojapflanzen machen den Boden fruchtbar und lebendig. Sie liefern Nährstoffe ganz ohne Düngemittel, so wie andere Leguminosen auch (Klee, Erbsen) binden sie Stickstoff und bereiten den Boden optimal für nährstoffhungrige Pflanzen auf. Ein Anbau vor Ort spart Transportwege, unterstützt die regionale Landwirtschaft und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Der Vorteil vom heimischen Anbau: Während in den großen Sojaanbau-Ländern in Nord- und Südamerika der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut dominiert, ist er in Europa verboten. 80% der in Deutschland verwendeten Sojabohnen kommen aus Übersee. Mit der Züchtung von Sojasorten für den biologischen Landbau in Deutschland machen wir uns unabhängig von mächtigen Saatgutkonzernen. Bio-Soja ganz ohne Gentechnik und Monokultur, für das kein Regenwald gerodet werden muss. Daher finde ich persönlich dieses Experiment sehr spannend – ich drücke die Daumen, dass es erfolgreich Früchte tragen wird!

   

Sehr lesenswert ist auch die Geschichte der Sojabohne, ich wusste zum Beispiel nicht, dass sich bereits im 19. Jahrhundert europäische Forscher mit ihr beschäftigt haben – und wir dann aber unsere Chance verpasst und an die Amerikaner verloren haben, die aus der Bohne eine Wunderbohne gemacht haben. Ihren Siegeszug im Ersten und Zweiten Weltkrieg, bei Henry Ford in der Autoproduktion, Sojazucht in der DDR bis hin zu Gentechnik. Es gibt vieles, was ich über die Bohne nicht wusste – und ihre Geschichte könnte einen ganzen Film füllen.

Der Heidschnuckenweg ist 2014 zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürt worden. Grund genug, diesen Weg endlich einmal in Angriff zu nehmen. Der 223 Kilometer lange Heidschnuckenweg führt in 14 Etappen von Hamburg-Fischbek über Buchholz i.d.Nordheide, Wilsede, Soltau und Müden (Örtze) bis nach Celle und  verbindet als Qualitäts-Wanderweg die schönsten Heidelandschaften der Lüneburger Heide miteinander. Insgesamt führt der Weg durch mehr als 30 große und kleine Heideflächen der Nord- und Südheide, durch eine der ältesten und ursprünglichsten Kulturlandschaften Deutschlands . Die schönste Wanderzeit für den Heidschnuckenweg ist zweifellos die Zeit der Heideblüte im August und September.

Heidekraut nah  Abendstimmung

Wir zeigen Euch in unserem kurzen Reisebericht zwei Touren. Die Etappe 2 von Buchholz in der Nordheide nach Handeloh ist der Abschnitt, der als bester Wanderweg prämiert wurde. Abwechslungsreich ist er, man kommt an wunderschönen Heideflächen vorbei, aber auch durch wunderschöne Waldabschnitte. Tierische Begleiter gab es unterwegs immer wieder, von den berühmten Heidschnucken über Vögel, Hunde, Katzen, Käfer, Bienen, Hummeln, jegliche Fluginsekten und Krabbelkäfer, Ameisen, Schnecken und sogar Kamele war alles dabei.

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Bei unserer zweiten Wanderung hat es uns in die Südheide in den Wacholderwald bei Schmarbeck und in die Oberoher Heide verschlagen. Die weitläufige Heidefläche mit ihren zahlreichen knorrigen Wacholdern gilt als größter und schönster Wacholderwald Norddeutschlands. Der botanische Name dieser Nadelgehölze lautet „Juniperus“. Davon abgeleitet sind Bezeichnungen für alkoholische Getränke wie Gin oder Genever, aber auch in Heideschnäpsen nutzt man die ätherischen Öle des Wacholders für das typische Aroma. Der Wacholder wurde 2002 zum Baum des Jahres gekürt. Als „Wach-Halter“ und germanischer Totenbaum markierte er den Übergang zwischen Lebens- und Totenwelt. Bezeugt ist das durch das Märchen von der Germanenbraut, die ihren gefallenen Liebsten dadurch vom Tod errettete, dass sie vor jedem „Totenbaum“ niederkniete bis es ihr mit dem Ausspruch „Wach auf Holder“ gelang, ihn in die Lebenswelt zurückzuholen.

Lüneburger Heide 1  Lüneburger Heide nah

Ein großes Dankeschön gilt auch der Touristeninformation in Müden (Örtze). Die Dame wollte uns tatsächlich zum Ausgangspunkt unserer Wanderung fahren – und das in ihrer Freizeit! Generell waren die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit. Eine nette Dame in Buchholz hat extra den Weg mit einem kleinen Schäfchen und einem H, dem Zeichen des Heidschnuckenwegs, markiert. Da die Wanderer den gut versteckten Trampelpfad, der an ihrem Haus vorbei führt, meistens übersehen. Hätten wir auch. Zum Glück hat sie im Garten gearbeitet und wir haben noch nett mit ihr geschnackt, bevor wir dann richtig mit Etappe 2 begonnen haben.

 

Heidschnuckenweg   Heidschnuckenweg 1

Übernachtet haben wir bei Familie Kröger in Handeloh. Auf dem Johmshof von 1758 haben wir uns sehr wohl gefühlt. Morgens hängt der Stoffbeutel mit frischen Brötchen bereits an der Ferienwohnungstür. Und Etappe 2 kann man vom Hof aus zu Fuß starten. Wir sind mit der Heidebahn erixx von Handeloh zum Startpunkt in Buchholz gefahren.

Hervorheben möchte ich auch den Gasthof Heidekrug – dort wurden für uns spontan leckere Bratkartoffeln, frische Pfifferlinge und Salat zubereitet. Auch wenn sie eigentlich auf Veganer gar nicht eingestellt sind. Sehr engagiert und freundlich – wieder einmal eine leckere und schöne Begegnung.

Auf dem Rückweg nach Berlin haben wir in Gifhorn zu Abend gegessen. Im La Fontana wurde auch spontan eine  vegane Essenslösung gefunden und ich habe selten erlebt, dass die Küche so großzügige  Pfifferlingsportionen rausrückt.

Italiener  Italiener (3)

Reisen war schon immer meine Leidenschaft, ich war schon immer gerne unterwegs. Mehr und mehr gerät man aber in einen Selbstkonflikt, wenn die eigene Reiselust schwer auf dem ökologischen Gewissen lastet. Denn für diesen „Egoismus“ finde ich keine plausible Begründung oder Entschuldigung oder Ausrede, die ich durchgehen lassen würde. Also bleibt nur die Hoffnung, dass ich irgendwann an dem Punkt ankommen werde, dass ich nur noch von der eigenen Haustür zu Fuß, mit dem Rad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln starte. Oder dass unsere Verkehrsmittel irgendwann nachhaltig werden… (?)

So wie mir geht es sicherlich vielen. Ich persönlich kenne nur einen Menschen, der nicht gerne verreist bzw. gar nicht verreist. Es nicht mag und auch nicht vermisst. Keinerlei Bedürfnis danach verspürt. Für ihn wäre dieses Buch also nicht geeignet, obwohl ich mir sicher bin, dass er es mit großer Aufmerksamkeit lesen würde. Denn dieses Sachbuch ist so gut geschrieben, dass es sich so lesen lässt, als ob man da mit einem Naturkrimi sitzt. Das sind 300 Seiten geballtes Wissen und als letztes Kapitel noch ein Serviceteil mit vielen weiterführenden Lektüre- und Filmtipps sowie Links. Und auch Informationen zu verschiedenen Siegeln der Reisebranche und Informationen zu vielen Reiseanbietern.

Dieser Ratgeber sollte bei jedem Zuhause im Bücherregal stehen, der gerne verreist und versuchen möchte, dies so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Es gibt viele Denkanstöße, auf die man selber oftmals gar nicht kommt bzw. weist es auf Dinge hin, die man selber schon „falsch“ gemacht hat.

FAIRreisen – Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen, Frank Herrmann

328 Seiten, oekom verlag München, 2016
ISBN-13: 978-3-86581-808-9

€ 19,95

Minimalistischer leben.  Diesen Vorsatz habe ich mir vor einigen Jahren gefasst. Obwohl, das ist das falsche Wort. Ich habe ihn mir nicht gefasst, denn es war eher ein schleichender Prozess, der mir nach und nach bewusst machte, dass ich nicht alles besitzen muss, alles auf Vorrat kaufen muss und überhaupt großartig kaufen muss. Auch die Begrenztheit der eigenen Wohnung und Staumöglichkeiten weisen einen in die Schranken. Denn ist es nicht reichlich daneben, mehr arbeiten und mehr Geld verdienen zu müssen, um mehr Platz zu haben für all‘ seinen Krempel?

Seitdem kaufe ich mir nichts neues mehr. Außer, ich benötige es wirklich oder möchte es wirklich haben – dafür sortiere ich dann aber etwas anderes wieder aus. Leider sieht man den Fortschritt dieses jahrelangen „Ich kaufe nur noch das, was ich brauche“ kein Stück, denn in gut 30 Jahren davor war ich eine fleißige Sammlerin und Alles-gebrauchen-Könnerin. Und mir fehlt die Zeit, mal tagelang am Stück rigoros die Wohnung auszumisten. Und wahrscheinlich würde ich es noch nicht schaffen, mich komplett von allem zu trennen, wie es manche Minimalisten radikal getan haben. Ich lese sehr gerne auf dem Blog Einfach bewusst von Christof Herrmann. Da wo er ist, bin ich noch lange nicht. Aber ich denke, das ist auch nicht schlimm. Jeder macht das in seinem Tempo.

Gerne möchte ich Euch in Zukunft Tipps geben, wie auch ihr Euer Leben etwas entrümpeln könnt. Tatsächlich sieht man in meiner Wohnung vielleicht keinen großen Fortschritt, aber allein im Geldbeutel macht es sich enorm bemerkbar. Und es tut gut, mit wenig auszukommen und Ballastfrei durchs Leben zu gehen.

Früher musste ich jedes Buch, dass ich lesen wollte, auch besitzen. Allein des schönen Covers wegen. Mittlerweile denke ich anders. Nicht nur, dass natürlich viel Papier für viele Bücher benötigt wird, kostet jedes Buch Geld und Platz. Und den Großteil der Bücher, die ich mir bisher gekauft habe, habe ich selten ein zweites oder drittes Mal gelesen. Also alles Staubfänger im Regal. Ein Freund von e-books bin ich aber auch nicht. Zwar besitze ich eines, aber ich finde, so ein e-book ist nicht das selbe wie ein richtiges Buch, dass man in der Hand hält. Daher finde ich mittlerweile das Konzept der Bibliotheken wieder sehr sinnvoll. Eine Mitgliedschaft dort ist günstig, die Auswahl riesig und ich gebe das Buch nachher wieder zurück, es nimmt keinen Platz in meiner Wohnung weg.

Auf Reisen schenke ich die Bücher, die ich gerade ausgelesen habe, anderen Reisenden oder der Hostelbibliothek. Auch in Hotels gibt es immer öfter Bibliotheken oder Bücherschränke für die Gäste, dort kann man sich eigentlich immer mit frischem Lesestoff versorgen.

Hier in unserem Kiez in Berlin stellen die Nachbarn übrigens regelmäßig Kisten vor die Tür, gefüllt mit Büchern und Dingen, die sie verschenken wollen. Das finde ich auch immer klasse. Ich bin so übrigens zu dem Handmixer gekommen, den ihr in vielen Videos seht! 😉 Probiert es aus – Dinge zu verschenken macht unglaublich viel Spaß. Was Du nicht mehr gebrauchen kannst, erfreut jemand anderen!

Außerdem gibt es öffentliche Bücherschränke, denen man seine ausgelesenen Bücher spenden und sich dort selber mit Lesestoff versorgen kann. In diesem Interview stellen wir den Berliner Büchertisch vor, dem ihr Eure Bücher schenken könnt:

Berliner Büchertisch
Mehringdamm 51 (2. Hof)
10961 Berlin – Kreuzberg

Aktuell sucht der Büchertisch dringend nach einer neuen Bleibe in Berlin, denn der Mietvertrag für das Gebäude am Mehringdamm wurde ihnen zum 31.01.2017 gekündigt, wie viele andere soziokulturelle Projekte in Friedrichshain-Kreuzberg sind auch sie nun von der Verdrängung betroffen. Wenn ihr also ein bezahlbares Objekt kennt, meldet Euch doch bitte beim Team vom Berliner Büchertisch. Das Projekt ist eine wichtige Institution für viele Menschen, es wäre schade, wenn es ab nächstem Jahr nicht mehr weitergehen kann.

Wenn ihr Eure Bücher nicht quer durch Deutschland schicken möchtet, findet ihr sicherlich auch in Eurer Region einen Bücherschrank oder eine Schule, Altenheim o.ä., die sich über Bücherspenden freuen.

Und hier noch ein Link zu George Carlin und seinem großartigen Vortrag über „Stuff“!

Dieser Rohkostkuchen holt Euch mit seiner leichten Lavendel- und Zitronennote den Sommer in die Küche und in den Magen – auch wenn ihr selber gerade nicht in der Provence verweilt.

Ihr benötigt für den Kuchenboden:

  • 270g Mandeln
  • 2 EL   Rohkakao
  • 1 EL   Kakaonibs
  • 160g Datteln entkernt
  • 30ml Kokosöl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Für den Belag benötigt ihr:

  • 450g eingeweichte Cashewkerne
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL getrocknete Lavendelblüten
  • 160ml Agavendicksaft
  • 200ml Zitronensaft
  • 1 unbehandelte Zitrone, abgeriebene Schale
  • 1 Prise Meersalz
  • 170ml Kokosöl
  • Kakaonibs und frische Lavendelblüten zum Bestreuen

Die Lavendel-Zitronencreme ist wirklich ein Traum. In diesem Rezept dominiert der Zitronengeschmack, wer sich also etwas mehr Lavendel zutraut, kann da ruhig etwas mehr nehmen. Ich wünsche Euch gutes Gelingen!

Das Rezept habe ich aus dem Buch RohVegan von Christine Mayr. Insgesamt gibt es auf 288 Seiten hundert roh-vegane Rezepte. Das Buch ist auch von der Optik sehr wertig mit schönen Fotos und Informationen zu Produkten und Grundtechniken. ISBN: 978-3-03800-841-5

Besser leben ohne Plastik – das Video habe ich in diesem Frühjahr für Euch gedreht und werde Euch heute das erste Update geben. Der Anlass recht profan, mein Gesichtswasser näherte sich dem Ende und ich begab mich auf die virtuelle Suche nach einem neuen plastikfreien Produkt. Leider wurde ich nicht fündig – sämtliche Gesichtswasser sind in Plastikflaschen abgefüllt oder haben zumindest einen Plastikverschluss.

Was nun? Zum Glück habe ich einige Rezepte gefunden von Bloggern, die ihr Gesichtswasser einfach selber machen. Auf die Idee bin ich erst einmal gar nicht gekommen, da ich irgendwie eher den Mittelchen der Naturkosmetikhersteller traue. Bestimmt kompletter Quatsch, denn beim Selbermachen weiß man ja, was drin steckt und kann sich die Zutaten selber aussuchen. Ich habe mich für ein Gesichtswasser mit frischer Minze entschieden und für eines mit Apfelessig.

Ich habe mich vorher, außer zum Kochen, nicht näher mit Apfelessig beschäftigt. Dabei ist er seit Jahrtausenden als Heilmittel geschätzt und wurde wegen seiner keimtötenden und heilenden Wirkung verwendet, zum Beispiel auch zum Einreiben von Kranken. Apfelessig reguliert den pH-Wert, übermäßige Talgproduktion wird korrigiert (durch die Fruchtsäure im Essig werden die Hautporen zusammen gezogen), fördert die Durchblutung, strafft die Haut und wirkt antibakteriell. Pefekt!

Und auch Minze ist gut bei öliger und großporiger Haut, hat außerdem einen kühlenden Effekt. Also gut im Sommer.

Ich verwahre meine neuen Gesichtswasser im Kühlschrank auf und freue mich wirklich, diese Alternative gefunden zu haben. Mal sehen, woran ich mich in Zukunft noch wagen werde im Hinblick auf eigene Kosmetik und Pflege.

Und das Beste: diese Gesichtswasser sind sehr einfach und schnell zubereitet, kosten so gut wie nichts und sparen tatsächlich Verpackungsmüll!

Mein Mann ist übrigens total von dem Apfelessig-Gesichtswasser begeistert.

Lakritzeis, das wollte ich schon lange einmal ausprobieren! Ich bin auch schnell fündig geworden bei veganen Rezepten, dieses hier von einfach stephie fand ich aber am einfachsten umzusetzen:

  • 150g Lakritzbonbons
  • 80g brauner Zucker
  • 500ml Mandelmilch
  • 200ml Sojasahne

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen – damit überrascht ihr bestimmt Eure Gäste!

Für die Ringelblumensalbe benötigt ihr lediglich 200 ml Olivenöl, 50g Kakaobutter und ein bis zwei Handvoll Ringelblumenblüten. Wie ihr im Video seht, ist die Salbe recht schnell hergestellt und kann für verschiedenste Anwendungsbereiche verwendet werden: Hautreizungen, Verletzungen, trockene Haut, bei einigen Hautausschlägen, spröde und rissige Haut, bei schlecht heilenden Wunden, Mundwinkelentzündungen, rauen Lippen und leichteren Verbrennungen. Das ist der Hauptgrund, wofür ich die Salbe verwenden möchte: bei Sonnenbrand.

Sie soll eine durchblutungsfördernde Wirkung auf die Haut haben, was bewirken soll, dass die Haut zart und geschmeidig wird. Salbenumschläge sollen bei Ekzemen, Erfrierungen, Hornhaut und Blutergüssen gemacht werden. Ich werde die Salbe also auch noch bei meinen rauen Ellenbogen anwenden.

Heute kommen zwei weitere Sommerdrinks. Die Minzlimonade mit Kardamom ist bisher mein absoluter Favorit (ca. 4 Gläser):

  • 3 Zitronen
  • 2 Limetten
  • ca. 200g Zucker
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • Mineralwasser zum Auffüllen
  • 8 Stängel frische Minze
  • Eiswürfel nach Belieben

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Wer es etwas saurer mag, für den ist die Zitronenmelisselimo mit Zimt genau das richtige (6-8 Gläser):

  • 1 Handvoll frische Zitronenmelisseblätter
  • 4 Zweige Zitronenmelisse
  • 2l Mineralwasser
  • 3 Limetten
  • 2 Zitronen
  • 2 EL brauner Rohrzucker
  • 2 Zimtstangen
  • Eiswürfel nach Belieben

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In sterilisierte Flaschen abgefüllt und gut verschlossen sollen die Limonaden und Sirups sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage halten.

 

Klar, am gesündesten ist Wasser. Und doch macht so eine Limonade manchmal mehr Spaß! Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurde Wasser mit den unterschiedlichsten Zutaten aromatisiert. Der Genuss der leckeren Limonaden blieb aber den wohlhabenden Schichten vorbehalten, denn die Ingredienzien wie Zitronen oder Gewürze waren kostspielig.

Die Rezepte aus dem Buch Limonaden, Sommerdrinks & Co. enthalten zwar gefühlt recht viel Zucker, aber sicherlich auch nicht mehr als sowieso in einer regulären Zitronenlimo oder Cola enthalten ist. Die Mengen lassen sich ja auch variieren bzw. können die Drinks ganz einfach mit etwas mehr Mineralwasser gestreckt werden. Abgesehen davon stecken in Wassermelonen jede Menge Vitamine, aber sie sind kalorienarm und entwässern.

Grundsätzlich sind in dem Buch sehr viele schöne Rezepte enthalten, die durch den Großteil des Jahres führen, vom Frühjahr bis zum Herbst. Und so weiß man, was im Drink enthalten ist – denn abgesehen vom Zucker gibt es keine Zusatzstoffe wie bei industriell hergestellten Getränken. Und an lauen Sommerabenden, Sommerparties, Grillparties oder EM-Parties kommt so eine selbstgemachte Limonade bestimmt super an!

Für den Melonencocktail mit Minze braucht ihr (2-4 Gläser)

  • 200g Zucker
  • 1 Handvoll frische Minzeblätter
  • 1/4 Wassermelone
  • eiskaltes Mineralwasser zum Auffüllen
  • Eiswürfel nach Belieben
  • 1 unbehandelte Limette zum Dekorieren

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Die Artikel wurden mir vom Waschbär-Versand zur Verfügung gestellt. Die Limonadenkräuter erhalten sie  vom Biolandbetrieb Herb’s. Sicherlich erhaltet ihr aber auch Kräuter für Limonaden bei Eurem Blumenhändler des Vertrauens. Zu empfehlen sind große Karaffen für die Limonaden oder aber die Zutaten runterrechnen auf kleinere Gefäße.

Heute möchte ich Euch kurz berichten, warum ich in letzter Zeit nicht mehr dazu komme, Euch regelmäßig mit neuen Videos zu versorgen.

Heute haben wir mal wieder eine Buchvorstellung für Euch. „Besser leben ohne Plastik“ von Anneliese Bunk und Nadine Schubert ist in meinen Augen ein wertvoller Ratgeber für den Einstieg in ein plastikfreieres Leben. Es hat mich nochmals in meinem Willen bestärkt, noch mehr darauf zu achten, Plastik im Alltag zu vermeiden und der Ratgeber informiert nicht nur auf verständliche Weise, warum Plastik sowohl für unseren Organismus als auch für die Umwelt so wahnsinnig schädlich ist, sondern gibt auch ganz einfache Tipps, wie man viele Dinge selber herstellen kann. Von Rezepten über Kosmetik oder Haushalt – die Anregungen sind leicht umzusetzen und geben einen ersten Denkanstoß. 12,95 Euro, die sich meines Erachtens lohnen und in der hauseigenen Nachschlagebibliothek einen Platz verdienen. Wer Papier sparen will, findet auch eine e-book Version.

Besser leben ohne Plastik

112 Seiten, oekom verlag München, 2016
ISBN-13: 978-3-86581-784-6

 

Auf geht’s zum Endspurt in unserem Bärlauch-Spezial. Das Rezept stammt von VeganFox&Friends.

Ihr benötigt:

  • 8 bis 12 Cannelloni
  • 200g Tofu
  • Tomatenpüree & passierte Tomaten
  • etwas Rotwein
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • italienische Gewürze

Für die Sauce:

  • Cashew-Mus
  • Wasser
  • Bärlauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Ein leckeres Süppchen als Vorspeise oder auch als Hauptgang ist immer lecker. Und dieses Rezept ist richtig klasse, wir haben es über Bevegt bei Simply Vegan gefunden:

  • 2 große Kartoffeln
  • 750ml Gemüsebrühe
  • 100g Bärlauch
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Sojasahne
  • 2 EL Pflanzenöl
  • Salz und Pfeffer

Nachdem wir letzte Woche allerlei über den Bärlauch erfahren haben, zeigen wir Euch heute, wie ihr den Bärlauch haltbar machen könnt und dadurch auch über das Jahr verteilt noch Freude an ihm habt. Die Rezepte habe ich bei Bevegt und VeganFox & Friends gefunden. Vielen Dank für die Inspiration!

Pesto

  • 2 große Hände voll Bärlauch
  • Saft einer halben oder ganzen Zitrone
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 EL Pinienkerne
  • 1 EL Walnüsse
  • 1 EL Kürbiskerne
  • Salz
  • Pfeffer

Bärlauch-Butter

  • 150g vegane Margarine
  • 100g Bärlauch
  • Salz

Leckeres Brot für die Butter gibt es übrigens bei Hummelbee!

Die Bärlauchsaison hat angefangen und wir wollten wissen, welche tollen Eigenschaften im Wilden Knoblauch stecken, wann er wächst, wo man ihn findet und woran man ihn erkennt. Von März bis Mai wächst der Bärlauch, wobei nicht unbedingt die Pflanze verwendet werden sollte, sondern die Blätter. Bernd Hiddemann vom Naturpark Meißner-Kaufunger Wald hat uns ein sehr aufschlussreiches Interview gegeben. In den nächsten Wochen werden wir in unserem Bärlauch-Spezial zeigen, wie man Bärlauch konservieren kann, zum Beispiel in einer leckeren Bärlauch-Butter oder Pesto. Außerdem werden wir ein leckeres Suppenrezept posten und einen Hauptgang. Die ersten Bärlauchblätter erscheinen bereits ab Februar und bis zur Blütezeit etwa Ende April bis Anfang Mai kann man ihn ernten. Bei uns in Berlin hat die Saison sehr spät angefangen, deswegen hoffe ich, dass wir noch alle Rezepte zeigen können, bevor die Saison zu Ende ist. Aber da der Bärlauch als Würzkraut genutzt wird, könnt ihr zur Not auch den Bärlauch als Gewürz kaufen und unseren Hauptgang  auch mit getrocknetem Bärlauch verfeinern. Wobei selbst gesammelt natürlich immer am meisten Spaß macht und dann natürlich auch ganz anders schmeckt, ganz abgesehen davon, dass die guten Wirkstoffe im frischen Bärlauch stecken. Wir wünschen Euch viel Freude in den nächsten Wochen mit unserem Bärlauch-Spezial und viel Spaß beim Video. Herr Hiddemann ist ein toller Naturparkführer, der wahnsinnig toll erzählen kann und auch während der gesamten Wanderung vieles zu berichten wusste. Ich habe viel gelernt, nicht nur über den Bärlauch, sondern auch historisches. Es kommt ja in diesem Jahr noch der eine oder andere Feiertag, der zu einem verlängerten Wochenende anregt – wir haben Euch ja letztes Jahr schon einmal die Hessische Schweiz ans Herz gelegt und auch heute weise ich gerne noch mal auf diesen hessischen Geheimtipp hin, die Region rund um Eschwege und das Werratal im Naturpark Meißner-Kaufunger Wald. Vielleicht treffen wir den einen oder anderen von Euch bei einer Wanderung!

Ich gebe es zu: ich habe früher wahnsinnig gerne Sahnehering oder Matjesfilets gegessen. Also Heringsstipp. Also das traditionelle Fischgericht mit Matjes oder Salzheringen, Gewürzgurken, Äpfeln, Kräutern und Gewürzen mit einer Sauce aus Mayonnaise, Sahne oder Milch und als typische Beilage Pellkartoffeln.

Umso erfreuter war ich, als es letztes Jahr an Karfreitag in der Veganen Bergpension Schulenberg im Harz das Gericht in veganisierter Form gab. Nina kocht sowieso immer wahnsinnig gut, egal was es gibt.  Aber damit hat sie mir eine riesige Freude gemacht. Ich weiß nicht, wie viele Teller Nachschlag Marco und ich verdrückt haben.

Nina war so lieb, mir das Rezept zu verraten, so dass auch ihr an Karfreitag Visch auf den Tisch bekommt. Ganz traditionell.

Ihr braucht:

  • 1 Aubergine (Nina schneidet sie mit einer Brotmaschine in feine Filets)
  • 250ml Wasser
  • 1/2 Nori-Blatt (die mahlt sie mit einer elektrischen Kaffeemühle zu „Staub“)
  • Gewürzgurke
  • Apfel
  • Zwiebel
  • Sojajoghurt
  • Sojasahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • und etwas Gurkenwasser
  • ganz viel Dill

Auch bei unseren Testessern, die beide nicht vegan sind, sind die Auberginenfilets super angekommen. Dieses Feiertagsessen kann man also auch skeptischer Verwandschaft vorsetzen.  😉

Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage!

Heute wage ich mich an Cinnamon Rolls. Heiß geliebt in meiner unveganen Zeit und in veganer Version in den USA genossen – jetzt ist es an der Zeit, es selber auszuprobieren.

Ihr benötigt:

  • Hefe
  • 240 ml Mandelmilch
  • 112g vegane Butter
  • 1/4 EL Salz
  • 408g Mehl
  • 1 1/2 EL Zimt
  • 63g Rohrohrzucker

Für das Frosting:

  • 4 EL vegane Butter
  • 2 – 2 1/2 Tassen Puderzucker
  • veganer Streichkäse
  • 1/4 EL pures Vanilleextrakt

Macaroni and Cheese habe ich auch immer wahnsinnig gerne gegessen. Damals, als es das noch nicht in Deutschland gab, hab ich mir immer mehrere Päckchen zurück mit nach Hause genommen. Daher war es an der Zeit, das endlich auch mal selber auszuprobieren – natürlich in einer veganen Variante. Es gibt mehrere Rezepte für Mac ’n Cheese, ich habe diese Variante ausprobiert, da sie ohne Ersatzprodukte auskommt und komplett aus natürlichen Zutaten zubereitet werden kann. Das Rezept habe ich bei Homestead Notes gefunden.

Ihr benötigt für die Käsesauce:

  • 150g kleingeschnittene Kartoffeln
  • 60g kleingeschnittene Möhren
  • 1 kleingeschnittene mittlere Zwiebel
  • 240 ml Wasser
  • 60g Cashew
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Dijonsenf
  • 1/2 – 1 TL Salz
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/8 TL Cayennepfeffer
  • 75g Margarine

Cole Slaw gehört zu den Salaten, die ich in den USA immer sehr gerne gegessen habe. Hier ist ein Rezept, dass sehr einfach ist und lecker.

Ihr benötigt:

  • 1 kleinen Weißkohl oder alternativ auch Spitzkohl
  • 2 Möhren
  • 100ml Soja- oder Hafersahne
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Agavendicksaft oder 3EL Rohrohrzucker
  • 2 EL veganen Essig
  • Salz und Pfeffer

Während unseres Texas-Urlaubs sind mir wieder einige Gerichte in den Sinn gekommen, die ich früher sehr gerne gegessen habe – und bei denen es möglich sein muss, sie zu veganisieren. Den Auftakt gibt heute das amerikanische Frühstück komplett mit Rührei, Bacon, Hashbrowns und Pancake. Die Zubereitung nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber lohnt sich – es ist wirklich sehr lecker!

Hier die Zutaten für die einzelnen Komponenten:

Rührei

  • 200g Naturtofu
  •   50g  Räuchertofu
  • 200g Seidentofu
  • etwas Pizzaschmelz
  • etwas Sojasauce
  • eine kleine Zwiebel
  • Kala Namak
  • Pfeffer
  • Kurkuma

Hashbrowns

  • Kartoffeln nach Belieben
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Bacon

  • 200g Räuchertofu
  • 100ml Wasser
  • 1 EL Tomatenmark

American Pancakes

  • 150g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 300ml Vanillesojamilch
  • 100ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 8 EL Margarine oder Öl
  • Ahornsirup

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und gutes Gelingen!

 

Start und Endpunkt unserer Texasrundreise war Houston. Wir haben uns das Space Center Houston angesehen (muss jetzt dringend mal Apollo 13 sehen) – ganz nett, aber nichts im Vergleich zum Kennedy Space Center in Cape Canaveral. Abgesehen davon, dass wir damals einen echten Raketenstart miterleben durften, bietet das Kennedy Space Center schon mehr für den Besucher. Aber für den ersten Tag nach der langen Anreise und ge-jetlagged ist der Space Center schon eine gute Adresse. Wenn man sieht, mit welchen Möglichkeiten die damals ins All geflogen sind, setzt das meine Flugangst in ganz andere Dimensionen, ja, lässt sie schon abstrakt und lächerlich wirken. So gerne ich reise, mir reicht dieser Planet und ich hege keinerlei Wünsche, mal in so einem Space Shuttle zu sitzen.

Essenstechnisch gibt es bei Happy Cow ein paar Empfehlungen für Houston, ganz weit oben das Buffet des Pepper Tree.

3821 Richmond, Houston, Texas 77027

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Definitiv einen Besuch wert, die veganen Fleischgerichte sind wirklich verblüffend gut. Aber mein Favorit ist ganz klar der Maharaja Bhog

8338 Southwest Freeway, Houston, Texas 77074

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In den veganen Listings der Stadt gar nicht so weit oben im Ranking zu finden (wir waren auch zwei der wenigen Nicht-Inder dort vor Ort), war das Abendessen dort ein Erlebnis. Königlich speisen, wie ein Maharaja, definitiv. Zu Beginn bekommt man die Hände gewaschen und dann geht alles ratz-fatz. Ich würde schon fast sagen in houstonischer Lichtgeschwindigkeit kommen Kellner an den Tisch und füllen Deinen Teller mit allerlei Köstlichkeiten. Im Idealfall sagt ihr vorher Bescheid, wenn das Essen rein vegan sein soll, dann fallen zwei bis drei Dinge weg. Maharaja Bhog gibt es auch in Mumbai und Dubai. Es war toll!

Zusammenfassend kann ich nach drei Wochen Texas sagen: uns hat es sehr gut gefallen. Die Menschen waren sehr freundlich, die Landschaft der Nationalparks ist wunderschön und das mit dem veganen Essen hat erstaunlich gut geklappt. Besser, als ich gedacht hätte. Zwar sind die Texaner als Fleischnation noch weit davon entfernt, ein veganes Reiseziel zu werden. Aber es gibt eine kleine, feine vegane Community dort und das eine oder andere Restaurant ist auf Veganer eingestellt. Wer vor Ort selber kochen kann, wird keine Probleme haben, sich pflanzlich zu ernähren. Wer so wie wir mit dem Mietwagen unterwegs ist und in einfachen Motels übernachtet, findet aber auch genügend Möglichkeiten. Sicherlich war nicht alles vegan, was ich vor Ort gegessen habe, da die amerikanischen Konzerne gerne auch mal was mit in ihre Produkte schmuggeln – aber ich denke, wir haben es in den drei Wochen ganz gut hinbekommen. Es freut mich, einen kleinen, aber doch spürbaren Wandel in den Speisekarten  mancher Restaurants zu lesen und kann Texas für diejenigen empfehlen, die gerne draußen unterwegs sind und die herkömmlichen Reiseziele wie Florida, Kalifornien, New York etc. schon abgehakt haben und bereit sind, mal abseits der ursprünglichen Touristenpfade zu reisen. Es lohnt sich.

Meine Highlights? Big Bend National Park und das Abendessen im Starlight Theatre, Carlsbad Caverns National Park und das Abendessen im Yellowbrix Restaurant. Die Live-Version von Ring of Fire von der mexikanischen Musikgruppe. The Alamo, spanische Missionskirchen und der Riverwalk in San Antonio. Und die veganen Pioniere in Austin. Das deutsche Hill Country. Und komischerweise auch El Paso, obwohl viele Leute es so häßlich finden.

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Falls ihr Fragen zu Motels, Wanderwegen oder was auch immer haben solltet, lasst es mich wissen. Gerne helfe ich Euch bei Eurer Reisevorbereitung!

Vegan in Texas, Part IV

Von Carlsbad bis hinunter an die Golfküste haben wir uns im absoluten kulinarischen Niemandsland bewegt. In einem Steakhaus habe ich Kartoffelpüree bekommen, der laut der Küche mit Margarine zubereitet wurde. Einen Maiskolben und Zwiebelringe. Meinen anschließenden Magenschmerzen zu Folge waren die Zwiebelringe entweder zu fettig oder aber es war Ei in der Panade oder doch Milch in der Margarine mit drin. Who knows?

Das schlechteste Essen habe ich in Del Rio (das Nest kennt man höchstens aus „No Country for Old Men“) bei einem Thailänder gegessen und gleich nach der Stadtgrenze in einem kleinen Waldstück wieder zurück gelassen. Vielleicht hätte ich vorher mal die Kritiken bei Tripadvisor lesen sollen. Den meisten Gästen schmeckt es dort, aber es gibt auch welche, die haben zum Beispiel in Thailand für mehrere Monate gelebt und wissen also auch, dass das, was dort geboten ist, KEINE Thai-Cuisine ist. Eigentlich verlinke ich keine schlechten Restaurants, aber für den Fall, dass es Euch jemals dorthin verschlägt. Absolute No Go-Area!

In Corpus Christi gibt es die Pizzeria Grimaldi’s, dort habe ich eine vegane Pizza bekommen. War in Ordnung, aber bei weitem nicht so toll wie in Alamogordo im Pizza Patio. Richtig lecker war es bei dem Mexikaner On the Border, die haben auch eine vegetarische Speisekarte und mein Essen veganisiert. Über einen Standort in Berlin würde ich mich freuen. Es gab auch Thais in Corpus Christi, die bei Happy Cow empfohlen werden, aber einen Tag nach meinem Thai-Desaster in Del Rio hatte ich darauf keine Lust.

Auch in Galveston haben wir die veganen Optionen nicht ausprobiert. Wir hatten beim Olympia Grill vorbeigeschaut, aber ich hatte irgendwie richtig griechische Möglichkeiten wie gegrilltes Gemüse erwartet, was nicht möglich war. Nur auf einer Pizza. ??? Wir sind dann zwei Mal bei Mexikanern gewesen, was wieder super geklappt hat. Bei Salsa gab es sogar eine mexikanische Musikgruppe, die gespielt hat und dann irgendwann von Tisch zu Tisch ging. Als Musikwunsch ist mir auf die Schnelle nur Jonny Cash eingefallen und diese Live-Version von Ring of Fire zählt zu meinen schönsten Urlaubserinnerungen. Die Musiker haben Stimmen, die viel zu schade sind für ein kleines Restaurant in Galveston!

In der Tortuga Mexican Kitchen hat jedoch das Essen besser geschmeckt, mein veganer Burrito war einfach ein Traum – richtig klasse angebratenes Gemüse mit tollem Reis, Bohnenpüree und leckerer Guacamole. Ich werde das mexikanische Essen vermissen und Mexiko ist auf der Reiseliste recht weit nach oben gerückt.

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Die Golfküste, die Texas Riviera, soll in den Augen der Texaner endlich als dritte Küste der USA so richtig angenommen werden. Mit den ganzen Ölraffinerien und einem der mülligsten Küstenabschnitten, die ich bisher gesehen habe, aber ein recht schwieriges Unterfangen. Vor Baden wird wegen Bakterien gewarnt, aber ich wäre bei der Brühe sowieso nicht auf die Idee gekommen, freiwillig auch nur einen kleinen Zeh da rein zu setzen.

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Die Museen und Unternehmungen vor Ort sind richtig touristisch überteuert und leider wenig sehenswert. Wir waren in einem Flugzeugmuseum, das sehr klein war, dafür aber zehn Dollar Eintritt verlangt hat. Dann gab es noch einen Souvenirladen, den ich besser nicht besucht hätte. Die haben dort tatsächlich kleine lebendige Krebse, deren Panzer sie bemalt haben und mit kleinen Plastikbehältnissen zum Verkauf anbieten. Und die Touristen vor Ort finden das auch noch lustig. Die Einzige, die sich in dem Laden aufgeregt hat, war ich. Verrückte Europäerin. Die Verkäuferin fand das alles ziemlich ok, eine ihrer Kundinnen hätte einen, der schon seit 16 Jahren in diesem Kasten lebt. Hat meine Wut irgendwie nicht geschmälert, diese Aussage. Ich glaube, ich muss nicht betonen, dass wir dort nichts gekauft haben.

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Empfehlen möchte ich aber noch das Eatcetera, dort gibt es vegane Sandwichs und Salate, die richtig lecker sind. Wir sind jeden Tag dort vorbeigegangen. Yummi!

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Vom Big Bend National Park sind wir weiter gefahren bis zu unserem westlichsten Outpost der Reise. El Paso, mal wieder am Rio Grande und an der Grenze zu Mexiko. In El Paso gibt es wieder mehrere Möglichkeiten, vegan zu speisen, was man auch ausnutzen sollte. Das war unsere letzte Station mit veganen Essensmöglichkeiten. Von da an hieß es jeden Tag schauen, was machbar ist. Die Vegetarian Society of El Paso hat eine gute Übersicht, was es alles an Essensmöglichkeiten in der Stadt gibt.

Wir waren bei:

Greenery Restaurant and Market (der Thai Pasta Salad ist wirklich empfehlenswert)

750 Sunland Park Drive (in der Sunland Park Mall), El Paso, Texas 79912

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The Green Ingredient (sehr teuer, aber die einzige Möglichkeit, mal was anderes zu frühstücken)

201 E. Main Street, Suite 112,  (nicht wundern, ist in einem Hochhaus im Erdgeschoss und von außen nicht ersichtlich), El Paso, Texas 79901

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El Meson de Onate (laut ihrer Werbung das beste mexikanische Restaurant der Stadt – wir haben nicht alle ausprobiert, aber sie haben sich sehr viel Mühe gegeben, was veganes für mich zu kochen und es war echt lecker und recht authentisch)

9993 Socorro Road, El Paso, TX 79927 – direkt neben der Missionskirche Socorro. Manchmal kann man sich doch in Tourifallen begeben und sich freuen, wenn sich herausstellt, dass es keine sind.

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El Paso hat uns sehr gut gefallen, obwohl viele Reiseführer nur von seiner Hässlichkeit und dem Tortilla Curtain, also der Grenze zu Mexiko berichten. Ja, sie ist da und sicherlich trägt der große texanische Stern, der abends in den Bergen angeschaltet wird und nach Mexiko rüberstrahlt mit dazu bei, den krassen Unterschied wahrzunehmen, diesseits und jenseits des Stacheldrahtzauns. Obwohl, das macht alleine schon die Smogwolke, die über Ciudad Juárez brütet. Trotzdem hat uns die Grenzstadt besser gefallen als andere texanische Großstädte, die vom Stadtbild her doch einen richtigen Einheitsbrei dargeboten haben.

Unsere Reise hat uns dann nach New Mexiko geführt, ins White Sands National Monument und dadurch in das kleine Nest Alamogordo. Dort haben wir zum Glück an unserem zweiten Abend abseits von der regulären Fressmeile mit Pizza Hut & Co eine kleine Pizzeria entdeckt, die von locals, also Einheimischen frequentiert wird. Während mir alle anderen „Restaurants“ (mir fällt es bei den amerikanischen Ketten immer schwer, sie wirklich als Restaurants zu bezeichnen) einen Korb gegeben haben und keine Möglichkeit sahen, ihre Gerichte zu veganisieren, hat sich die Bedienung im Pizza Patio richtig viel Mühe gegeben, sich viel Zeit genommen, mich zu beraten und am Ende habe ich eine vegane Pizza bekommen, die richtig lecker war. Die Küche war sehr großzügig mit dem Gemüsebelag, was ja meistens nicht der Fall ist. Ich finde, auf Pizzen sucht man oftmals die Zutaten und hat nur Käse, vereinzelt sieht man eine Salamischeibe oder einen Pilz. Wenn reguläre Pizzabuden dann eine vegane Variante zaubern sollen, wird es oft sehr trocken und langweilig. Und ausgerechnet hier im kulinarischen Niemandsland habe ich eine richtig gute vegane Variante bekommen. Vielen Dank dafür!

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Weiter ging es für uns nach Carlsbad, ein weiterer Punkt meiner Bucket List und definitiv einer meiner Favoriten unter den amerikanischen Nationalparks, die ich bisher sehen durfte. Hierfür fehlen mir einfach die Worte.  Im Park gibt es 83 einzelne Höhlen, darunter die tiefste bekannte Kalksteinhöhle der USA mit einer Tiefe von 487 Metern unter der Erdoberfläche. Die Carlsbad-Höhle hat einen der weltweit größten unterirdischen Räume. Man läuft erstmal eine Stunde in die Höhle rein, könnt ihr Euch das vorstellen? 60 Minuten in die Tiefe laufen, vom Tageslicht rein in die Wunderwelt der Carlsbad Caverns? Bestimmt nicht, kann man auch nicht, wenn man nicht dort gewesen ist. Allein hierfür hat sich die gesamte Reise gelohnt. (Ja, ich weiß, der Flug in einer riesigen A380 ist kein Stück nachhaltig – Asche auf mein Haupt, Reisen ist meine Passion. Ich versuche immerhin, ansonsten so nachhaltig wie möglich zu leben. Besitze kein Auto, laufe in Berlin überall hin, so weit es geht oder benutze die Öffis. Lebe vegan. Versuche, so wenig wie möglich neu produzierte Sachen zu kaufen. Aber ein Mal im Jahr in die Ferne, das ist mein CO2-desaströses Laster, das ich nicht schönreden kann).

In Carlsbad gab es mein zweites kulinarisches Highlight dieser Reise, im Yellowbrix Restaurant. Von diesem Essen und den Gerichten in Terlingua werde ich wahrscheinlich mein Leben lang erzählen.

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Von Austin hat uns unsere Texasrundreise nach San Antonio geführt. Die heimliche Hauptstadt von Texas, wie sie genannt wird, da sie anscheinend die Lieblingsstadt der Texaner ist. Kein Wunder, mit ihrem Riverwalk hat sie eine touristischen Meisterleistung an den Tag gelegt. Der Riverwalk ist eine Spaziermeile am San Antonio River. Gesäumt von Restaurants und in der Weihnachtszeit in den Abendstunden ganz romantisch beleuchtet, fällt es einem schwer, San Antonio nicht als eines der Highlights des Texasbesuchs zu nennen. Am Riverwalk haben wir bei einem Italiener gegessen, dort habe ich einen richtig guten Salat und Spaghetti Aglio Olio bekommen. Eine Seltenheit in Texas. Die hatten tatsächlich eine vegane Speisekarte! Da hat wohl vor mir schon mal der eine oder andere vegane Gast vorbeigeschaut. Dadurch haben wir aber kaum eines der veganen Restaurants besucht, die es in San Antonio gibt. Ich wäre gerne zu Senor Veggie gegangen, aber der hatte leider an den Tagen, an denen wir dort waren, geschlossen. Wir waren in der Vegeria, die war aber nicht empfehlenswert, daher gibt es an dieser Stelle auch keinen Link. Sie haben zwei Locations in der Stadt, die erste war einfach geschlossen und bei der zweiten haben sie uns dann gesagt, ja, die hätten einfach früher zu gemacht an dem Abend (ein Hinweis vor Ort oder auf deren facebook-page wäre nett gewesen) und das Buffet am zweiten Standort war einfach nicht gut.

Nicht vergessen darf man natürlich, dass in San Antonio die berühmte Alamo steht und eine ganze Reihe von spanischen Missionskirchen, die einfach nur atemberaubend schön sind.

 

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Einen Tagesausflug lohnt aber auch die Region des Hill Country, dorthin sind damals deutsche Auswanderer 1845 gekommen. Angeblich sprechen dort die Alten immer noch ein Deutsch, dass sich seit damals nicht verändert hat und bis 1940 Muttersprache in den Schulen. Leider haben wir auf unserer Tour durch New Braunfels, Gruene,  Niederwald, Boerne, Fredericksburg und Luckenbach keine deutschsprachigen Einwohner getroffen und auch die deutschen Restaurants bieten, wie zu erwarten war, nur amerikanisches Essen an. Interessant war der Tag aber trotzdem und die Region ist wirklich wunderschön. In Luckenbach habe ich im Saloon dann immerhin herausgefunden, dass Luckenbach im Westerwaldkreis liegt, also recht nah zu Siegen, wo ich zur Welt gekommen bin und 25 Jahre meines Lebens verbracht habe, bevor es mich nach Berlin verschlagen hat.  Bei meinem nächsten Besuch zu Hause werde ich vielleicht mal hinfahren. Dann habe ich Luckenbach, Germany und Luckenbach, Texas gesehen.

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Die längste Zeit am Stück haben wir im Big Bend National Park verbracht, einer unserer Hauptgründe, nach Texas zu fahren. Mein Mann und ich wandern sehr gerne und haben schon den einen oder anderen Nationalpark in den USA besucht, aber Big Bend stand schon lange ganz weit oben auf der Wunschliste – oder der Bucket List, wie die Amis die Liste nennen mit den Dingen, die man gesehen haben möchte, bevor man stirbt. Der Big Bend, also die große Biege am Rio Grande an der Grenze zu Mexiko, ist ein Aschenputtel der amerikanischen Nationalparks. Einfach, weil er so abseits liegt, dass die wenigsten sich die Mühe machen, hinzufahren. Ehrlich gesagt, hat mir die Autofahrt von San Antonio bis zum Big Bend dann auch irgendwann gereicht, aber sobald man in den Park reinfährt,  sind die ganzen vielen Stunden vergessen. Wir sind nachts erst dort angekommen, was die Fahrt erschwert hat – immerhin muss man ständig aufpassen, dass einem niemand vors Auto springt. Ich bin glücklich, dass uns während der gesamten Texastour kein Tier ins Auto gelaufen ist. Dadurch, dass wir aber nachts durch den Park bis zu unserem Motel fahren mussten, haben wir Rehe, Hasen und Javelinas gesehen – so was wie kleine Wildschweine, Nabelschweine genannt. Wir haben sie nur dieses eine Mal nachts zu Gesicht bekommen.  Tagsüber haben wir Hasen, Rehe, Koyoten und einen  Fuchs gesehen. Wir waren zum Bird Watching in einem kleinen Waldstück (dort gibt es unter anderem den roten Cardinal) und da wir mucksmäuschenstill waren, kam ein kleiner Fuchs vorbei. Marco hätte gerne Schwarzbären oder einen Puma gesehen, aber eigentlich bin ich ganz froh, dass wir keinem begegnet sind. Ich bin glücklich mit den Tieren, die wir zu Gesicht bekommen haben. Im Big Bend gibt es 400 Vogelarten und unzählige Wüstentiere, zum Beispiel auch eine Kängururatte, die aus den Körnern, die sie frisst, selber Wasser produzieren kann. Faszinierend.

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Faszinierend fand ich auch, dass es in der Geisterstadt Terlingua Seitan-Gerichte auf dem Menü gibt. Das Starlight Theatre gehört zu einem meiner kulinarischen Highlights dieser Reise. Das ganze Ambiente dieses Saloons ist so, wie man es sich aus einem Wildwestfilm vorstellt. Das erinnert mich daran, dass ich mir jetzt dringend mal The Alamo mit John Wayne ansehen muss.

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Aber auch in der Chisos Mountains Lodge, der Basis des Nationalparks, gab es zu meinem Erstaunen einen veganen Wrap. Damit habe ich nicht gerechnet. Empfehlenswert sind neben den vielen Wanderwegen (mein Favorit sind die Grapevine Hills) ein Besuch der heißen Quellen am Rio Grande und ein Besuch in Mexiko.

Austin ist nicht nur die Hauptstadt von Texas, sondern auch die vegane Hochburg des US-amerikanischen Bundeststaats. Grund genug und fast schon verpflichtend, während unseres Texasurlaubs auch in Austin vorbeizuschauen. Bei Happy Cow findet ihr eine Vielzahl von veganen Essensmöglichkeiten in der texanischen Hauptstadt, wir hatten leider keine Zeit, alle durchzuprobieren, aber was wir geschafft haben, seht ihr im Video.

Austin ist auch eine Stadt der Foodtrucks, an jeder Ecke steht einer. Wir waren bei The Vegan Nom (Tex-Mex) und BBQ Revolution (richtig texanisch). Ich wünschte, die Jungs von BBQ Revolution kämen mit ihrem Truck nach Berlin. Ich liebe Cole Slaw und habe durch die beiden die Möglichkeit gehabt, endlich mal wieder Cole Slaw essen zu können. Die anderen Salate und die Mac ’n Cheese, die die Jungs anbieten, waren aber auch richtig klasse. Ganz zu schweigen davon, dass sie ihr „Vleisch“ im Smoker zubereiten, also über Nacht räuchern, wie das im fleischlastigen BBQ-Süden der USA so üblich ist. Die beiden Varianten (Briskets und Ribs), die wir probiert haben, waren sehr lecker, aber ich fand die Salate so genial, dass ich das Vleisch eigentlich links liegen gelassen und Marco überlassen habe. Die Portionen sind riesig – wir haben den Rest mitgenommen und am nächsten Tag noch verdrückt!

Zum Frühstück sind wir in die Capital City Bakery gegangen, für mich ein weiteres Highlight. Endlich mal wieder Cinnamon Rolls! Übrigens gibt es die dort täglich und nicht nur samstags, wie ich es fälschlicherweise im Video behauptet habe. In Austin gibt es noch eine weitere Bäckerei, Sugar Circus & Sugar Mama’s Bakeshop und die bieten wochenends Cinnamon Rolls an, habe ich irgendwie verwechselt. War wohl so aufgeregt, weil ich nur noch wenige Meter von meinem Frühstücksglück entfernt war. Ich weiß aber nicht, ob die Cinnamon Rolls bei Sugar Circus vegan gewesen wären, dort ist nämlich nicht alles vegan, deswegen haben wir uns für die Capital City Bakery entschieden.  Und das war kein Fehler. Dort gab es auch vegane Kolatschen, kulinarisches Neuland für mich. Kolatschen sind dank der tschechischen Einwanderer damals mit im Gepäck mit in den Wilden Westen gekommen. Es gibt auch einen veganen Foodtruck, Bistro Vonish, der bietet gehobene vegane Cuisine und auch Kolatschen an. Ich kann zwar wahnsinnig gut essen, aber das haben wir beim besten Willen nicht mehr geschafft. Schade.

Und wer rechnet schon mit einer veganen Eisdiele in Texas? Sweet Ritual bietet 16 Eiscremesorten, was will man mehr?

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The Vegan Nom Food Truck

120 E North Loop Boulevard, Austin, Texas 78751

07:30 bis 16 Uhr, montags geschlossen

BBQ Revolution Food Truck

2421 Webberville, Austin, Texas 78702

Do – Sa: 16 Uhr bis Mitternacht bzw. bis ausverkauft

So: 16 Uhr bis Mitternacht bzw. bis ausverkauft

Ich würde nicht zu spät hingehen, ich glaube, wir waren gegen 18 Uhr da und es wurde schon knapp mit den Briskets und Ribs.

Sweet Ritual

4500 Duval Street, Austin, Texas 78751 (direkt um die Ecke von The Vegan Nom, also ideal zum Nachtisch)

Mo – Do: 12 bis 21 Uhr

Fr – Sa: 12 bis 23 Uhr

So: 12 bis 22 Uhr

Captial City Bakery

2211 E Cesar Chavez, Austin, Texas 78702

So – Do: 10 bis 19 Uhr

Fr – Sa: 10 bis 21 Uhr

Da sich Standorte und Öffnungszeiten bei den Food Trucks ändern können, schaut besser vor Eurem Besuch nochmal auf den Webseiten oder facebook-pages vorbei, um sicher zu gehen, dass noch alles seine Richtigkeit hat.

Uns hat es in Austin sehr gut gefallen, es ist eine sehr alternative Stadt, was sich auch in der Dichte der Veganer widerspiegelt. Ich finde deren Kreationen richtig klasse und ich freue mich, dass ich ein paar dieser inspirierenden Menschen kennen lernen durfte. Schön, dass sie in der veganen Szene in Texas so richtig mitmischen. Ich habe übrigens zum Glück trotz des ganzen Geschlemmes in den USA nicht zugenommen, juchu!

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In der Regel backe ich selber. Das macht ja auch am meisten Spaß. Aber manchmal hat man einfach keine Zeit. Gar keine Zeit. So wie dieses Jahr zu meinem Geburtstag. Ich habe mir dann tatsächlich auf dem Green Market in Berlin eine leckere Brotmischung (italienisches Kräuterbrot Bella Bombo), einen veganen Maulwurfkuchen und Vanillekipferln in Form von Hummelbee Backhelfern geholt. Die Mischungen sind wirklich im Nullkommanichts fertig und haben richtig lecker geschmeckt. Gerade das Brot war ratzfatz weg bei meinem Geburtstagsbrunch.

Das Sortiment könnt ihr im Onlineshop von Hummelbee bestellen. Und wie das Team von Hummelbee überhaupt auf die Idee gekommen ist, Backhelfer anzubieten, was in ihnen steckt und warum das Sortiment nachhaltig ist, das erfahrt ihr natürlich in unserem Interview.

Heute kommt Teil 2 unseres Weihnachtsmenüs mit Monika Leuenberg.

Für das Omelett braucht ihr:

  • ca. 200g Kichererbsenmehl (je nach Konsistenz)
  • 14 Rosenkohlköpfe
  • Kala Namak
  • Kurkuma
  • Pakora Masala
  • Chunky Chad Masala
  • Chilipulver
  • Pfeffer
  • Wasser

Für die Mangoldsauce:

  • 500g Mangold
  • 40g Ingwer
  • 90g Zwiebeln
  • 100ml Sojacreme
  • Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • Rapsöl

Wir wünschen gutes Gelingen und ein friedvolles, gewaltfreies Weihnachtsmenü!

Heute dreht sich alles um ein fast vergessenes Knollengemüse: Pastinaken. Bei mir sind sie in diesem Herbst das erste Mal auf dem Teller gelandet in einem leckeren Kartoffel-Pastinaken-Strudel. Im Römischen Reich gehörten Pastinaken wohl zu den beliebtesten Wurzelgemüsen, bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts waren Pastinaken auch in Deutschland und in Österreich eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel, wurden aber von Kartoffeln und Karotten weitgehend verdrängt. Das möchten wir ändern! Deswegen zeigen wir Euch heute ein Rezept für eine einfache, schnelle und leckere Pastinakensuppe! Unsere Gastköchin ist Monika Leuenberg. Monika ist eine sehr kreative Rezepteentwicklerin und sprudelt nur so vor Impulsen und Anregungen. Ich bin sehr dankbar, dass sie uns besucht und ein spezielles Weihnachtsmenü kreiert hat. Sie bietet auch regelmäßig Kochkurse an, die ich nur wärmstens empfehlen kann. Meine Mutter hat schon zwei Brotaufstrichkurse und eine Kräuterwanderung bei ihr besucht – das Ergebnis durftet ihr unter anderem in unserem Video Top3-Brotaufstriche sehen. Für diejenigen unter Euch, denen Olpe nichts sagt – es lohnt sich durchaus, einen Wochenendausflug in die Region zu machen, dort gibt es viele schöne Wandermöglichkeiten. Auch darüber werden wir in Zukunft berichten. Termine zu Monikas Kochkursen findet ihr auf ihrer Webseite. Ab und an ist sie auch in Berlin, lasst mich doch bitte wissen, wenn ihr Interesse haben solltet. Ich gebe Euch dann Bescheid, sobald Monika hier in der Hauptstadt einen veganen Schlemmerkurs anbietet.

Die Zutaten für die Pastinakensuppe:

  • 400g Pastinaken
  • 200g Kartoffeln
  •    85g Zwiebeln
  •    60g Rapsöl
  • 750ml Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kurkuma
  • Muskat
  • 100ml Sojacreme

Wir wünschen Euch viel Freude beim Kochen und gutes Gelingen!

Seit den ersten Tagen meines Vegan-Werdens erlebe ich immer wieder Überraschungen. So auch dieses Mal, als ich gegrübelt habe, ob wohl so etwas schwieriges wie eine Sachertorte auch vegan gelingen könnte. Für meinen Arbeitskollegen habe ich das Experiment gewagt – dank eines Rezepts nach Attila Hildmann und die Torte ist sehr gut angekommen. Zum einen ist sie wirklich nicht schwer und zum anderen überzeugt sie auch Nicht-Veganer mit ihrem leckeren schokoladigen Geschmack und der saftigen Konsistenz.

Für die vegane Sachertorte benötigt ihr:

 

  • 300g Mehl
  • 200g Zucker
  • 300g Margarine (Alsan)
  • 5 EL Sojamehl (Bioladen)
  • 3 TL Backpulver
  • 250 mL Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 60g Kakaopulver (ungezuckert)
  • 100g Bitterschokolade (50%)
  • 8 EL Aprikosenmarmelade

Gefunden habe ich das Rezept im Internet auf der Seite Vegancafé. Vielen Dank für das Rezept – ohne hätte ich mich niemals daran gewagt!!!

 

Heute zeigen wir Euch, wie ihr Bananen-Hundekekse selber backen könnt. Das Rezept dazu habe ich auf dem Blog Trendpfote – Hundeernährungsberatung gefunden. Dem Beschenkten haben sie sehr gut geschmeckt. Die Hundekekse sind weizenfrei und vegan. Ihr benötigt :

  • 650g Roggenvollkornmehl
  • 350g Dinkelvollkornmehl
  • 400g Bananen, vollreif, zerdrückt
  • 250g Kleinblatt-Haferflocken
  • Wasser
  • Mehl zum Ausrollen

Im Rezept steht, dass die Kekse für zwei Stunden gebacken werden sollen. Meine waren anscheinend so dünn ausgerollt, dass sie bereits nach 30 Minuten fertig waren. Im Rezept steht jedoch auch, dass wenn man sie nicht lange bäckt, sie auch nicht zu lange haltbar sind. Da die Rezeptmenge einen großen Berg an Teig produziert, sollte man also einen guten Tag Zeit fürs Backen einplanen 😉 und sie gut durchbacken, damit Euer Hund auch lange was davon hat. Oder aber die Menge des Rezepts einfach reduzieren und ein paar wenige backen.

Ich braucht mal wieder frischen Wind im Badezimmer? Wie wär’s mit einer zitronigen Variante! Wir zeigen euch, wie ihr ganz einfach Zitronenseife selber machen könnt!

Ihr braucht:

  • die abgeriebene Schale einer ungespritzten ZitroneIMG_7551
  • ein großes Stück Rohseife
  • ätherisches Zitronenöl
  • Schneidebrett und Messer
  • Topf und Schale für Wasserbad
  • Silikonförmchen
  • Kordel

Das Original-Rezept stammt hierher: Zitronenseife selber machen!

 

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und mit ihr machen sich die Erkältungen breit! Damit Husten und Halsschmerzen dieses Jahr nicht allzu schlimm ausfallen, haben wir das passende Rezept dazu für euch!

Für die Ingwer- bzw. Salbeibonbons braucht ihr:

  • 5g getrockneten bzw. 10g frischen Salbei oder ein Stück IngwerIMG_7526
  • 100g Zucker
  • einen kleinen Topf
  • Backpapier
  • Kochlöffel
  • Schneidebrett
  • Messer

Ich habe diesen Sommer unseren kompletten Salbeistrauch im Garten abgeerntet und die Blätter getrocknet. Daraus mache ich Salbeitee oder Gurgellösung bei Halsschmerzen – und nun auch diese Bonbons! Aber auch mit Ingwer schmecken die Bonbons klasse. Ingwer wirkt nicht nur bei Erkältungen, sondern auch bei Reisekrankheit!

Das Rezept zu den Bonbons stammt aus dem Buch Meine besten Heilpflanzenrezepte von Melanie Wenzel.

Wir wünschen euch einen schönen erkältungsfreien Herbst und viel Spaß beim Ausprobieren der Bonbons!

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Wir haben uns mit dem Spieleentwickler Kaspar Spanuth getroffen, der uns im Interview das Spielprinzip seines ersten veganen Brettspiels erklärt. Hier wird übrigens nicht mit erhobenem Finger gearbeitet, sondern das Spiel wurde von Kaspar so entwickelt, dass es in erster Linie um den Spielspaß geht – das Retten der einzelnen Tiere. Bei älteren Kindern ist es den Eltern daher freigestellt, ob sie thematisieren, was mit den Tieren passiert, die nicht gerettet werden können und warum sie überhaupt gerettet werden müssen beziehunsgweise von welchem Ort  – Massentierhaltung, Schlachthöfe, Tierversuchslabore, Zirkusse und Zoos werden vom Spielemacher bewusst nicht in Spiel gebracht. Ein Lebenshof für Tiere ist ein Kooperationsspiel, das heißt, man spielt gemeinsam gegen das Spiel und nicht gegen seine Mitspieler. Man muss an einem Strang ziehen und miteinander wichtige Entscheidungen treffen, um alle 24 Tiere zu retten und auf einem Lebenshof unterzubringen. Hört sich simpel an, ist es aber bei weitem nicht. Wir sind erfahrene Spieler und müssen sagen, dass dieses kleine Spiel es mächtig in sich hat. Nicht nur Würfelglück zählt, sondern auch Taktik – Fehler, die zu Anfang gemacht wurden, können am Ende nur schwer wieder korrigiert werden. Die Entscheidung zu treffen, ob man Tiere rettet, den Lebenshof vergrößert oder sich weitere Rettungschips besorgt, kann an manchen Stellen recht knifflig werden und darf nicht unterschätzt werden. Ich finde, das schaffen recht wenige Gesellschaftsspiele, die auf eine kurze Spieldauer von 30 Minuten ausgelegt und für Kinder geeignet sind. Ein tolles Gemeinschaftsspiel und eine schöne Geschenkidee.  Die kleine kompakte Verpackung sorgt dafür, dass man das Spiel auch gut auf Reisen oder zum Ausflug an den Badesee mitnehmen kann. Kaspar Spanuth hat dieses Spiel übrigens in Zeiten des Crowdfunding aus eigener Tasche finanziert und einen eigenen Verlag dafür gegründet. Auch das finden wir unterstützenswert. Daher erklärt sich auch der Preis von 22 Euro, da die erste Auflage in einer kleineren Stückzahl produziert wurde. Durch seine Komplexität lädt das Spiel zum mehrmaligen Spielen ein und wird sicherlich keine Leiche im Spieleschrank. Weitere Infos bekommt ihr direkt unter vegwiser Medien.

 

IMG_7294Beim Video zur selbstgemachten Mandelmilch hatte ich es versprochen: die Mandelreste landen nicht im Mülleimer, sondern werden weiterverwertet! Und zwar habe ich die gemahlenen Mandeln zunächst gründlich trocknen lassen – das geht am besten auf niedriger Stufe im Backofen, wer Geduld und Zeit hat, kann sie natürlich auch an der Luft trocknen lassen – und dann für die Peelingbutter verwendet.

Hier die Zutaten, die ihr dafür braucht:

  • 2 EL gemahlene MandelnIMG_7309
  • 5 EL Kakaobutter – oder 3 EL Kakaobutter und 2 EL Sheabutter
  • optional 1,5 EL Cadelillawachs (dann muss die Peelingbutter nicht im Kühlschrank gelagert werden)
  • einige Zweige frischer Rosmarin
  • 10 Tropfen ätherisches Öl, z.B. Lavendel

Ich habe dieses grandiose Rezept – wie auch schon das zur Mandelmilch – bei SchwatzKatz – selbstgemacht natürlich gesehen und gleich auch ausprobiert.

Ihr werdet euch wundern, wie zart eure Haut nach dem Peeling ist! Also: probiert es aus!

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Kinga Rybinska fertigt nachhaltiges Hundezubehör in Handarbeit. Die Produkte sind nicht nur wunderschön, sondern auch praktisch, allesamt leicht zu waschen und komplett ohne Plastik. Kinga arbeitet mit Stoffresten und anderen Materialien, die sie zweckentfremdet und zu schönen Hundedecken, Hundekissen, Leinen oder Spielzeug verarbeitet. Dadurch nutzt sie Ressourcen nachhaltig und produziert Produkte mit einem langen Wert – denn ihr wisst ja, wer billig kauft, kauft zwei Mal. Stöbert doch mal in ihrem Shop Second Hound – ihr werdet bestimmt was schönes für Euren Liebling finden. In unserem Interview stellt Kinga ihre Bestseller vor.

Ich bin immer auf der Suche nach veganen und palmölfreien Pflegeprodukten. Bei Annett von der Seifenmanufaktur SauberKunst bin ich fündig geworden. Hier eine kleine Vorstellung ihrer Produkte. Von der Gesichtsseife, Körperseife, Rasierseife, Shampooseife, Peeling, Körperbutter bis hin zum Deo bietet Annett fast alles an, was man zum Frischmachen und Wohlfühlen braucht. Nur halt eben mit einem besseren Gewissen – zum einen für die Umwelt, da es zum Beispiel keine großen Umverpackungen gibt wie Plastikflaschen und die Produkte fair gehandelt werden und zum anderen für einen selbst – denn Annett verwendet nur hochwertige Zutaten, die sie auch an die eigene Haut oder die ihrer Familie lässt. Viele weitere Infos und den Onlineshop findet ihr auf SauberKunst – die nächste Einkaufsmöglichkeit mit einer persönlichen Beratung von Annett bietet sich auch auf dem Vegan Vegetarischen Sommerfest!

Grundsätzlich versuche ich, Plastik und Verpackungen zu vermeiden, wo es nur geht. Ein sehr schwieriges Unterfangen. Daher verwende ich aber seit Jahren schon feste Seifen – ob zum Händewaschen, beim Duschen oder aber auch auf Reisen. Da sind zum Beispiel immer feste Haarshampoos mit im Gepäck. Auch Deos kommen bei mir nur in fester Form ins Haus. Außerdem versuche ich, regionale Produkte zu unterstützen, wo es nur geht. Zu sehen, dass jemand in Handarbeit mit ausgewählten Zutaten arbeitet, ist mir mittlerweile sehr wichtig geworden. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, einen Chemiecocktail mit Tensiden, Parabene und Hormonen auf meine Haut zu schmieren.

Wir werden Euch natürlich auch zukünftig über kleine Produzenten informieren, die schöne Produkte aus Leidenschaft und mit viel Liebe herstellen. Viel Spaß mit den Produkten von Annett!

Mandelmilch ist ziemlich lecker und für laktoseintolerante Menschen und Veganer eine tolle Abwechslung zu Reis- oder Sojamilch. Aber leider ist Mandelmilch im Laden halt auch ziemlich teuer. Spätestens, seit meine Tochter davon Becher-weise runter gluckert, habe ich mich gefragt, ob man sie nicht auch selber herstellen kann?!… Und: ja!! Man kann! Mandelmilch ist nicht nur super leicht und schnell selber zubereitet, sondern schont auch noch den Geldbeutel!

Ihr braucht dafür auch nur sehr wenige, übersichtliche Zutaten:

  • 200g geschälte Mandeln
  • eine Prise Salz
  • 1 Liter gefiltertes Wasser
  • optional könnt ihr Vanille, Agavendicksaft, Ahornsirup usw. für die Süße zugeben

Die Zutaten und die Zubereitung haben wir uns bei Schwatz Katz – selbstgemacht natürlich abgeschaut. Anstelle eines Nussmilchbeutels habe ich einfach eine Feinstrumpfhose verwendet. Das funktioniert prima und kostet nur wenige Cent!

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit beim Genießen!

 

Gänseblümchen schmücken nicht nur nahezu das ganze Jahr fast jede Wiese, sie sind auch noch ein vielseitiges Heilmittel mit breit gefächerter Wirkung. Eine Möglichkeit, sich diese nutzbar zu machen, zeigen wir euch im Video:  Gänseblümchenöl! Das lindert Muskelkater, hilft bei Quetschungen und Prellungen und ist ganz allgemein eine phantastische Pflege für die Haut.

Für das Öl braucht ihr: IMG_2427

  • eine gute Handvoll Gänseblümchen – nur die Blüten ohne Stiel
  • 200ml Jojobaöl
  • einen Kaffeefilter
  • eine Flasche zum Einfüllen

Denkt daran, die Gänseblümchen nach dem Pflücken ein bisschen auszuschütteln, damit kleine Tierchen noch schnell die Flucht ergreifen können, bevor ihr mit der Zubereitung des Öls los legt!

Die Idee zum Gänseblümchenöl habe ich mir übrigens wieder einmal in dem Buch Geschenke aus der Natur von Anne Rogge abgeschaut. Dort findet ihr noch viele weitere schöne Anregungen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

IMG_7203 - KopieFindet ihr es auch so schade, wenn die Rosenblüten im Garten, auf Balkon, Terrasse oder im Park langsam aber sicher die Köpfe hängen lassen und ihre prächtigen Blütenblätter von sich werfen? Muss es nicht, denn jetzt braucht ihr euch nicht mehr nur an ihrem Aussehen und Duft zu erfreuen, sondern ihr könnt sie nun auch kulinarisch genießen. Ihr bekommt von uns ein Rezept, mit dem ihr die herrlich duftenden Rosenblätter zu leckerem Sirup verarbeiten könnt!

Dazu braucht ihr natürlich vor allem jede Menge Blütenblätter. Die sollten unbedingt von unbehandelten Rosen sein. Von den Blättern gekaufter Rosen solltet ihr die Finger lassen, denn die sind gespritzt – und das könnte man dann anschließend auch von eurem Sirup behaupten.

Was ihr also für eine kleine Flasche Rosenblütensirup braucht:

  • 40g RosenblätterIMG_7213
  • 250g Zucker
  • den Saft einer Zitrone
  • 250-350ml Wasser

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Sirup herzustellen, die minimal voneinander abweichen. Die Anleitung, für die ich mich entschieden habe, habe ich mir hier abgeschaut und etwas abgewandelt: www.kuechengoetter.de

Besonders lecker schmeckt ein Schuss Rosenblütensirup im Mineralwasser oder im Prosecco, aber auch als i-Tüpfelchen auf Süßspeisen.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim Genießen!

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Dieses Rezept wurde auf unserer ve lové facebook-page gepostet und natürlich haben wir es sofort ausprobiert. Für die veganen Baiser benötigt ihr:

  • die Flüssigkeit von einer Dose Kichererbsen
  • Zucker
  • Vanilleextrakt

Das Originalrezept findet ihr auf dem amerikanischen Blog Slate. Grundsätzlich finde ich die Idee wirklich grandios, Kichererbsenflüssigkeit (aquafaba) für Baisers zu verwenden. Zum einen, weil daher ein Nebenprodukt nicht in den Abfluss gekippt, sondern sinnvoll weiterverwendet wird. Zum anderen, weil es dadurch wirklich eine Möglichkeit gibt, auf veganem Weg Baisers und Torten mit Baiser herzustellen. Jedoch habe ich das Gefühl, dass man für die perfekte Konsistenz tatsächlich eine Küchenmaschine benötigt, die viel besser unterheben kann, als wenn man das selber mit dem Mixer versucht. Geschmacklich waren meine Baiser wirklich absolut am Original dran und super-lecker. Jedoch war die Masse nicht fest genug und nach gut zwei Stunden sind die Baiser wieder in sich zusammen gefallen. Ich schiebe es auf die Küchenmaschine. Da ich sowieso plane, mir eine zuzulegen, werde ich das Rezept dann nochmal mit der Hilfe einer Küchenmaschine ausprobieren.

Vielleicht hätte ich die Baiser auch noch länger im Backofen trocknen lassen sollen, als es im Rezept angegeben wurde. Oder ich hätte Puderzucker an Stelle von regulärem Zucker verwenden sollen, wie der deutsche Blog kochtrotz vorschlägt. Sie verwenden auch ein Bindemittel (Xanthan, Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl), was ich beim nächsten Mal auch ausprobieren werde. Vielleicht liegt die Lösung in beidem, Bindemittel und Küchenmaschine. Die Blogger von kochtrotz haben eine Küchenmaschine verwendet und schreiben auch, dass die Masse ohne Bindemittel in sich zusammenfällt – was mein Desaster erklärt. Komisch, dass es bei den Amerikanerinnen ohne Bindemittel funktioniert hat – aber man sieht auch in ihrem Video, wenn sie in die Baiser beißen, dass sie recht weich im Inneren sind.

Grundsätzlich habe ich gelesen, dass Baiser eher die trockenen, festen Süßigkeiten sind, die wir aus den deutschen Bäckereien kennen und Meringues sowieso vom Rezept her auch weich sein können. Auf Grundlage dieses Rezeptes können also nicht nur die harten Baiser, sondern auch Mousse au Chocolat, Kuchen mit Baiserhaube, lockere Käsekuchen, Schaumküsse, Marshmallows und Marshmallow Fluff hergestellt werden. Und da kann ich voll zustimmen – meine aufgeweichten Baiser hatten nachher sowohl die Konsistenz als auch den Geschmack von Marshmallows.

Ich werde mich der Herausforderung stellen, irgendwann Meisterin in Sachen Kichererbsenwasser-Schaum zu sein und sowohl perfekte Baiser als auch Kuchen mit Baiserhaube hinzubekommen und mich vielleicht mal an Schaumküsse und richtige Marshmallows ranzuwagen. Vielen Dank nochmal an Emma für den Post und die Anregung. Faszinierend, was man aus Kichererbsenwasser zaubern kann.

Ich freue mich über Eure Kommentare, Anregungen und Tipps in Sachen vegane Baiser – vielleicht klappt es bei Euch besser und ihr könnt mir verraten, woran es bei meinem Versuch gescheitert ist.  Es gibt übrigens eine komplette facebook-Gruppe zum Thema „Vegane Meringue – Hits and Misses“ und da fühle ich mich doch gleich besser. Wenn es für die Zubereitung und dem Scheitern bei der Herstellung des veganen Schness eine eigene Seite gibt, kann ich mich nicht komplett doof angestellt haben. 😉 Es besteht Hoffnung!

Pünktlich zur Fashion Week haben wir einen Clip für Euch zum Thema nachhaltigem Shopping in Berlin. Immerhin gilt unsere Hauptstadt auch als Hauptstadt des Upcycling. Hier gibt es unzählig viele Möglichkeiten, nachhaltig und grün einzukaufen. Damit man nicht den Überblick verliert, hat der Upcycling Fashion Store zusammen mit Get Changed! eine so genannte Green Fashion Roadmap herausgebracht, auf der man das gesamte Berliner Angebot nach Stadtteilen präsentiert bekommt – schön gestaltet mit Läden, Showrooms und Änderungsateliers. Jeder Upcycling-Spot ist mit der Adresse, dem Konzept und der nächsten U-Bahnstation ausgestattet. Also genau das richtige, wenn man gerade ein bestimmtes Kleidungsstück sucht. Oder gerne eine richtige Shoppingtour mit grünem Gewissen machen möchte – aus den fast 30 Anlaufstellen lässt sich so ganz einfach eine eigene Route zusammenstellen.

Wer zu Besuch in der Stadt ist und sich nicht so auskennt oder keine Lust hat, selber eine Route auszuarbeiten, kann sich auch den geführten Touren anschließen, die von Guides von HolaBerlin und GetChanged! durchgeführt werden. Fünf verschiedene Touren durch Kreuzberg, Charlottenburg, Mitte, Friedrichshain und Neukölln finden jeden Freitag um 14 Uhr im Wechsel statt. Zur Fashion Week gibt es jeweils Sondertouren.

Weitere Infos bekommt ihr hier:

Upcycling Fashion Store

Green Fashion Tours

Visit Berlin

Arianna vom Upcycling Fashion Store war so lieb, mir ein Interview zur Green Fashion Roadmap und den Green Fashion Tours zu geben. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Schauen und ganz viel Freude beim Entdecken der nachhaltigen Modemöglichkeiten in Berlin. Über Fotos mit Eurer nachhaltigen Shoppingbeute freuen wir uns natürlich wie immer sehr!

IMG_2435Endlich – die Temperaturen steigen, die Sonne lässt sich wieder blicken und der Sommer macht nun endlich seinem Namen alle Ehre!

Damit ihr alle bestens vorbereitet seid, bekommt ihr von uns die passende erfrischende Eis-Idee dazu, die wir uns bei Mari vom Blog Babykindundmeer abgeguckt haben: selbst gemachtes Regenbogeneis aus 100% Früchten, ohne Zucker oder sonstige Zusatzstoffe!

Vor allem bei Kindern ist es wegen seines farbenfrohen Aussehens der Renner. Und weil es außerdem super einfach zu machen ist,  können die Kleinen bei der Eiszubereitung auch prima mitmischen!

Für das Regenbogeneis braucht ihr:

  • mehrere weiche Obstsorten in verschiedenen Farben , z.B. Blaubeeren, Himbeeren, Mango, Pfirsich, Kiwi, Brombeeren, Erdbeeren…
  • Eisförmchen
  • Pürrierstab oder Mixer

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Wem die pure Frucht nicht süß genug ist, der kann dem Obstpürree natürlich auch etwas Zucker oder Agavendicksaft hinzufügen. Mir persönlich schmeckt es gerade gut, den Geschmack der puren Früchte nicht mit zugefügter Süße zu überdecken.

Viel Spaß bei der fruchtigen Erfrischung!

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Nachdem Marina euch letzte Woche das Rezept zu den Holunderblütenküchle gezeigt hat, möchten wir diese Woche noch mal nachlegen! Denn der Holunder, der zur Zeit an jeder Ecke blüht und die Luft mit seinem herrlichen Aroma beduftet, hat es wirklich verdient, dass man sich ihm reichlich widmet! Hier kommt also das Rezept samt Anleitung zum Holunderblütensirup!

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Da mir der verlockende Holunder ganz spontan während eines wunderschönen Spaziergangs durch den Tegeler Forst (an einem der bislang viel zu seltenen schönen Sonnen-Tagen!) vor die Nase gekommen ist, war ich nicht darauf vorbereitet, ein Video zu drehen. Ich habe also kurzerhand mein Telefon gezückt und die Foto- und Videofunktion zur Hilfe genommen. Das heutige Video fällt also etwas anders aus, als ihr es von uns kennt! Aber der leckere Holunderblütensirup, der am Ende dabei herausgekommen ist, wird das entschuldigen!… 🙂

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Bei meiner Suche nach dem passenden Rezept (denn das hier ist auch mein allererster Holunderblütensirup) bin ich auf sehr viele, recht ähnliche Ideen gestoßen und habe mich dann schließlich doch dazu entschieden, eine eigene Variante zu probieren. Hier also meine Zutatenliste:

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  • 12-15 Holunderblütendolden
  • 500ml Wasser
  • 500g Zucker
  • eine unbehandelte Zitrone oder Limette – oder jeweils eine Hälfte
  • 1/4 TL Vanillepulver oder das Mark einer halben Vanilleschote

Viel Spaß beim Nachmachen und eine herrliche Erfrischung!

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Letztes Jahr in der Fränkischen Schweiz sind sie mir zum ersten Mal begegnet: Holunderblütenküchle oder Hollerküchle, wie man dort sagt. Jetzt musste ich ein Jahr warten, bis ich sie selber ausprobieren konnte und das Rezept ist wirklich einfach und da die Küchle nicht so bekannt sind, habt ihr damit sicherlich einen Überraschungs-Clou auf dem Tisch stehen – alle freiwilligen Testpersonen waren begeistert. 😉

Hollerküchle3    Hollerküchle

Ihr braucht:

  • 12 Holunderblütendolden
  • 400ml Hafermilch
  • 250g Mehl
  • 2 EL Zucker oder 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Rum oder 2-4 Tropfen Rumaroma
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Öl zum Frittieren
  • vegane Dessert-Sauce oder Zimt und Zucker

Dann wünschen wir Euch gutes Gelingen und guten Appetit!

Heute gibt es von unserer Seite einen kleinen Urlaubstipp in Nordhessen –  einer sehr schönen und recht unbekannten Ferienregion, die daher nicht überlaufen ist und sich sehr gut zum Wandern eignet: die Region Werra-Meißner rund um Eschwege.

Inge und Wolfgang Hielscher bieten vom 13. bis 20. September eine Feldenkrais- und Wanderwoche in der Hessischen Schweiz an. Was Euch da erwartet und wie auch das Hotel und die Verpflegung während der Woche aussieht, verraten uns die beiden in unserem Interview.

Weitere Informationen findet ihr unter Feldenkrais Hielscher –  anmelden könnt ihr Euch bis zum 15. August 2015!

Frau Stifel vom Naturhotel Hessische Schweiz kocht vegane Menüs, wenn ihr Euch vorher anmeldet. Selbst wenn ihr mal nur zum Tagesausflug in der Gegend seid, könnt ihr nach Voranmeldung dort Mittag essen. Unser Menü hat 15 Euro gekostet – es gab Salat, Suppe, einen Hauptgang mit Spargel und Dinkelbratlingen und Nachtisch. Wir waren mehr als satt – ich finde, der Preis ist mehr als angebracht.

Viel Spaß beim Schauen – vielleicht bekommt ihr ja Lust auf eine Woche Entspannung in Nordhessen!

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Guerilla Gardening – Blühende Oasen an tristen Orten
Brandneu ist das Guerilla Gardening nicht mehr, aber wir finden die Idee nach wie vor toll. Guerilla Gardening bedeutet, triste Stellen mit Pflanzaktionen aufzupeppen und die Stadt dadurch ein bisschen bunter, freundlicher und schöner zu machen. Werft die Samenbomben genau dahin, wo bunte Blumen vermisst werden und auch wachsen können. Eure Mitmenschen erhalten nach wenigen Wochen eine blühende Überraschung. Ihr braucht nur ein bisschen Geduld, vielleicht geht ihr auch einfach ab und an bei Eurem Guerilla Gardening-Platz vorbei und gießt ein wenig als Starthilfe, falls es nicht genug regnen sollte.

Benötigte Zutaten:

  • verschiedene Samen (zum Beispiel Tagetes, Ringelblume, Kornblume, Lavendel, Sonnenblume, Malve, Lupine)
  • torffreie Erde
  • natürlicher Kompost
  • braunes Tonpulver
  • ein wenig Wasser

Formt die Kugeln nicht zu groß, sonst könnte das mit dem Keimen nicht so optimal klappen. Trocknet sie am besten ein bis drei Tage – man sieht und fühlt aber selber, wann die Bomben auswurfbereit sind.  Acht bis zehn Samenbomben solltet ihr pro Quadratmeter verwenden. Die Bomben werden einfach ausgeworfen und müssen nicht eingegraben werden, höchstens noch leicht auf der Erde andrücken. Falls ihr nicht alle Samenbomben direkt aufbraucht, halten sie auch eine Weile, wenn man sie kühl und trocken lagert. Wir wünschen Euch ganz viel Spaß dabei und schickt uns auf alle Fälle Eure Fotos – wir freuen uns auf blühende Nachbarschaften!

Bei uns sah es dann so aus:

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Aus dem Buch Echt Vegan Kochen stellen wir Euch ein einfaches, aber sehr leckeres Kuchenrezept vor.

Ihr braucht dafür:

  • 450 ml Mandelmilch
  • 4,5 EL geschroteter Leinsamen
  • Margarine und Mehl für die Form
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 140g Zartbitterschokoladenraspel
  • 200g Margarine
  • 225 g Zucker
  • 100g Mandelmus
  • 1 TL Zimtpulver
  • Salz
  • 2-3 EL Sojamilch

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Übrigens: letztes Jahr haben wir aus dem Buch bereits den leckeren  Couscous-Salat ausprobiert!

Zum Geburtstag meiner Mama haben wir einen Frühstücksbrunch gemacht und dabei gleich mitgedreht. Meine Mama, ihre Freundin Ingrid und ich zeigen Euch jeweils unseren Beitrag fürs Buffet und wie ihr die leckeren Brotaufpepper schnell selber zubereiten könnt. Hier die Zutaten für den Einkaufszettel:

Fake-Thunfisch-Salat

Das es in unseren Weltmeeren fast keine Thunfische mehr gibt, muss ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht erst erwähnen.  Deswegen gibt es in dem Buch Vegan lecker lecker! auch eine fischfreie Variante:

  • 250g Kichererbsen (bereits gekocht)
  • 50g Staudensellerie
  • 50g Gewürzgurken
  • 50g Porree oder 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 TL Sojasauce
  • 1 TL Algenpulver
  • Salz und Pfeffer
  • 150g Sojanaise

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Mandel-Möhre-Paprika-Creme

Dieser Aufstrich war der Favorit beim Geburtstagbrunch sowohl unter den Veganern als auch Nicht-Veganern. Ist wirklich suuuuper-lecker! Meine Mama und Ingrid haben die Rezepte bei einem veganen Kurs bei Monika Leuenberg gelernt. Schaut mal auf ihrer Seite vorbei, sie bietet verschiedene interessante Kurse an!

  • 125g vegane Butter
  • 1 große Möhre
  • 1 rote Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100g Mandeln
  • 3 EL Kräuter
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Paprikapulver

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Cashew-Pflaumencreme

Die süße Verführung!

  • 150g Cashews
  • 150ml Wasser
  • 120g getrocknete Pflaumen
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Zitronenschale
  • 2 Msp. Vanillepulver
  • 2 EL Sesamöl
  • 4 Datteln
  • 1 Zitrone
  • 4 EL Agavendicksaft

Dann wünschen wir guten Appetit!

Eure Haut ist mal wieder reif für ein Peeling? Warum dieses nicht einfach selber machen – und zwar aus Zutaten, die man vor der Haustür findet!

Hier ist das Rezept für das hautstraffende  Birkenblätter-Peeling:

  • 1 Handvoll junge Birkenblätter
  • 8 EL Zucker
  • 1 EL feines Meersalz
  • 80 ml Mandel- oder Jojobaöl
  • ein schönes Glas

Außerdem braucht ihr einen Mixer oder Pürrierstab und circa 10 Minuten Zeit!

Das Rezept stammt mal wieder aus dem Buch „Geschenke aus der Natur“ von Anne Rogge, aus dem wir bereits verschiedene Rezepte vorgestellt haben.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim nächsten pflegenden Duscherlebnis!

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Ihr möchtet die Sonne morgens mit frühstücken lassen? Dann ist dieses Rezept genau das Richtige für euch: Löwenzahn-Gelee aus Blütenblättern ist im Handumdrehen gemacht und schmeckt sonnig-lecker – auch an einem regnerischen Apriltag!

Das Rezept stammt aus dem Buch „Geschenke aus der Natur“ von Anne Rogge, aus dem wir schon mehrfach Rezepte und DIY-Ideen vorgestellt haben.  Es ist im Kosmos Verlag erschienen. Das Tolle an den Rezepten ist, dass die Zutaten dafür in den meisten Fällen direkt vor der Haustür zu finden sind. In jeder Jahreszeit bietet die Natur eine Fülle von Materialien und Möglichkeiten, aus denen in einfachen Schritten tolle Mitbringsel und Geschenke gestaltet werden können.

Jetzt aber zum Rezept! Ihr braucht dafür:

  • viele Löwenzahnblüten (mindestens 35, besser mehr)
  • 500ml Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • ca. 200g Gelierzucker 2:1
  • einen Kaffeefilter oder ein feines Sieb
  • ein Marmeladenglas

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

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Hier gibt es das leckere Rezept für die super-leckeren Zitronen-Cake-Pops!

Ihr braucht:

100g Kokosmehl

200g Mandelmehl

100g Aprikosen, 100 g Rosinen und EL Wasser zum Einweichen

1 TL Vanille

5 EL Agavendicksaft

 

Und für die Glasur:

50g Kokosöl (4 EL)

1/2 Zitronenschale

1 EL Agavendicksaft

2 EL Kokosflocken

 

Viel Spaß beim Schlemmen!

Weitere Rezepte von Anja findet ihr auf ihrem Blog die Vegane Mami!

Als unsere ersten Studiogäste  durften wir die Vegane Mami Anja und ihre Tochter Johanna bei uns begrüßen. Wenn ihr mehr über Anja und Johanna erfahren wollt, schaut doch auf ihrem Blog  Die Vegane Mami vorbei. Anja führt dort selber viele interessante Interviews und stellt leckere Rezepte vor.  Auch ihre E-Books findet ihr dort.

Weitere spannende Links zum Thema veggie Kinder findet ihr hier:

Beitrag Vegane Ernährung für Kinder vom WDR

Die Blogger von Rohe Energie haben mehrere informative Clips zu dem Thema gepostet.

PETA veggie kinder

Ihr liebt Süßes und braucht noch ein veganes Rezept, um eure Schokolade selber zu machen? Dann erfahrt ihr heute bei uns, wie ihr das ganz einfach selber hin bekommt. Das Rezept ist aus dem Buch „Vegan for fit“ von Attila Hildmann. Zum Nachmachen ihr:

  • 50g weißes MandelmusIMG_0870
  • 50g Kakaobutter (ich habe etwas weniger verwendet)
  • 20g Agavendicksaft
  • 15g Bio-Kakaopulver
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • Cerealien, z.B. Cashewkerne, Kürbiskerne, gepuffter Amaranth, zuckerfreie Cornflakes,…

Die Schokolade ist ganz fix zubereitet, schmeckt total lecker und ist auch noch eine Augenweide! In Eiswürfelförmchen gegossen, bekommt man Pralinen heraus, in Tafelformen gegossen, wird’s die klassische Schokoladentafel.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

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Heute zeigen wir Euch eines unserer Lieblingsrezepte – für die Ostertafel, aber sicherlich auch generell als Klassiker für Eure Brunches, Picknicks oder Grillpartys.

Ihr braucht:

 

1 Dose gekochte Kichererbsen

100g Hartweizengriesnudeln

150g vegane Mayonnaise

1 Messerspitze Kurkuma

Schnittlauch

Meersalz oder Kala Namak

 

Und wenn ihr die Mayonnaise selber machen möchtet:

50ml zimmerwarme Sojamilch

125ml geschmacksneutrales Pflanzenöl (z.B. Distelöl)

1/2 TL mittelscharfen Senf

1 Spritzer Zitrone

Pfeffer, Meersalz, Kala Namak

Wir wünschen Euch guten Appetit und ein schönes Osterfest mit Euren Lieben!

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Wie versprochen folgt diese Woche Teil 2 unserer Vegan Gladiators-Reihe mit einem sehr interessanten Interview mit Fitness-Guru Karl Ess. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Karl, dass er sich die Zeit für dieses Interview genommen hat. Ich bin wirklich beeindruckt von seinen Antworten und finde es höchst spannend, die Sicht auf eine vegane Ernährungsweise von jemandem zu erhalten, der nicht aus Tierschutzgründen oder anderen ethischen Gründen vegan geworden ist. Sehr aufschlussreich im Hinblick auf die Auswirkung von einer rein pflanzlichen Ernährung auf unsere Fitness und wieder einmal eine Bestärkung darin, dass man seinem Körper mit der pflanzlichen Ernährung etwas gutes tut!

Weitere Infos zu Karl findet ihr auf seiner Homepage, seinem youtube-Kanal oder bei facebook.

Peta dreht zur Zeit eine neue Kampagne. Wir durften an einem Drehtag dabei sein und Interviews mit den „veganen Gladiatoren“ führen – heute Katharina Kuhlmann im Gespräch über vegane Sportskanonen und warum die vegane Ernährung ihr das Leben gerettet hat.

Hier geht’s zu Kathis Webseite.

 

Frische Tomaten, Erdbeeren oder Spargel im Winter. Fleisch, Milch und Kaffee zu Billigpreisen. Fertiggerichte und stark bearbeitete Produkte – das alles findet man reichlich in den Supermarktregalen und es steht wohl auch bei den meisten Menschen täglich auf dem Speiseplan. Doch all diese Lebensmittel sind nicht ganz unproblematisch.

Wir stellen euch im Video ein Koch- bzw. Rezeptbuch vor, das viele Informationen rund um den Bereich Bio-Lebensmittel, Fairer Handel, regionaler Anbau und Nachhaltigkeit gibt.

Was kann ich als Einzelner überhaupt bewirken, wie lassen sich vielleicht lang gepflegte Essgewohnheiten ändern, wie und wo kann ich damit anfangen und schmeckt so ein Essen mit nachhaltigem Hintergrund überhaupt noch lecker?

Auf all diese Fragen liefert das Buch „Nachhaltig genießen“ Antworten, und darüber hinaus über 100 Rezepte, die sich leicht und überwiegend schnell umsetzen lassen.

Wir geben euch im Video einen kleinen Einblick in dieses Buch.  Wer neugierig geworden ist und darüber hinaus mehr wissen möchte, der sollte selber einen Blick hineinwerfen und die Rezepte ausprobieren.

„Nachhaltig genießen – Rezeptbuch für unsere Zukunft“ von Dr. Karl von Koerber und Hubert Hohler ist im TRIAS Verlag erschienen und kostet 19,99 Euro.

Als Veganer in Berlin unterwegs und keine Ahnung, wo die nächste Location mit entsprechender Speisekarte zu finden ist? Statt knurrendem Magen verspricht die App „Berlin Vegan“ für jeden (veganen) Geschmack das richtige Essen!

Ich selber bin zwar „nur“ Vegetarierin und deshalb eigentlich nicht auf vegane Restaurant, Cafés oder Imbisse angewiesen. Dennoch war ich neugierig, was diese App so zu bieten haben würde, denn zumindest die fleischlose Küche ist für mich wichtig – und die ist bei veganer Kost ja sowieso garantiert. Und da es ja auch galt, Marina essenstechnisch glücklich zu machen, haben wir den Test gemacht. Und ich muss sagen: wir waren begeistert! Neben Infos zu Entfernung und Wegstrecke versorgt die App Interessierte auch mit aufschlussreichen Details zum Angebot, so dass wir im Vorfeld recht genaue Vorstellungen hatten, was wir vorfinden würden. Leicht verständlich und benutzerfreundlich, so sollte es sein.

Unser Fazit: Wer als Besucher in Berlin oder als Bewohner im fremden Stadtteil unterwegs ist, der braucht mit dieser App nicht mehr in jedem Restaurant oder jedem Café zu fragen, ob es eine vegane Auswahl gibt. Dank „Berlin Vegan“ findet jeder  seine kulinarischen Vorlieben auf den ersten Blick. Und wer über Berlin hinaus – auch international – auf der Suche ist, dem hilft die App „HappyCow“ weiter!

Ein Klassiker unter den Kuchen und der Lieblingskuchen einiger meiner Freunde – also wurde es an der Zeit, ihn mal als vegane Variante auszuprobieren.

Hier die Zutaten:

Für den Teig

  • 200g Mehl
  • 100g Zucker
  • 120g Margarine
  • 1 Päckchen Vanilinzucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 40g dunklen Kakao
  • Sojamilch oder Hafermilch

Für die Creme

  • 1 Becher Sojajoghurt natur
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 70g Zucker
  • etwas Zitronensaft

Der Teig kommt für eine Stunde in den Kühlschrank, dann nochmal für 40 – 45 Minuten in den Backofen bei 160 Grad. Ich habe das Rezept bei Chefkoch.de gefunden – vielen Dank an julia_281 für das tolle Rezept! Euch viel Spaß beim Video und beim Nachbacken!

In diesem Video nehmen wir Euch mit auf die Azoreninsel Sao Miguel. Essenstechnisch hat es viel besser geklappt, als ich erwartet habe. Unser Hotelrestaurant hat sich immer sehr ins Zeug gelegt, für uns etwas zu zaubern: Vale Do Navio. Unser Apartementkomplex hieß Aparthotel Acorsonho, der gehört zum Hotel Vale Do Navio.

Auch im Restaurant 4Platanos im Nordwesten der Insel gibt es ein veganes Nudelgericht auf der Karte – das hat mich schon gewundert, überhaupt was vegan ausgewiesenes zu finden – danke an die Veganpioniere, die vor uns auf der Insel im Urlaub waren! Die Tagessuppen waren erstaunlicherweise fast überall vegan – meistens püriertes Gemüse und immer sehr lecker. Vegane Varianten, die man unterwegs am einfachsten bekommen hat, waren Nudelgerichte – zum Beispiel auch bei Tony’s in Furnas. Im Parque Atlantico, einer Shoppingmall, gibt es das Wok to Walk, das ich sehr empfehlen kann – die Zutaten werden frisch vor Euren Augen im Wok zubereitet und vegan ist dadurch absolut kein Problem.

Es gibt auch ein vegetarisch-veganes Restaurant auf der Insel, Rotas da Ilha Verde – aber ihr werdet es nicht glauben… nach einer relativ langen Anreise (Berlin-Lissabon, dort vier Stunden Aufenthalt und dann noch der Flug Lissabon-Ponta Delgada) holen wir den Mietwagen und haben nur ein Ziel: das Restaurant. So viel Gutes haben wir darüber gelesen, es soll das Beste vegetarische Restaurant der Azoreninselgruppe sein, für uns steht fest: da werden wir jeden Tag hingehen. Restaurant gefunden, Parkplatz auch und dann – ein Zettel im Fenster. Betriebsferien – über den kompletten Zeitraum, den wir auf der Insel sind. Was für ein Pech! Aber so konnten wir immerhin herausfinden, dass die Azoreaner sich wirklich Mühe geben, wenn man erklärt, dass man sich komplett pflanzlich ernährt.

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Am 14. Februar ist Valentinstag und ihr habt noch keine Idee, was ihr eurer Liebsten/eurem Liebsten schenken könnt? Wie wäre es zum Beispiel mit sprudelnden Badepralinen! Und zwar nicht etwa gekaufte, sondern natürlich selber gemachte! Die sind nämlich super schnell und ganz einfach gemacht und liefern garantiert ein prickelndes – beziehungsweise sprudelndes – Badevergnügen!

Für etwa 20 Badepralinen braucht ihr:

  • 200g Natron
  • 100g Zitronensäure
  • 50g Speisestärke
  • 80g Kokosöl

Wer noch Duft und Farbe verändern möchte, der braucht außerdem noch:

  • ätherisches Öl, z.B. Rose, Lavendel, Orange
  • und/oder getrockneter Lavendel, Rosenblüten, Orangenschalenabrieb, Kräuter
  • Lidschattenpulver oder Lebensmittelfarbe

 

Im Video habe ich die Hälfte der Zutaten verwendet und 10 Badepralinen heraus bekommen.

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Und noch ein kleiner Hinweis: Das enthaltene Kokosöl hinterlässt einen leicht öligen Film auf der Haut, der pflegend wirkt. Am besten rubbelt ihr euch nach dem Baden nicht mit einem Handtuch ab, sondern lasst euch „lufttrocknen“, damit die pflegende Wirkung erhalten bleibt. Ich benutze Kokosöl zum Beispiel auch als Alternative zur Bodylotion, da die Haut angenehm weich wird und ich den Duft auch sehr gerne mag. Der ölige Film setzt sich allerdings auch in der Badewanne ab, weshalb diese nach dem Baden gereinigt werden sollte. Er ist aber schnell, leicht und rückstandslos zu entfernen.

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Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und Baden! Und natürlich einen schönen Valentinstag!

Dieses Mal nehmen wir Euch mit auf Geschäftsreise. Ich zeige Euch, was ich mitnehme, wenn es auf Reisen geht und natürlich schauen wir, wie gut es unterwegs klappt mit der veganen Verpflegung. Sowohl in Budapest, als auch in Madrid und Dublin gibt es vegetarische und vegane Restaurants, aber in der kurzen Mittagspause mit dem gesamten Team dahin zu gehen, war zeitlich einfach nicht drin. Obwohl ich erwartet habe, in den Fleischnationen Ungarn und Spanien schlecht satt zu werden, hat es gerade in Budapest sehr gut geklappt.

Ein wirklich sehr gutes Menü für umgerechnet 11 Euro gab es im Lacipecsenye, dass eigentlich ein kompletter Fleischtempel ist. Trotzdem haben sie extra für mich ein Dreigangmenü kreiert und nehmen sich dafür Zeit, so lange bei ihnen nicht gerade jeder einzelne Tisch besetzt ist und so richtig Stress herrscht. Und selbst im Touristenviertel haben wir richtig gut gegessen. Was nehmt ihr denn mit, wenn ihr beruflich unterwegs seid? Oder was sind Eure Tipps, wie man sich am besten durchschlägt?

 

Nach dem vielen Geschlemme zur Weihnachtszeit hat der eine oder andere unter Euch so langsam bestimmt wieder Lust auf einen leckeren Kuchen am Wochenende – Anlässe gibt es ja zu Genüge.  Heute zeigen wir Euch eine leckere Mandarinen-Orangen-Torte, das Rezept stammt zwar aus Katharina Kuhlmanns Weihnachtsbäckerei, aber Mandarinen und Orangen sind ja jetzt auch noch in den Läden erhältlich.

Ihr braucht:

400g Mehl Type 550

200g feiner Backzucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

1 EL Christstollengewürz (Lebkuchengewürz geht auch, das habe ich verwendet)

100g weiße vegane Schokolade

200ml Rapsöl

100ml Sojamilch oder Dinkelmilch

10ml Rum (ich habe Rumaroma verwendet)

Saft von 1 Orange

10 Mandarinen

1 EL Orangeat

1 EL Zitronat

5 EL Puderzucker

Backzeit: 50 Minuten bei 170 Grad (Umluft 150 Grad)

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Schlemmen!

Heute beginnt in Berlin die Fashion Week, Grund genug für uns,  wieder ein Modethema zu posten. Ich lese ganz oft in Foren Fragen zu veganen Schuhen, deswegen möchten wir in unserem heutigen Video einmal die Gründe dafür nennen, warum Veganer auch vegane Schuhe tragen und warum man sich diese Schuhe „leisten“ sollte. Sicherlich sind sie nicht so günstig wie aus den gängigen Schuhläden, die wir in Einkaufscentren finden.  Ich halte es mittlerweile nach der Devise, lieber einmal etwas mehr Geld in ein vernünftiges Paar Schuhe zu investieren anstatt andauernd ein neues Paar kaufen zu müssen, das vielleicht nur 20 Euro gekostet hat, dafür aber auch unbequem ist (ja, wir Mädels tragen manchmal auch Schuhe, die vielleicht nicht so bequem sind, so lange sie gut aussehen – davon kann auch ich mich hier nicht komplett frei sprechen…) oder halt eben nicht wirklich lange hält.

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Ich kaufe seit Jahren nichts neues mehr, außer, meine Sachen fallen auseinander – und das war bei meinen Schuhen mittlerweile der Fall. Zwei Paar vegane Treter habe ich mir gegönnt, einmal die sportliche Variante von der kalifornischen Marke Macbeth und einmal ein portugiesischer Stiefel aus Kork von nae, der mich schon seit Wochen immer wieder aus dem Avesu-Schaufenster angeflirtet hat und mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist.

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Sehr gerne möchte ich Euch auf die Webseite von Hansvurst verweisen, die sehr gut aufführt, welche Gründe für vegane Schuhe sprechen und zu einem Artikel des veganen Online-Portals Vegpool  – ich denke, allein der Verzicht auf giftige Substanzen sowohl für diejenigen, die die Schuhe herstellen als auch für diejenigen, die sie nachher tragen, ist ein überzeugender Punkt, wenn das Tierleid alleine nicht reicht. Und ich denke, die wenigsten von Euch haben Lust auf Lederschuhe aus China, bei denen man nicht weiß, ob man dort jetzt Hund oder Katze oder was auch immer trägt.  Selbst in Frankreich sollen tausende von Katzen für den Fellhandel gestohlen werden. Eine Kennzeichnung für Fell- und Lederwaren ist in Deutschland nämlich keine Pflicht. Der Verbraucher kann mal wieder nicht nachvollziehen, was er da überhaupt trägt. Leider wie so oft.

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Viel Spaß beim Schauen des Videos und ich hoffe, wir konnten Euch dazu anregen, beim nächsten Schuhkauf auf die vegane Variante zurück zu greifen, den Tieren, den Menschen und der Umwelt zuliebe. Wie ihr seht, haben uns das Schuhshooting und die Schuhe bisher viel Spaß bereitet!

 

Auf eurem Schreibtisch herrscht immer Chaos? Oder ihr findet gerade dann, wenn ihr sie dringend braucht, eine wichtige Telefonnummer nicht wieder? Dann braucht ihr bessere Ordnung. Und die ist ganz einfach mit ein paar Dingen aus eurem Haushalt herzustellen – wir zeigen euch im Video, wie ihr eure eigene Pinnwand basteln könnt. Und zwar aus wenigen Materialien, die die meisten vermutlich ohnehin herumfliegen haben. Also gebt euren Stoffresten und alten Korkuntersetzern eine zweite Chance und verhelft ihnen zu einem weiteren nützlichen Einsatz als Pinnwand.

Ihr braucht dafür nur:

  • ein paar schöne Stoff- oder Lederreste
  • Korkuntersetzer
  • Klebstoff (am besten Heißkleber)

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Brrrr! Die kalte Jahreszeit beginnt so langsam, ihrem Namen alle Ehre zu machen. Die Handschuhe sind längst verlegt, die Hände dauerhaft kalt. Sollte euch dieses Szenario bekannt vorkommen, dann lautet unser Vorschlag: Schnappt euch ein paar Dinge aus eurem Haushalt und  macht euch eure eigenen Ruckzuck-Handwärmer für die Jackentasche ganz einfach selber!

Ihr braucht dafür:

  • Einen kleinen Stoffrest
  • Nadel & Faden
  • eine Schere
  • Dinkelkörner (oder Leinsamen, Kirschkerne, Traubenkerne, usw.)

Wie ihr aus diesen Utensilien ganz einfach einen praktischen Taschenwärmer machen könnt, indem ihr einfach ein paar Dinge aus eurem Haushalt verwendet, das zeigen wir euch im Video. Warme Hände sind versprochen!

Viel Spaß beim Nachmachen!

Wer hat noch keinen Vorsatz für das neue Jahr? Demjenigen geben wir heute eine Anregung in Form eines kleinen Büchleins – dem Klimasparbuch, einem handlichen, praxisorientierten Ratgeber- und Gutscheinbuch mit zahlreichen Infos dazu, wo man sich beim Einkaufen, Essen oder Entspannen klimaschonend verhalten und dabei sogar den eigenen Geldbeutel schonen kann! Ihr findet darin jede Menge hilfreiche Tipps für den Alltag und zahlreiche Gutscheine, die für vergünstigtes Einkaufen sorgen und zum klimafreundlichen Handeln anregen.

Das Buch ist zur Zeit für acht Städte und Regionen erhältlich, gibt aber auch jede Menge allgemeingültige Tipps für diejenigen Leser, die nicht direkt im Einzugsgebiet eines der Bücher leben.

Die Klimasparbücher sind über den Buchhandel zu bekommen und kosten 4,95 Euro. Weitere Informationen erhaltet ihr über www.klimasparbuch.net!

Schaut euch unser Video an, um mehr dazu zu erfahren!

Wie gut, dass unser Blog den Untertitel „Projekt nachhaltig leben“ trägt und nicht „Wir wissen schon, wie’s geht“. Bei diesem Video ist mir ein faux pas passiert, der sehr schön illustriert, das wir uns mit unserem Blog auf einer Reise befinden, die uns täglich dazulernen lässt. Passend zum Weihnachtsfest präsentieren wir Euch eine leckere Spekulatiuscremetorte, die eigentlich eine Lebkuchencremetorte werden sollte.

Ich bin eine absolute ab-und-an-Bäckerin, dementsprechend verblüfft war ich, schon Ende November vor leeren Gewürzregalen zu stehen. So wurde aus meiner Lebkuchencreme- eine Spekulatiuscremetorte, die auch sehr lecker schmeckt. Mein faux pas passierte jedoch an einem anderen Regal – auf der Suche nach Back- und Puddingpulver habe ich lediglich darauf geachtet, dass die Produkte keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten. Isabell hat mich dann entsetzt darauf hingewiesen, dass ich Dr. Oetker-Produkte verwendet habe, anstatt Bio. Ehrlich gesagt, habe ich bei so einem Backpulver nicht damit gerechnet, dass das einen großen Unterschied macht. Also habe ich mich an die Recherche gesetzt und herausgefunden, warum man definitiv NICHT zu den handelsüblichen Backmittelchen greifen sollte:

Handelsübliches Backpulver enthält Natriumhydrogencarbonat (Natron), welches in Verbindung mit einer Säure – oft Dinatriumdihydrogendiphosphat oder Monocalciumorthophosphat – die gewünschte Reaktion zeigt. Künstliche Phosphate stehen im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu fördern. Mmh, genau eben dieses Diphosphat befindet sich in den Produkten von Dr. Oetker. Dementsprechend verwendet doch bitte für Eure Variante der Spekulatius- oder Lebkuchencremetorte Bioprodukte oder stellt Euer Backpulver selber her – Maria vom Blog Widerstandistzweckmaessig zeigt, wie das ganz einfach geht.

Und hier jetzt aber das Rezept der leckeren Weihnachtstorte:

300 g Mehl

200g gemahlene Haselnüsse

140g extrafeiner Backzucker

4 EL Backzucker für die Füllung

1 Päckchen Backpulver

1 Päckchen Lebkuchengewürz oder in meinem Fall Spekulatisgewürz

150 ml Rapsöl

400 ml Vanille-Sojamilch

2 Päckchen Puddingpulver mit Sahnegeschmack

600 ml ungesüßte Sojamilch

50g gehackter Haselnusskrokant

80 ml vegane Sahne

Viel Spaß beim Nachbacken und genießen!

Jedes Jahr zu Weihnachten treibt uns wieder die Frage aller Fragen um: Was sollen wir bloß verschenken! Über 200 Euro wird bis zum Heiligen Abend im Durchschnitt jeder Deutsche für Geschenke ausgegeben haben – überwiegend für neu produzierte Dinge. Um dem Shopping-Rummel und dem ausufernden Neukauf-Rausch etwas entgegenzusetzen, möchten wir euch eine Alternative vorstellen: Second Hand- oder Upcycling-Produkte aus Materialien, die ansonsten auf dem Müll gelandet wären, im neuen Gewand aber ein zweites Leben bekommen, sind sinnvoll für die Umwelt, nachhaltig und eine Freude unter’m Weihnachtsbaum.

Wir haben uns auf einem Berliner Markt für Upcycling- und Second Hand umgeschaut und zeigen euch ein paar Beispiele, welche Möglichkeiten des etwas anderen Schenkens es gibt. Wer mehr dazu erfahren möchte, der kann sich auch bei den Veranstaltern unter www.oldthing.de informieren. Und wer vor Weihnachten keine Gelegenheit mehr findet, sich auf einem Upcycling-Markt umzuschauen, der kann sich sicher sein, dass auch im restlichen Jahr das Kaufen und Benutzen wiederverwendeter oder gebrauchter Dinge sinnvoll ist!

Wen wir neugierig gemacht haben: Die Hüte und Mützen aus Kaffeesäcken sind erhältlich bei www.feinehuete.eu, die Taschen und Täschchen aus LKW-Plane sind von www.gazpachostore.com, und die in alten Platten gebundenen Notizbücher sind über wie_nyl@arcor.de erhältlich!

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachhaltigen Geschenke-Shopping und eine schöne Weihnachtszeit!

Advent Advent ein Lichtlein brennt. Gerade in der Weihnachtszeit werden unzählige Kerzen gekauft und angezündet – sie machen die besinnliche Jahreszeit nochmal umso gemütlicher. Worüber die wenigsten aber Bescheid wissen: herkömmlichen Kerzen sind richtige Klimakiller und obendrein auch noch gesundheitsschädlich.

Etwa 90 Prozent der auf dem deutschen Markt erhältlichen Kerzen bestehen aus Paraffin. Dieser Stoff fällt bei der Schmieröldestillation aus Erdölen an.  Zündet man eine solche Kerze an, können Schadstoffen an die Raumluft abgegeben. Unter anderem können das Blei oder Nickel sein. Wenn man Nickeldämpfe, Nickelsalze einatmet, dann entwickelt man schon bei sehr niedrigen Nickelkonzentrationen langfristig  Lungenkrebs. Auch die Emissionen von Blei und Schwefeldioxid können gesundheitsschädlich sein. Entscheidend ist dabei die Menge der freigesetzten Substanzen. Derzeit gibt es noch keine EU-weite Richtlinie, die die Schadstoffabgabe einer Kerze begrenzt. Viele allergisierenden, erbgutschädigenden oder auch krebserregenden Stoffe gelangen zusätzlich über Farben, Lacke und Duftmittel in die Kerzen – darunter Schwermetalle, halogenorganische Verbindungen, polyzyklische Moschus-Verbindungen und Flammschutzmittel.

Die logische Schlussfolgerung: einfach Bio-Kerzen kaufen. Auf den ersten Blick eine vermeintlich saubere Alternative zum Erdöl, denn das in Biokerzen verwendete Stearin ist ein nachwachsender Rohstoff und somit biologisch abbaubar. Leider ist der Rohstoff meist aus Palmöl hergestellt. Palmöl ist mittlerweile zum wichtigsten Pflanzenöl der Welt geworden. Ein riesiges Problem, denn für Palmölplantagen werden riesige Flächen tropischen Regenwalds gerodet. Dazu könnt ihr Euch gerne unser Palmöl-Interview mit Susanne Danke von der BOS Deutschland anschauen. Abgesehen davon sind viele Kerzen Mischkerzen, das heißt, selbst bei Stearinkerzen kann Paraffin mit drin stecken, sogar bei billigen Bienenwachskerzen.

Alternative 1: Kerzen aus Sojawachs
Sie brennen bei niedrigeren Temperaturen und somit länger als Paraffinkerzen, außerdem ohne dabei Schadstoffe an die Raumluft abzugeben. Schaut Euch zum Beispiel mal bei Munio Candela um, die Kerzen gibt es unter anderem über artificial zu bestellen.

Alternative 2: Kerzen aus Rapswachs
Auch diese bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und sind biologisch abbaubar. Für kurze Transportwege verwendet der Hersteller ausschließlich Rapswachs aus europäischen Pflanzen: Stuwa.

Ich möchte an dieser Stelle noch auf einen äußerst informativen Artikel aufmerksam machen, auch wenn er schon etwas älter ist: http://www.jameda.de/gesundheit/allergie/schadstoffe-in-kerzen-gesundheitsgefahren-durch-kerzen-in-der-weihnachtszeit/

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Unser Orangen-Themenmonat geht in die dritte und letzte Runde! Dieses Mal möchten wir euch zeigen, wie ihr eine hübsche Orangen-Deko ganz einfach selber machen könnt.

Für die Orangenbäumchen braucht ihr nur:

  • getrocknete Orangenscheiben
  • ein Stück Holz oder ein Stück Kork
  • einen langen Holzspieß
  • Sternanis

Die Anleitung zum Orangenbäumchen bekommt ihr im Video!

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Diese Woche machen wir eine Ausnahme und widmen uns nicht einem Thema rund um die Orangen, sondern zeigen euch, wie ihr der Vogelwelt vor eurer Haustür eine Freude machen könnt!

Statt zu den Ausstechförmchen zu greifen und eine erste Fuhre Plätzchen zu backen, könnt ihr eure Förmchen nämlich auch anderweitig zum Einsatz bringen! Wir zeigen euch, wie ihr mit wenigen Zutaten wunderschöne Birdy Cookies selber machen könnt.

Ihr braucht dazu nur:

  • einige Ausstechförmchen
  • Kokosfett
  • loses Vogelfutter
  • etwas Kordel
  • ein paar Zahnstocher

Viel Spaß beim Nachmachen und den Vögel bei ihrem bunten Treiben Zuschauen!

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Orangenduft – das ist der Inbegriff der Vorweihnachtszeit! Und auf die möchten wir euch gerne schon ein bisschen einstimmen. Deshalb haben wir den November ganz den Themen rund um die Orange gewidmet. Heute gehen wir damit in die zweite Woche und zeigen euch, wie ihr ganz einfach ein tolles Verwöhn-Peeling aus Orangen selber machen könnt.

Ihr braucht dafür:Foto

  • Rohrohrzucker
  • Abrieb einer Orange
  • Saft einer halben Orange
  • Zimt
  • Olivenöl

Das genaue Rezept zum Peeling erklären wir euch im Video! Also schaut rein und macht’s nach! Viel Spaß dabei!

 

 

Im November möchten wir uns verschiedenen DIY-Ideen rund um Orangen widmen. Den Anfang machen wir diese Woche mit selbstgemachten Orangenkerzen – ganz einfach und ruck-zuck gemacht!

Ihr braucht dafür nur:

  • Kerzen- und Dochtreste
  • Orangen
  • Zitruspresse

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Zwar hat uns der Herbst bis jetzt noch mit viel Sonnenschein und gnädigen Temperaturen verwöhnt. Dennoch wächst langsam aber sicher das Bedürfnis, es sich gemütlich und kuschelig zu machen. Damit das noch ein bisschen besser gelingt, haben wir hier ein schnelles Rezept für euch, damit ihr eure eigenen Knuspernüsse für den gemütlichen Abend ganz einfach selber machen könnt.

Ihr braucht dafür:

  • 250g gemischte Nüsse
  • 4 EL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!

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Heute möchten wir euch ein bisschen auf die kalte Jahreszeit einstimmen! Denn was ist schöner, als sich selbst eine kleine Auszeit zu gönnen, wenn es draußen regnet oder stürmt!?

Hier also alle Infos für ein wohltuendes Rosenblüten-Badesalz:

  • eine Hand voll getrockneter Wildrosenblätter
  • etwa 5 Tropfen ätherisches Rosenöl
  • 250g Totes Meer-Salz
  • ein gut verschließbares Glas

Noch ein Tipp: Natürlich könnt ihr das Badesalz auch z.B. mit getrocknetem Lavendel zusammenstellen. Dann anstelle des Rosenöls ein Lavendelöl hinzufügen.

Viel Spaß beim Nachmachen und schöne Auszeit!

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Mit Susanne Danke von der BOS Deutschland konnten wir ein Interview zum Problem Palmöl führen – sie erklärt uns, warum Palmöl in Lebensmitteln, Kosmetika und Reinigungsmitteln ein Problem ist. Vielen Dank an dieser Stelle an BOS Deutschland, dass wir ihre Fotos in unserem Video verwenden dürfen. Manche sind zwar etwas hart, aber ich denke, ihr werdet das verkraften und möchtet auch nicht vor der Wahrheit verschont werden.

Der kleine süße Sura, der sich auf einem der Fotos so in den Arm der Pflegerin kuschelt, kam 2013 mit 3 abgehackten Fingern in die Station. Es wird vermutet, dass seine Mutter getötet wurde und sich das Baby so fest an seine Mutter klammerte, dass man die Finger mit einer Machete abschlug. Er war anfangs sehr verstört. Aber mittlerweile hat er sich gut im Waldkindergarten eingewöhnt. Nur ein Beispiel von vielen. Das die Waisenkinder ihre schweren Traumata halbwegs überwinden können, ist vor allem den Pflegerinnen (die Babysisters genannt werden) zu verdanken, die sich sehr liebevoll um die Kleinsten kümmern.

Zwar gibt es bald die Kennzeichnungspflicht für Palmöl bei Nahrungsmitteln, bei Kosmetika, Reinigungsmitteln oder gar Benzin muss es aber immer noch nicht angegeben werden. Unter diesen Links findet ihr eine Liste mit all den vielen Namen, die Palmöl haben kann:

http://www.rettetorangutans.de/alles-rund-ums-palm%C3%B6l/andere-namen-f%C3%BCr-palm%C3%B6l/

http://www.palmoilinvestigations.org/names-for-palm-oil

Unter

http://umweltblick.de/index.php/branchen/produkte-ohne-palmoel

findet ihr Einkaufshilfen mit Produkten ohne Palmöl. Noch mehr Infos und auch ein Video findet ihr auf der BOS Deutschland-Seite:

http://www.bos-deutschland.de/augenblick/

und auf der Seite

http://www.regenwald-statt-palmoel.de/

BOS kämpft für den Schutz der Orang-Utans und den Erhalt des Regenwaldes. Nehmt Euch bitte einen Augenblick Zeit, Euch über das Problem Palmöl zu informieren. Die BOSler leisten wahnsinnige Arbeit! Ich weiß, es wird dem Verbraucher nicht leicht gemacht, auf Palmöl im Alltag zu verzichten. Ich versuche, mich palmölfrei zu ernähren und achte auch bei Seifen darauf, dass sie ohne Palmöl hergestellt wurden beziehungsweise auch bei Kerzen. Trotzdem bin ich immer wieder sprachlos, wenn ich diese lange Liste mit Namen des Palmöls sehe und worin es sich überall befindet. Im Video hat Susanne mit mir einen spannenden Test gemacht, den ich haushoch verloren habe – so wie wahrscheinlich fast jeder Verbraucher ihn beim täglichen Einkauf verliert. Also Augen auf bei Palmöl!

Jetzt im Herbst heißt es nochmal die letzten Sonnenstrahlen genießen und die Wanderstiefel schnüren. Der Harz eignet sich da perfekt für einen Kurzurlaub in der bunten Jahreszeit. Aber auch im Winter ist er eine Reise wert, verwandelt sich in eine verschneite Zauberwelt. Das Gute liegt oftmals so nah und viel zu selten nehmen wir uns Zeit, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Das gelingt einem ganz einfach in der veganen Bergpension Schulenberg. Umgeben von herrlicher Natur und versorgt vom Frühstück über veganen Wanderproviant bis hin zu sündigem Kuchen am Nachmittag oder einem stärkendem Abendessen nach einem langen Wandertag – man wird rundum verwöhnt. Wer dann immer noch fit ist, kann sich an Björns Spielesammlung zu schaffen machen – ich habe ehrlich gesagt noch nie so eine große Spielesammlung in einem Hotel gesehen. Leider waren wir abends von unseren Wanderungen so fertig, dass wir es nicht mehr zum Spielen geschafft haben – aber das werden wir beim nächsten Mal nachholen.

Empfehlenswert ist eine Wanderung in der Moorlandschaft rund um Torfhaus, im Winter finde ich den Eckerlochstieg hoch zum Brocken ganz besonders schön. Wer sich in seinem Urlaub lieber Städte anschaut, wird in Goslar oder Wernigerode fündig. Die Altstadt von Goslar ist nicht umsonst Weltkulturerbe, in Wernigerode lockt das mittelalterliche Schloss. A propos Weltkulturerbe: dazu zählt auch das Bergwerk Rammelsberg. Leider hatten wir keine Zeit, es uns anzuschauen – steht also auch noch auf unserer To-Do-Liste. Wir haben es aber zumindest schonmal von außen auf uns wirken lassen – was für eine riesige Anlage!

Wie ihr seht, es gibt genug zu entdecken rund um Schulenberg.

Vegane Bergpension Schulenberg
Tannenhöhe 2
38707 Schulenberg, Deutschland

Telefon: +49 – (0)5329-690137
Website: http://www.vegane-bergpension.de

Heute haben wir wieder eine Buchneuvorstellung für Euch.  „Die Reise nach Veganien“ ist das erste Buch von der Moderatorin und veganen Konditorin Katharina Kuhlmann. In dem Vorlesebuch bringt sie Kindern die Gedanken, die hinter der vegetarischen und veganen Lebensauffassung stehen, näher. Die Hauptpersonen sind die aufgeweckte Frida und ihr sprechendes Schweinchen Mona. Wie Katharina auf die Idee gekommen ist, ein veganes Kinderbuch zu schreiben und was sie mit Frida und Mona sonst noch vorhat, erfahrt ihr in unserem Interview. Wer Katharina live erleben möchte, hat dazu auf der Frankfurter Buchmesse vom 8. bis 12. Oktober die Möglichkeit oder ihr schaut auf www.katharina-kuhlmann.com regelmäßig nach Updates, wo ihr Katharina in nächster Zeit persönlich antreffen könnt.

„Die Reise nach Veganien“ ist für Kinder ab fünf Jahre, kostet 16,90 Euro, hat 96 Seiten komplett ohne tierliche Inhaltsstoffe (umweltfreundlich gedruckt, mit Farben auf Pflanzenölbasis, auf Umweltpapier und mit Bindung ohne Knochenleim) beim Weissbooks Verlag. Unter diesem Link könnt ihr es auch direkt bestellen: http://www.weissbooks.com/b%C3%BCcher/herbst-2014/kuhlmann

Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen! Wir freuen uns auf Euer Feedback, wie Euren Kindern das Buch gefallen hat! Eure Meinungen sind natürlich auch erwünscht!

Wir haben uns mit Til vom Kampagnennetzwerk stop vivisection unterhalten. Die Fluggesellschaft KLM Air France transportiert immer noch Primaten für Versuchszwecke. Im Video erfahrt ihr, wie ihr helfen könnt.

Doch mehr noch als Worte beschreiben die Fotos von Jo-Anne McArthur das Leiden der Versuchsprimaten: http://www.weanimals.org/gallery.php?id=94#ph7

Sie war unterwegs in Laos, Kambodscha, Vietnam, Indonesien und China, um zu zeigen, wie die Versuchstiere bereits vor ihrem Transport in die Versuchslabore gehalten und gequält werden.

Wo ihr gegen Versuchstiertransporte protestieren könnt, findet ihr auf der Kampagnenseite von stop vivisection und unter folgenden Links – als Spende, Unterschrift oder persönlich bei einer Demo (im Oktober finden noch einige Demonstrationen statt, zum Beispiel zum Welttierschutztag am 4. Oktober):

http://www.stopvivisection.net/links.html

http://www.tierversuchestoppen.de

http://www.gatewaytohell.net

Passend zur Weinfest-Saison zeigen wir Euch heute ein Interview mit Peter Gänz, Diplom-Oenologe und Kellermeister des Weingut Gänz in Rheinland-Pfalz. Er klärt uns darüber auf, warum regulärer Wein nicht vegan ist, wo der Unterschied liegt und warum man eigentlich immer zu einem wirklich edlen Tropfen greifen sollte. Weitere Infos über die Familie Gänz, ihr Weingut und Biohotel findet ihr auf der Webseite www.gaenz.com.

Wir haben es uns auf jeden Fall schmecken lassen. Prost!

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Ein Schneebesen, ein leeres Marmeladenglas und ein Tarteförmchen – das sind Dinge, die in den meisten Haushalten vorhanden und mehr oder weniger selten im Einsatz sind. Wie wäre es also damit, diese Alltagsgegenstände einfach einmal zweckzuentfremden und  aus Ihnen schöne Deko-DIY’s zu machen?

Wir haben ein paar Ideen zusammengestellt. Schaut selbst und lasst euch inspirieren!

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Am letzten Augustwochenende hat das Vegan Vegetarische Sommerfest in Berlin stattgefunden. Neben vielen Info- und leckeren Imbissständen gab es zahlreiche Acts auf der Bühne und ein spannendes Programm im Aktionszelt. Leider konnten wir nicht das komplette Fest für Euch dokumentieren, aber wir waren fleißig und haben viele interessante und informative Interviews für Euch geführt. Über die nächsten Wochen werden wir nach und nach alle Gespräche hier posten.

Freuen könnt ihr Euch unter anderem auf folgende Themen:

  • Das Problem Palmöl / BOS Borneo Orang Utan Survival Deutschland
  • Stop Vivisection / Stop Vivisection Kampagnennetzwerk
  • Veganer Wein / Weingut Gänz

Los geht’s mit einem kleinen Überblick übers Fest, bei dem wir Björn Moschinski und Patrik Baboumian getroffen haben. Viel Spaß damit und wir hoffen, dass wir Euch Lust auf das Vegan Vegetarische Sommerfest machen konnten und ihr nächstes Jahr mitfeiert auf dem Berliner Alexanderplatz!

Ob zur Gartengrillparty, zum Picknick oder am See – dieser Salat ist ganz fix zubereitet und schmeckt einfach wahnsinnig lecker!

Ihr braucht dafür:
200g Couscous
1 gelbe Paprikaschote
2 Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1 TL gemahlenen Koriander
Pfeffer, Salz
3 EL Weißweinessig
4 EL Olivenöl
4 Stiele Minze
Pflanzenmargarine

Die Idee zum Rezept haben wir aus dem Buch „Echt vegan kochen“ vom Münchner Koch und Foodstylisten Michael Koch. Auf 224 Seiten findet ihr über 125 Rezepte. Vorab wird in die Basics des veganen Genusses eingeführt, unter anderem mit Austauschtabellen für Produkte tierischen Ursprungs. Also auch perfekt für Neulinge geeignet. Es sind viele unkomplizierte Ideen dabei, aber auch mal aufwendigere Ideen für anstehende Feste.

Das Buch kostet 9,95 Euro und ist im Zabert Sandmann-Verlag erschienen.

ISBN: 978-3-89883-446-9

Viel Spaß beim Nachkochen!

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Wie kann man sich ganz leicht den Sommer noch ein bisschen schöner gestalten? Mit ein paar einfachen DIY-Ideen zum Nachmachen!
In diesem Video verraten wir euch unsere TOP 3 für den Sommer: alles zum Selbermachen und ganz einfach – versprochen!

TOP 1: Ein Eis der etwas anderen Art – mit Äpfeln und Frischkäse!

Die Zutaten:IMG_8159

  • 2 säuerliche Äpfel
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100g Kräuterfrischkäse oder vegane Kräuterstreichcreme
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Muskatnuss

TOP 2: Blumige Eiswürfel

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TOP 3: Foto-Windlichter

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Schaut rein und lasst euch inspirieren!! Natürlich freuen wir uns auch über eure Anregungen! Habt ihr Ideen, was wir gerne für euch basteln sollen? Dann schreibt uns!

Heute kommt der zweite Teil über Textilsiegel. Wir haben uns sehr gefreut, sowohl mit Frau Scheuer von Naturtextil als auch mit Frau Kersten von GOTS drehen zu dürfen.  Das GOTS-Siegel dürfte Euch wahrscheinlich schon öfter über den Weg gelaufen sein, im Interview erfahrt ihr, was es damit auf sich hat.

GOTS – das ist der Global Organic Textile Standard und nicht Global Textile Standard wie ich ihn fälschlicherweise im Interview abgekürzt habe.  Ahem…

Die Vision von GOTS ist, dass Bio-Textilien zu einem wesentlichen Teil des Alltags werden, die das Leben der Menschen verbessern und der Umwelt zugute kommen.

Auf der GOTS-Webseite findet ihr alle Informationen zum Siegel, vielmehr aber könnt ihr auch in einer Datenbank surfen und schauen, wo es GOTS-zertifizierte Produkte  zu kaufen gibt beziehungsweise welche Hersteller zertifiziert sind. Das Ganze ist nach Kategorien unterteilt, so dass ihr schnell weltweit fündig werdet. Mir hat diese Suchfunktion schon oft geholfen.

Wann habt ihr euch das letzte Mal so ein richtiges Klamotten-Schnäppchen gekauft? Wie viel Geld hat die letzte Jeans oder das gerade erstandene T-Shirt gekostet?
Die Freude darüber werden wir jetzt ein wenig trüben, denn Billig-Mode – das können sich vermutlich die meisten selber denken – kann nur deshalb billig sein, weil Textilarbeiter dafür ausgebeutet und unsere Umwelt und Gesundheit stark belastet werden. Und trotzdem muss Shoppen nicht zur freudlosen Angelegenheit werden, denn wer ohne schlechtes Gewissen einkaufen möchte, dem zeigen wir jetzt, wie er sicher sein kann, dass er Naturtextilien in der Einkaufstasche nach Hause trägt, dass die Arbeiter zu fairen Löhnen gearbeitet haben und dass die erstandene Kleidung nicht krank macht, sondern nach höchsten Ansprüchen an die textile Ökologie hergestellt worden ist.
Ein Kleidungsstück reist durchschnittlich 19.000 Kilometer durch die Welt. Dass ein Kleidungsstück, dessen Baumwolle aus den USA kommt, die wiederum in der Türkei gereinigt und gesponnen wurde, auf den Philippinen zusammengenäht und in Bulgarien gefärbt wurde, nicht nach ökologischen und sozialverträglichen Gesichtspunkten hergestellt worden sein kann, dass es sich nicht um ein hochwertiges Produkt handeln kann, wenn es nur fünf Euro kostet, liegt eigentlich auf der Hand. Natürlich tragen die Kosten der günstigen Kleidung diejenigen, die sie herstellen. Mit Löhnen, von denen sie ihre Familien nicht ernähren können und dafür lange Stunden in Fabriken mit giftigen Chemikalien arbeiten.

Außerdem möchten wir zur Slow-Fashion aufrufen!
Wer Secondhand einkauft, muss nicht automatisch auf schöne, hochwertige oder gut erhaltene Kleidung verzichten! Auch beim Kleidertausch findet man oft ungeahnte Lieblingsteile und verhilft den eigenen abgelegten Stücken zum Weiterleben. Und ökologisch betrachtet ist es der wesentlich sinnvollere Umgang mit Kleidung! Wir möchten in Zukunft immer wieder in der Kategorie Fashion darüber berichten, wie man nachhaltig und fair Spaß an Mode haben kann.

Den Auftakt gibt diese Woche ein Interview mit Heike Scheuer vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.

Unter www.naturtextil.de könnt ihr mehr über das Siegel und seine Kriterien erfahren. Hier ein paar im ersten Überblick:

  • 100% Naturfasern
  • keine gefährlichen Substanzen
  • Bleichen nur mit Sauerstoff, nicht mit Chlor oder Wasserstoffperoxid, Natronlauge oder Tensiden
  • Sozialstandards werden eingehalten (diese orientieren sich an den Kernnormen der International Labour Organisation (ILO): Es gibt keine Zwangsarbeit oder Sklavenarbeit, Vereinigungsfreiheit und Recht auf Tarifverhandlungen werden respektiert, die Arbeitsbedingungen sind sicher und hygienisch, es wird keine Kinderarbeit verrichtet, es werden existenzsichernde Löhne gezahlt, es gibt keine überlangen Arbeitszeiten, es erfolgt keine Diskriminierung, den Arbeitern wird eine reguläre Anstellung angeboten und grobe oder inhumane Behandlung ist nicht erlaubt.)

 

Habt ihr schon Eure Sommerlektüre gefunden oder könnt ihr noch einen Tipp gebrauchen? Hier kommt unser Vorschlag – „Bin ich blöd und fahr in Urlaub?“ fragt sich Autor Falko Löffler und gibt auch gleich die Antwort: Zuhausebleiben ist der beste Trip. Auf 240 Seiten, aufgeteilt in 14 Kapitel mit Titeln wie „Reiseverweigerung ist Wellness“,  gibt er Anleitung dazu, wie man ein perfekter Stubenhocker wird und bleibt. Er zeigt Wege auf, wie man Reisen im Idealfall vermeidet und wenn man doch mal los muss, wie man sie überlebt. Eine Leküre, die sicherlich nicht ganz bierernst zu nehmen ist und doch Recht behält, wenn man gerade im Kilometer langen Stau steht und in den Seiten blättert. Oder mal wieder in der Bahn feststeckt bei der Hitze. Oder die Zimmernachbarn mal gerade wieder viel zu laut sind.

Mir hat das Lesen Spaß gemacht, ich muss aber auch dazu sagen, dass Falko Löffler nicht erreicht hat, dass ich jetzt zum Stubenhocker werde. Ganz im Gegenteil, manche seiner skurrilen Einfälle würde ich gerne mal in real ausprobieren. Ernst zu nehmen ist der Autor aber in jedem Fall – ein Interview mit ihm haben wir nicht bekommen, da er tatsächlich nicht gerne reist und somit eine Reise nach Berlin eine reine Tortur für ihn wäre.

Im Wust der unzähligen Reiseführer finde ich dieses Anti-Reisebuch sehr erfrischend. Wie hat es bei Euch gewirkt? Hat Falko Löffler neue Mitglieder für seine Stubenhocker-Community dazugewinnen können? Wir sind gespannt auf Eure Meinungen.

Wir verlosen drei Ausgaben von „Bin ich blöd und fahr in Urlaub“. Hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Video. Ein großes Dankeschön an die Agentur „Literaturtest“ für die Verlosungsexemplare!

 

Falko Löffler

Bin ich blöd und fahr in Urlaub?

Goldmann Verlag

240 Seiten

ISBN 978-3-442-15819-5

8,99 Euro

 

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Das ist der neue Herbstlook von Lavera Naturkosmetik. Wir haben uns von Make up Artistin Elisabeth in der Lavera Style Lounge auf der Fashion Week zeigen lassen, wie der Look ganz einfach nachzuschminken ist. Step by step im Video.  Viel Spaß beim Ausprobieren!

Schickt uns Eure Fotos mit Eurer Variante des Irresistible Glams!

ve lové unterwegs auf der Fashion Week und Bread & Butter

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Obwohl wir jede Woche fleißig am Blog arbeiten und drehen was das Zeug hält, war die Fashion Week bisher jedoch nicht zu toppen. Diese Woche präsentieren wir Euch unseren Besuch auf der Bread & Butter und der Fashion Week beim Lavera Showfloor mit Ivana Basilotta.

Nächste Woche gibt es in der Kategorie Beauty dann einen Ausblick auf den Herbsttrend der Lavera MakeUp-Kollektion zum Nachstylen und last but not least könnt ihr Euch auch auf spannende Interviews mit GOTS und Naturtextil freuen.

Zum ersten Mal hat auf der Bread & Butter der Vintage Circus stattgefunden, ein „Zirkusspektakel“ für Vintagemode, sprich für Liebgewonnenes und Erhaltenswertes im Kontrast zu den neuen Stücken auf der Modemesse. Von Kleidung über Accessoires bis hin zu Möbeln gibt es viel zu entdecken. Auch im nächsten Sommer wieder auf der nächsten Bread & Butter in Berlin!
Die Ankündigung, dass die Januar-Ausgabe der Modemesse in Barcelona stattfinden wird, wurde erst als „Breaking news“ abends nach unserem Dreh bekannt gegeben.

Ivana Basilotta verwendet vorwiegend natürliche Materialien wie Organic Cotton oder Peace Silk für ihr Label.  Auf dem Lavera Showfloor präsentierte sie ihre vegane Schuhkollektion NO ONE’S SKIN.

Mehr über Ivana findet ihr auf ihrer Webseite: http://www.ivanabasilotta.co.uk

In Deutschland gibt es ihre vegane Schuhollektion hier zu bestellen: http://www.yoox.com/de/damen oder schaut auf ihrer Webseite unter stockists, es gibt in Deutschland elf Adressen von München bis Lemgo.

Hier sind Fotos der Kollektion:

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Im Mai haben wir Euch ein Interview mit Marc Pierschel versprochen. Nun hat es endlich mit einem Interviewtermin geklappt und wir konnten Marc Eure Fragen stellen. Und unsere natürlich auch.  Alle Infos zum Film und zur DVD findet ihr auch auf http://www.letlivefilm.com

Ich persönlich bin keine Joggerin oder Athletin mit persönlichen Bestzeiten – ich bin froh, wenn ich die normalen Fitnesskurse überlebe. Warum das Buch NO MEAT ATHLETE trotzdem auch für weniger fitte Sportskanonen geeignet ist beziehungsweise wie und warum es hilft, die Ernährung umzustellen, mit dem Laufen zu beginnen oder dran zu bleiben von kurzen Distanzen bis zum Halbmarathon – das haben uns Katrin und Daniel von beVegt.de, dem größten deutschen veganen Laufblog, beantwortet.
Details zum Buch
Vorwort: Brendan Brazier, Daniel Roth & Katrin Schäfer
ISBN: 978-3-9814621-9-7
Verlag: compassion media
Format: Paperback, 20,0 x 16,5 cm
VÖ: 20. Juni 2014
Seitenzahl: ca. 280 Seiten
1. Auflage 2014
Preis: 20,00 €

An folgenden Terminen habt ihr die Möglichkeit, Katrin und Daniel persönlich bei einer Lesung von NO MEAT ATHLETE zu erleben:

• München: Samstag, 28. Juni, 15:30 Uhr, Bodhi, Ligsalzstrasse 23
• Köln: Sonntag, 29. Juni, 18:30 Uhr, Signor Verde, Otto-Fischer-Straße 1
• Frankfurt: Freitag, 18. Juli, 19:00 Uhr, Wondergood, Preungesheimer Straße 1
• Münster: Sonntag, 20. Juli, 16:00 Uhr, Gleis 22, Hafenstraße 34
• Dortmund: Samstag, 9. August 13:00 Uhr, Vegan Street Day

oder schaut auf ihrem Blog www.bevegt.de vorbei, die beiden können Euch mit Tipps und Erfahrungen versorgen. Der Blog (ich weiß, es heißt das Blog, dagegen wehre ich mich aber…) ist übrigens auch für Nicht-Läufer interessant, es gibt auch viele leckere Rezepte. Mein persönlicher Lieblingsbeitrag von den beiden: http://www.bevegt.de/59-dinge-vegan-leben/ Daniel spricht mir da aus der Seele!

Müll abschaffen – das ist die Mission, die sich TerraCycle auf die Fahne geschrieben hat! Mit speziellen Abfall-Sammelprogrammen sorgt das Unternehmen nämlich dafür, dass Müll, der bislang nicht oder nur sehr schwer recycelt werden konnte, ein zweites Leben bekommt!

Ob leere Schreibutensilien, Zahnpflegeprodukte oder sogar Zigarettenstummel: all diese Dinge müssen nicht in der Verbrennungsanlage landen, sondern können zu Parkbänken, Spielplatzrutschen oder Gießkannen recycelt, beziehungsweise zu Taschen, Lampen und Co. upcycelt werden!

Und jeder kann mitmachen!

Einfach unter www.terracycle.de anmelden, ein Sammelprogramm auswählen und los sammeln! Wer eine ansehnliche Menge beisammen hat, der druckt sich einfach kostenlos eine Versandmarke aus und schickt das Ganze an TerraCycle. Die kümmern sich dann darum, dass aus eurem Müll neue, nachhaltige Produkte entstehen. Für jedes Zahnpflegeprodukt, genauso wie für jedes Produkt aus dem Stifte-Sammelprogramm werden außerdem TerraCycle-Punkte gutgeschrieben, die in eine Bargeldspende an einen gemeinnützigen Zweck der eigenen Wahl umgewandelt werden können.

Wenn ihr mehr erfahren möchtet, dann schaut euch unser Interview mit Marie Schütz, PR Managerin von TerraCycle, an. Bei ihr haben wir „Nachgefragt!“ und uns alles genau erklären lassen!

Sommer, Sonne, Eiscreme… auch wenn die knallheißen Temperaturen jetzt erst einmal wieder vorüber sind, die nächste Hitzewelle kommt bestimmt und mit diesem Rezept seid ihr bestens dafür gerüstet. Ein leckeres Kokos-Stracciatella-Eis, das mit nur vier Grundzutaten auskommt und wirklich ganz einfach geht:

Für 500 ml benötigt ihr lediglich

  • 400 ml Kokosmilch
  • 40g Kokosraspel
  • 80 ml Agavendicksaft
  • 50g fein geraspelte Zartbitterschokolade

Wir wünschen Euch einen leckeren Sommer!

Ihr braucht schnell ein raffiniertes Geschenk? Dann macht doch einfach eins selber – und zwar aus lauter Zutaten aus der Natur, die sich ganz fix auf dem nächsten Spaziergang sammeln lassen!

Wir haben für euch unsere TOP 3 der selbstgemachten Frühlingsgeschenke zusammengestellt! Schnell, einfach und raffiniert sollten sie sein!

Unser erster TOP-Tipp: Waldmeistersirup!

 

Ihr braucht dafür:

  • Etwa 10 Stiele Waldmeister
  • 250g Zucker
  • 250ml Wasser

 

Viel Spaß und guten Appetit!

Unser zweiter TOP-Tipp: Giersch-Pesto!

Anstatt sich noch länger über das wuchernde „Unkraut“ im Garten zu ärgern, wird es ab sofort zu einem leckeren Pesto verarbeitet!

 

Dafür braucht ihr:

  • Etwa 60g jungen Giersch
  • 40g gehakte Mandeln
  • 50g frisch geriebenen Parmesan
  • 100ml Distelöl
  • Fleur de Sel
  • Pfeffer aus der Mühle

Unser dritter TOP-Tipp: Ahornkapern!

Die eingelegten Antipasti sind fix selber gemacht und garantiert nichts Alltägliches!

Also haltet beim nächsten Spaziergang die Augen auf und pflückt die frischen Früchte von den Ahornbäumen.

 

Hier alle Infos zum Rezept:

  • Jede Menge Ahornfrüchte
  • einige Zweige Estragon
  • 250ml heller Balsamico-Essig
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Ahornsirup

 

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

 

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Wie wird aus einem langweiligen Stoffbeutel im Handumdrehen ein hübsches Unikat? Ganz einfach: per Blätterdruck mit Textilfarbe!

Im Video zeigen wir euch step by step, wie das ganz einfach und schnell funktioniert.

Alles was ihr für euren selbst bedruckten Jutebeutel braucht:

  • ein paar schöne Blätterzweige
  • einen Stoffbeutel
  • Textilfarbe
  • ein Küchentuch
  • einen Farbroller
  • einen Pinsel
  • eine alte ZeitungIMG_2284

 

Ab heute, dem 23. Mai 2014, ist die erste Dokumentation über Veganismus als DVD erhältlich sowie als Stream/Download zu sehen. Der Film behandelt unser Verhältnis zu Tieren, die Geschichte des Veganismus (Wahnsinn, das fing schon 1944 an!) und die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Hintergründe, die Menschen dazu bewegen, vegan zu leben. Dabei kommt der Film ohne Tierqualbilder aus. Die Geschichte wird über wundervolle Protagonisten getragen – Menschen, die vom Schlachter zum veganen Chefkoch wurden, vom Milchbauern zum Gründer eines „Kuhaltersheims“. In 80 Minuten stellt Marc Pierschel 6 Menschen und ihre Motivation, vegan zu werden vor und zeigt, wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat. Inspirierend, nicht nur für Veganer – denn der Film kommt auch ohne den erhobenen Zeigefinger aus. Daher können sich auch Nicht-Veganer ganz entspannt an die Dokumentation trauen.

Damit ihr aber nicht nur unsere Meinung zum Film hört, haben wir im Moviemento-Kino in Berlin mal nachgefragt, wie der Film bei anderen Zuschauern ankommt.

Falls ihr Fragen an Marc Pierschel habt, so lasst es uns bitte wissen – wir werden in den kommenden Wochen ein Interview mit ihm für „Nachgefragt!“ führen und werden sehr gerne Eure Fragen stellen.

 

Bei unserem Besuch der Tölzer Veganveranstaltung „Tölzer Veg“ hat sich Björn Moschinski mit uns über sein neues Backbuch unterhalten. „Vegan backen für alle“  ist erschienen im Südwest Verlag,  hat 176 Seiten voller köstlicher Ideen und kostet 19,99 Euro. Viel Spaß beim Backen!

Wer hätte das gedacht – auch in den Urlaubsgemeinden kommt vegan so langsam an. Zumindest in Bad Tölz. Und für uns Veganer ist es doch toll zu wissen, dass man in Urlaub fahren kann und vor Ort sogar in den Restaurants was leckeres bekommt, anstatt sich in der Ferienwohnung selbst an den Herd stellen zu müssen. Und für alle anderen, die vegan gerne einmal ausprobieren möchten, bietet die Veranstaltung „Tölzer Veg“ die beste Möglichkeit, mal reinzuschnuppern. Das Ganze gibt es auch als Wochenpaket – man wohnt im ausgesuchten Hotel mit veganem Frühstück, es wird gemeinsam gekocht, Sport getrieben, Kräuterwanderungen unternommen und man wird gebrieft zum Thema vegane Ernährung und Gesundheit mitsamt Einführung in vegane Lebensmittel im Tölzer Bioladen. Den Tölzer Veg begehen die Tölzer seit letztem Herbst – da gab es den ersten Ausflug in die vegane Küche.  Eingeladen waren alle, die ihrem Körper mal eine Auszeit gönnen und eingefahrene Ernährungspfade für ein paar Tage verlassen wollten. Das hat so gut funktioniert, dass der Tölzer Veg nun zwei Mal im Jahr stattfinden soll. Einmal im Frühjahr, einmal im Herbst. Wir finden es klasse, dass Bad Tölz diese Entdeckerwochen anbietet – bis zum 24. Mai findet der Tölzer Veg noch statt, die nächsten Termine sind vom 5. Oktober bis zum 1. November.

Infos findet ihr unter: http://www.bad-toelz.de/gesundheit/gesundheit-in-bad-toelz/der-toelzer-veg-vegane-auszeit.html

In unserem Video seht ihr ein kurzes Interview mit Frau Peters, die ganz fleißig daran mitgewirkt hat, dass diese Wochen stattfinden können.  Zur Auftaktveranstaltung haben sie sogar Björn Moschinski nach Bad Tölz gelockt für eine Kochshow (die Kostproben gingen weg wie nix, hätte persönlich noch viel mehr verputzen können) und wir freuen uns, dass er sich die Zeit genommen hat, uns ein paar Fragen zu beantworten. Ein zweites Interview über sein brandneues Backbuch folgt.

Wir entschuldigen uns für den Kratzer in der Weitwinkeloptik und den eifrigen Zwiebelhacker ab Minute 2:43  😉 und wünschen Euch viel Spaß beim Video und lasst uns wissen, wenn ihr spontan oder im Herbst nach Bad Tölz reist und wie es Euch gefallen hat!

Frühlingszeit ist Pflanzzeit! Also haben wir unsere Hände in die Erde gesteckt, damit wir bald Radieschen, Kräuter und Co. ernten können!

In unserem zweiten Video zeigen wir euch, wie ihr ganz einfach aus leeren Tetrapaks eure eigenen Saatkisten herstellen könnt. Statt Safttüten und Co.  in den Müll zu werfen, bekommen sie von uns ein wohlverdientes zweites Leben!

Die Idee dazu haben wir hier entdeckt: https://www.facebook.com/buildmorebuyless!

Alles was ihr für eure eigenen Saatkisten braucht:

  • Leere Tetrapaks
  • Cuttermesser
  • Pflanzerde
  • Saatkörner

 

IMG_7387 Saatkiste

Schaut mal! Zwei Wochen nach unserer Aussaat haben Radieschen und Tomaten sich schon fleißig den Weg ans Tageslicht gebahnt!

Und auch unser erstes Saatkisten-Zuschauerinnenfoto hat uns erreicht! Vielen Dank dafür – wir freuen uns über jedes Foto!

Saatkisten

 

Wir freuen uns, Euch unser erstes Video präsentieren zu können. Ohne die wahnsinnige Hilfe von Basti, Nathalie, Marco und Marcel wäre dies aber nicht möglich gewesen – wir danken Euch, dass ihr uns geholfen und überhaupt ermöglicht habt, unsere Idee in die Tat umzusetzen! DANKE!

 

Für alle, die unsere vegane Sauce Hollandaise nachkochen wollen, hier die Zutaten, die ihr dafür benötigt:

 

125g Pflanzenmargarine

100ml Wasser mit 1/2 TL Gemüsebrühe

1 TL Speisestärke

1-2 EL Weißwein

100 ml Sojacuisine

Kurkuma, Pfeffer, Muskat, Senf

 

Viel Spaß und guten Appetit!

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